Montag, 21. August 2017

WYC-Team segelt in Glücksburg auf Rang sieben

Auf Rang sieben ist das Team des Württembergischen Yacht-Clubs beim fünften Event der 1. Segel-Bundesliga 2017 in Glücksburg (18. bis 20. August) gesegelt. Damit erreichten Max Rieger, Marvin Frisch, Thomas Stemmer und Felix Diesch knapp das bisher beste Saisonergebnis – und kamen so dem Ziel etwas näher.

Ebenso unterschiedlich wie das Wetter – Sonne und Regen wechselten sich alle halbe Stunde ab, wie auch der Wind in manchem Rennen zwischen zwei und sechs Beaufort schwankte und erheblich drehte – waren die Tagesbilanzen der WYC-Segler. Mit vier zweiten und zwei dritten Plätzen ist das Team am Freitag ordentlich in die Regatta auf der Flensburger Förde gestartet.

Am Samstagabend standen sogar drei Laufsiege auf der Liste und der WYC rangierte an zweiter Stelle hinter dem Titelverteidiger, dem DTYC aus Tutzing. Beinahe alles klappte, die Seiten wurden richtig gewählt, beim Start war das WYC-Team den nötigen Tick vor den anderen und kam auch bei engen Bojenrundungen problemlos vorne durch.

Doch der Sonntag hatte es dann in sich. In keiner der verbleibenden vier Wettfahrten (insgesamt wurden 16 Flights gesegelt) konnte das Team sein Können aufs Wasser bringen. Was tags zuvor so flockig lief, funktionierte nicht mehr. Einmal wurde der Start verpatzt, einmal zu früh in die Mitte gewendet, einmal fehlte der Speed trotz eines guten Starts. „Heute war der Wurm drin“, resümierte Team-Senior Thomas Stemmer. Bei engen Situationen musste der WYC anderen Booten das Wegerecht gewähren und hinter diesen passieren. „Nirgends war mehr eine Lücke, um noch irgendwie durch zu kommen.“ Nach vier mehr oder weniger in den Sand gesetzten Wettfahrten fand sich das Team am Schluss auf Rang sieben wieder.

„Insgesamt sind wir schon gut gesegelt. Die Manöver haben geklappt und der Speed war gut“, sagte Stemmer. „Warum wir in der vorletzten Wettfahrt so langsam waren, konnten wir uns nicht erklären. Wir haben alles probiert“, so Steuermann Max Rieger.

Gewonnen hat den Event der Berliner Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW) mit einem Punkt Vorsprung auf den NRV aus Hamburg und dem amtierenden Meister DTYC.

In der Tabelle hat sich der WYC damit von Platz 15 auf 12 verbessert. Vier Punkte muss der Verein noch gut machen beim letzten Event der Saison 2017 (Ende Oktober in Berlin), um wieder in die erste Hälfte der Tabelle zu kommen. „Das Training am Donnerstag auf der Flensburger Förde war sehr sinnvoll. Wir sind ausgeschlafen in den Event gestartet“, blickt Steuermann Max Rieger auf die diesmal frühere Anreise zurück.

Neuer Tabellenführer ist der Titelverteidiger, der DTYC, mit vier Punkten Vorsprung auf den NRV. Weitere zwei Zähler zurück rangiert der SMC Überlingen, der diesmal in Glücksburg auf Rang neun segelte.Oswald Freivogel, Präsident WYC.

Rangliste Glücksburg: 1. Liga >
Gesamtrangliste: 1. Liga >

Viel Action gab es auf der Flensburger Förde. Das Team des Württembergischen
Yacht-Clubs – von links Max Rieger, Marvin Frisch, Thomas Stemmer
und Felix Diesch – segelte beim Bundesliga-Event in Glücksburg auf Rang sieben.

Foto: © Sven Jürgensen
Das Team des Württembergischen Yacht-Clubs – Max Rieger (l.), Marvin Frisch,
Thomas Stemmer und Felix Diesch – segelte beim Bundesliga-Event auf der
Flensburger Förde vor Glücksburg auf Rang sieben. Foto: © Sven Jürgensen

Romanshorner Stadtmeiserschaft 2017

Am Samstag, 19.8.2017 um 10 Uhr begrüsste der Wettfahrtleiter Marco Bühler die Crews von 20 Teams zur Steuermannsbesprechnung für die Regatta der Romanshorner Stadtmeisterschaft 2017. Nach einer kurzen Erklärung der möglichen Regatta-Bahnen und der Flaggen für Bahnverkürzung und Ziel, begann der Countdown für die Regatta.

Um 11 Uhr erfolgte der Start der ersten Gruppe bei einem anfangs sehr schwachen Wind aus nord-, nord-west. Der Wind legte dann noch etwas zu und es schien sich ein schöