Mittwoch, 28. September 2016

Deutsche MustoSkiffs erfolgreich beim italienischen Euro-Cup

Bei traumhaften Bedingungen fand der diesjährige italienische Euro-Cup vom 10.-12. September 2016 statt. Gleich acht deutsche Teilnehmer waren in Dongo am Comer See vor Ort, um sich mit Teilnehmern aus der Schweiz, aus Kroatien und natürlich auch aus Italien zu messen. Insgesamt gingen 20 Boote an den Start, darunter die amtierenden Welt- und Europameister Andi Lachenschmid und Frithjof Schwerdt, beide aus Deutschand.
 

Der Comer See zeigt sich an allen drei Wettkampftagen von seiner besten Seite. Die Wettfahrleitung legte den Start täglich auf 13 Uhr, und an jedem Tag setzte pünktlich kurz vor Beginn die erwartete Thermik ein. Der Wind steigert sich an allen drei Tagen auf perfekte 15 bis 18kn. Lediglich am Samstag konnten aufgrund eines heftigen Gewitters nur zwei Wettfahrten gesegelt werden, am Sonntag und Montag wurden hingegen jeweils sieben Rennen gefahren.

Die Rennen waren sehr umkämpft, die Teilnehmer an der Spitze des Feldes wechselten sich regelmäßig in der Führungsposition ab. In der Gesamtwertung setzte sich am Ende Frithjof Schwerdt durch und belegte den ersten Platz gefolgt von Roger Oswald und Alexander Greil aus der Schweiz. Die weiteren Platzierungen der deutschen Teilnehmer waren: 4. Torsten Bendig, 6. Andi Lachenschmid, 7. Bernd Jahn, 10. Thomas Kübler, 15. Philip Stangelmaier, 16. Martin Sattelkau und 19. Gert Hanker.
Bericht: Jan Busch, Presseobmann Deutsche Musto Skiff KV.

Der Cup geht an den Regattaclub Bodensee

Der Schweizer Segelmeister kommt aus St.Gallen. Der Regattaclub Bodensee gewinnt den Swiss Sailing League Cup nach einer heiss umkämpften Saison vor der Société Nautique de Genève. Mit einem Exploit in der zweiten Saisonhälfte sichert sich die Société Nautique Rolloise zum Saisonschluss noch den dritten Podestplatz und damit den Einzug in die Sailing Championsleague 2017.
Der Regattaclub Bodensee gewinnt den Swiss Sailing League Cup 2016
Über 5 Spielrunden kämpften die 12 besten Schweizer Segelclubs um den Sieg in der Schweizer Segel-Nationalliga und um Meisterehren. Die erste Runde im April in Locarno (Act 1) ging an den Regattaclub Bodensee (RCB), der damit die Grundlage für den Meistertitel legte. Im Mai in Neuenburg (Act 2) siegten die Genfer und eröffneten das Kopf-an-Kopfrennen zwischen Bodensee und Genfersee. Am Act 3 bei der Société Nautique de Genève mussten sich die Gastgeber erneut den Rivalen vom Bodensee geschlagen geben. Auch der Sieg am Bodensee vor Kreuzlingen ging an den Regattaclub Bodensee, der damit in der Jahreswertung die Führung übernahm. Um das Blatt nochmals zu wenden, musste für die Genfer in der Finalrunde vom 23. - 25. September in Zürich ein Sieg her. Für den RCB hingegen reichte ein vierter Platz, um sich den Cup zu sichern.

Die St.Galler mit Massimo Soriano, Lea Rüegg, Stephan Zurfluh und Jonathan Rutishauser erfüllten mit einem vierten Platz in Zürich ihr Soll während die Genfer Crew Nerven zeigte und mit den anspruchsvollen Leichtwindverhältnissen am Zürichsee nicht zurecht kamen. So reichte es nur zum sechsten Rang in der Finalrunde und damit zum Vizemeistertitel der Swiss Sailing League 2017.

Das Duell um den dritten Platz, gleichzeitig auch um den dritten und letzten Startplatz der Schweiz in der Sailing Championsleague, spielte sich zwischen der Société Nautique Rolloise (SNR) und dem Vorjahressieger Regattaclub Oberhofen (RCO) ab. Punktgleich, sowohl in der Finalrunde als auch in der Jahreswertung aber mit einem zweiten Platz weniger in der Schlussabrechnung musste sich das RCO Team dem Team aus Rolle mit Skipper Olivier de Cocatrix geschlagen geben. Rolle gewinnt damit als Jahresdritter Bronze und schafft den Aufstieg in die Sailing Championsleague.

Das zweite dramatische Duell in Zürich fand zwischen dem Yachtclub Zug und dem Yachtclub Kreuzlingen statt. Punktgleich aber ohne Laufsieg wurden die Kreuzlinger in Zürich geschlagen. Der YC Kreuzlingen steigt damit zusammen mit dem SC Tribschenhorn/Luzern und dem Yachtclub Locarno in die Sailing Challenge League ab. Aus der Swiss Sailing Challenge League steigen der SV Kreuzlingen, die BT La Neuveville und der Zürcher Yachtclub in die Sailing Super League 2017 auf und komplettieren das Feld.

Am Wochenende vom 1./2. Oktober findet in Kreuzlingen noch die Aufstiegsrunde der Swiss Sailing League statt wonach dann auch die Sailing Challenge League 2017 wieder komplett ist. Bericht: Felix Somm. Bilder: SSL.

Die Saison 2017 startet vom 21. - 23. April 2017 beim YC Locarno im Tessin.
Swiss Sailing League Cup 2016

Montag, 26. September 2016

Deutscher Touring Yacht-Club gewinnt SAILING Champions League

Das Finale der SAILING Champions League (23. bis 25. September) in Porto Cervo forderte die 32 europäischen Clubs aus 13 Nationen mit Leichtwind und kabbeliger Welle. Nach insgesamt 34 Rennen gewinnt der Deutsche Touring Yacht-Club (DTYC), der amtierende Deutscher Meister der Deutschen Segel-Bundesliga, die Regatta beim Yacht Club Costa Smeralda auf Sardinien und die begehrte Silberschale von Robbe & Berking für den „Besten Yacht-Club des Jahres“. Die Schweizer Clubs, Regattaclub Bodensee und Regattaclub Oberhofen, werden Zweite und Dritte.
1. Platz: Deutscher Touring Yacht-Club, Max Weiß/Laura Fischer/Jonas Vogt/Luis Tarabochia © SCL/YCCS/Francesco Nonnoi
„Wir können noch gar nicht glauben, was passiert ist. Es dauert sicherlich ein paar Tage, bis wir realisieren, dass wir tatsächlich die SAILING Champions League gewonnen haben. Wenn das Finale der Segel-Bundesliga in Hamburg Ende Oktober auch so läuft, wäre das perfekt“, sagt Laura Fischer vom DTYC. Teamkollege Jonas Vogt ergänzt: „Das ist der Höhepunkt unserer bisherigen Segelkarriere.“

Die konstanten, aber leichten Winde waren vorteilhaft für die Gewinner aus Süddeutschland und die beiden Schweizer Clubs, die die Podiumsplätze zwei und drei belegen. Die Clubs rund um die Alpen sind gewohnt auf Seen mit Leichtwind zu segeln. Somit spielten die untypischen Bedingungen für Sardinien im September und das geringere Crewgewicht den Top-Drei in die Karten. Steuermann Julian Flessati vom Regattaclub Bodensee: „Wir sind überrascht wie gut wir mit ‚dem Ozean’ zurecht gekommen sind. Wir freuen uns sehr, auf dem Podium zu stehen.“

Der Yacht Club Costa Smeralda (YCCS) organisierte das Finale der SAILING Champions League zum zweiten Mal und freute sich, die Clubs aus ganz Europa wieder willkommen zu heißen. „Die zweite Auflage der SAILING Champions League in Porto Cervo hat bestätigt, wie populär das Format ist: schnell, attraktiv und technisch anspruchsvoll. Die teilnehmenden Teams sind die besten ihrer nationalen Segel-Ligen, sodass das Niveau entsprechend hoch ist, sogar höher als im letzten Jahr. Ich möchte mich bei allen Teams bedanken, die aus Skandinavien, Russland und aus ganz Europa zu uns zum Segeln angereist sind”, erklärt Riccardo Bonadeo, der Kommodore vom YCCS. Ergebnis >
Bericht: Sophie-Karolin Wehner, SAILING Champions League.
1. Platz: Deutscher Touring Yacht-Club © SCL/YCCS/Francesco Nonnoi

Regattaclub Bodensee auf dem 2. Platz!

BN / Sensationeller Auftritt der beiden Regattaclubs Bodensee und Oberhofen, die in der SAILING Champions League 2016 Act 2 in Porto Cervo punktgleich auf dem 2. und 3. Platz liegen! Auf dem ausgezeichneten 5. Platz klassierte sich der Yacht Club Bregenz.

Nicht so gut lief es Société Nautique de Genève, die mit dem vorletzten Platz  vorlieb nehmen mussten.

Der Regattaclub Bodensee holte sich zudem am gleichen Wochenende den Schweizer Meistertitel!

Bodensee-News gratuliert zu diesen tollen Ergebnissen. Spietzensegler kommen also auch vom Bodensee! Ergebnisse SCL >

Bild aus Sardinien: © SCL/YCCS / Francesco Nonnoi

Sensation – Platz 5 für Yacht Club Bregenz

Porto Cervo (ITA). Beim Showdown der besten Segelclubs Europas vor der Küste Sardiniens übertraf das Team vom Yacht Club Bregenz alle Erwartungen. Mit zwei Wettfahrtssiegen und einem zweiten Platz zeigte der YCB am Finaltag seine Stärke und kämpfte sich eindrucksvoll vom hinteren Tabellenfeld unter die Top 5. Nicht ganz nach Wunsch lief es bei den Landsleuten vom SCTWV Achensee, die sich am Ende mit Platz 23 zufrieden geben mussten. Den Sieg und damit den begehrten Pokal sicherte sich mit klarem Punktevorsprung der Deutsche Touring Yacht-Club.

180 Grad Wende zum Guten
Hieß es am Freitag zum Auftakt des Finales der Sailing Champions League noch für alle 32 teilnehmenden Clubs in Porto Cervo „no wind, no play“, forderte der gestrige Samstag mit insgesamt 20 Wettfahrten (5 pro Verein) den Teams alles ab. Die Bedingungen waren heikel, bei leichter Brise und kabbeligen Wellen wurden die taktischen Fähigkeiten und die Ausdauer der Crews auf die Probe gestellt. Und so konnten sich am Ende weder der Yacht Club Bregenz mit Platz 23 noch der SCTWV Achensee mit Platz 28 die erhofft gute Ausgangsposition für den heutigen Finaltag schaffen.

Doch bei erneut herausfordernden Bedingungen mit Leichtwind und abgehackten Wellen wendete sich heute das Blatt. Die Bregenzer mit Steuermann Max Trippolt starteten mit einem Wettfahrtssieg in den Tag, nur um im weiteren Verlauf souverän noch einen zweiten Platz und einen weiteren Wettfahrtssieg draufzulegen. Innerhalb von drei Wettfahrten machte der Yacht Club Bregenz damit nicht nur 18 Plätze gut, auch das selbst gesteckte Ziel der Top 10 war damit klar erreicht. Im Endklassement sicherten sich die Bregenzer Platz 5.

„Das was gestern an Taktik nicht geklappt hat, konnten wir heute bei gutem Speed optimal umsetzen. Wir haben nicht nur den nächsten, sondern gleich zwei Schritte vorausgedacht, das war entscheidend. Der Sieg in der ersten Wettfahrt hat den Knoten gelöst. Das war für uns der Beweis, dass wir trotz der starken Gegner an der Spitze mitfahren können. Ab da haben wir mit vollem Teamgeist um jeden Punkt gefightet. Es gab sehr viele Juryentscheidungen, jeder Fehler wurde geahndet, das war schwer, aber auch sehr fair. Wir sind sehr glücklich, dass wir nicht nur unser Ziel, die Top 10, mehr als erreicht haben, sondern uns in diesem extrem starken Starterfeld bewiesen haben und uns zu den besten Fünf zählen dürfen,“ resümiert Max Trippolt, Steuermann vom Yacht Club Bregenz.

Durchwachsen fiel das Fazit des zweiten österreichischen Clubs, dem SCTWV Achensee, aus.
„Zwei schwere Segeltage liegen hinter uns. Exzellente Gegner, eine perfekte Organisation und ein Ambiente der Extraklasse - die Champions League hat gehalten, was sie versprochen hat. Leider sind wir mit einem Frühstart und zwei schlechten Wettfahrten am Samstag denkbar ungünstig in das Event gestartet, doch die Stimmung im Team war trotzdem ausgezeichnet. Mit einem Wettfahrtsieg und drei weiteren Plätzen in der vorderen Hälfte am heutigen Tag ist uns schlussendlich ein deutlicher Sprung nach vorne und damit ein versöhnlicher Abschluss gelungen. Herzliche Gratulation an die Gewinner und an den Yacht Club Bregenz, der mit einem 5. Platz ein Spitzenergebnis eingefahren hat!“, so Stefan Warminger vom SCTWV Achensee. Mit Platz 23 konnten man sich gegenüber der Saison 2015 um drei Plätze verbessern.

Nach insgesamt 34 Wettfahrten in zwei Tagen sicherte sich der amtierende Deutsche Meister, der Deutsche Touring Yacht-Club, den Sieg der Champions League 2016 und darf nun die Trophäe für den „besten Segelclub Europas“ mit nach Hause nehmen. Auf Platz Zwei und Drei fanden sich mit dem Regattaclub Bodensee und dem Regattaclub Oberhofen, zwei Schweizer Clubs.

Einmal mehr zeigte das Champions League Finale, warum das Format so beliebt ist: schnelle Kurzstrecken-Rennen, die die Teams technisch fordern und gleichzeitig Spaß machen. Zudem konnte das Niveau gegenüber dem Vorjahr mit den 32 Top-Teams aus ganz Europa deutlich gesteigert werden.

Sämtliche Ergebnisse der SAILING CHAMPIONS LEAGUE 2016 im Überblick finden sie HIER. Bericht: Mag. Anna Sollereder.

Yachtclub Bregenz; Foto: © SCL/YCCS/Francesco Nonnoi
SCTWV ACHENSEE, Foto: © SCL/YCCS/Francesco Nonnoi
Flotte 2016, Foto: © SCL/YCCS/Francesco Nonnoi
BN / Bodensee-News gratuliert herzlich zu diesem tollen Erfolg des Yachtclub Bregenz. Den ausgezeichneten 2. Rang ersegelte sich der Regattaclub Bodensee vor dem punktgleichen Regattaclub Oberhofen - auch ihnen herzliche Gratulation.

Regattaclub Bodensee gewinnt die Swiss Sailing League 2016

An der Finalrunde der Swiss Sailing Super League in Zürich konnten dieses Wochenende nochmals 13 Regatten gesegelt werden. Der Sieg dieser Runde ging an den Thunersee Yachtclub vor der Société Nautique Rolloise und dem Regattaclub Oberhofen.

Dem Regattaclub Bodensee reichte der vierte Platz in der Finalrunde um sich den Gesamtsieg in der Schweizer Segel-Nationalliga 2016 zu sichern. Die Massimo Soriano, Lea Rüegg, Stephan Zurfluh und Jonathan Rutishauser durften den Swiss Sailing League Cup für den Regattaclub Bodensee, den Meister der Schweizer Segelclubs 2016 aus den Händen von Liga Präsident Patrick Zaugg und dem Vertreter des Swiss Sailing Zentralvorstandes Martin Strobel entgegennehmen. Auf dem zweiten Platz folge die Société Nautique de Genève for der Société Nautique Rolloise. Das Team aus Roll konnte dank ihres zweiten Platzes in der Finalrunde den Regattaclub Oberhofen noch überholen. Alle drei Clubs auf dem Podest gewinnen zusätzlich einen Startplatz an der internationalen Sailing Championsleague 2017. Rangliste >
Foto: © Felix Aeberli/SSL
BN / Bodensee-News gratuliert dem Regattaclub Bodensee zur Meisterschaft 2016 herzlich.

Interboot 2016: Neue Hallenaufteilung kommt an

Friedrichshafen – Mehr Ausstellungsfläche, mehr Boote, mehr Erlebnis, mehr Verkäufe – die 55. Interboot ging mit einem positiven Ergebnis zu Ende. 90 500 Besucher (2015: 90 700) heuerten in den vergangenen neun Tagen auf der internationalen Wassersport- Ausstellung an. 471 Aussteller aus 17 Nationen zeigten Neuheiten und Produkte der ganzen Bandbreite des Wassersports: „Die neue Hallenaufteilung mit einer zusätzlichen Halle mit Rundlauf wurde von Besuchern und Ausstellern sehr positiv angenommen und bewertet. Viele Aussteller meldeten uns zurück, dass dies die beste Veranstaltung seit 2008 für sie war“, erklärt Messechef Klaus Wellmann. Maritimes Flair erlebten die Besucher im Interboot-Hafen, wo 130 Boote getestet werden konnten. Zusätzlich verfolgten mehrere zehntausend Wassersport-Begeisterte die Shows an der Friedrichshafener Uferpromenade. Ebenfalls beliebt war die stehende Welle, die erstmals auf einer deutschen Wassersport-Messe dem Publikum das Indoor-Surfen ermöglichte. Mehr als 500 Anfänger und Fortgeschrittene schwangen sich aufs Brett.

Den Wassersport in all seinen Facetten – vom Motorboot, über das Segelboot bis hin zu Surfboards, Kanus und jeder Menge Zubehör – zelebrierte die Interboot auf dem Messegelände in Friedrichshafen. „Unsere neue Kampagne ‚Dein Moment‘ und die damit verbundenen Erweiterungen des Rahmenprogramms wie die stehende Welle oder unser neues Segel Kompetenz Center kamen bei Besuchern und Ausstellern sehr gut an. Unsere konzeptionellen Änderungen haben sich bewährt und wir sehen die Interboot gut aufgestellt und in gutem Fahrwasser. Unsere Aussteller haben über alle Sparten hinweg gut bis sehr gut verkauft“, freut sich Projektleiter Dirk Kreidenweiß. Zufrieden zeigten sich auch die Aussteller: „Wir ziehen ein positives Fazit zur diesjährigen Messe. Insgesamt haben wir einige Abschlüsse machen können, das Ergebnis hat gestimmt.

Das neue Hallenkonzept finden wir sehr gut, der Rundlauf vergrößert die Messe vom Gefühl her noch zusätzlich. Dies bringt viel für die Messe, das haben uns auch unsere Kunden rückgemeldet“, bilanziert Bruno Hausammann, Geschäftsführer der Hausammann Caravans + Boote AG. Gute Bootsverkäufe bestätigt auch Mike Broemel, Sales Manager Bavaria Yachtbau GmbH: „Wir haben viele interessante Gespräche geführt und auch gute Verkäufe getätigt. Die Interboot 2016 war eine erfolgreiche Messe: Wir erwarten im Nachhinein noch diverse Geschäfte und haben unser Ziel quasi erreicht.“ Ähnlich positiv sieht dies Meik Lessig, Dufour Yachts: „Ich bin wie jedes Jahr mit der Interboot sehr zufrieden und für uns hat sie die Erwartungen übertroffen. Das erste Wochenende war sehr stark, während der Woche verzeichneten wir viele qualifizierte Gespräche und Besucher. Wir schauen jetzt in eine gute Messenachbereitung.“ Rolf Müller, Inhaber der Bootswerft Rolf Müller AG ergänzt: „Die Interboot war ein guter Erfolg und lief für uns besser als in den letzten Jahren. Im Allgemeinen ist die Kauffreudigkeit wieder größer, wir haben ein gutes Echo bekommen und sind zufrieden.“

Volles Programm bot auch der Interboot Hafen. Insbesondere am zweiten Wochenende bei sonnigem Spätsommerwetter war die Ausstellungsfläche direkt am Bodensee gut besucht und zehntausende Schaulustige säumten die Promenade, um die Wettfahrten der Liquid Quarter Mile zu verfolgen. „Seit es den Hafen gibt, sind wir dort mit einigen Booten vertreten, denn der Hafen ist für uns ein Punkt, der immer für die Interboot spricht. Viele Besucher melden uns zurück, dass unsere Boote zu schön sind, um sie im Wasser zu gebrauchen und deshalb ist es für uns wichtig, die Boote auch im See zu zeigen und erlebbar zu machen“, betont Markus Boesch, Mitglied der Geschäftsführung der Boesch Motorboote AG. Ausstellerstimmen >

Auf dem Messe-See testeten zahlreiche Wassersportfans Stand-Up Paddle-Boards, Wakeboards oder hissten auf dem Mini12er-Booten das erste Mal ihr Segel. Tricks auf dem Board zeigten die Teilnehmer des Wakeboard Wettbewerbs „Team up with a pro“. Die Profis Nico von Lerchenfeld, Yanneck Konda und Nadine Härtinger wählten am Freitag aus 19 Hobby-Boardern jeweils drei für ihr Team aus. Die Schützlinge traten am Sonntag beim Contest gegeneinander an. Wassersport-Erlebnisse verspricht die Interboot 2017 vom 23. September bis 1. Oktober. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.interboot.de oder www.facebook.de/interboot. Bericht und Bilder: © Messe Friedrichshafen.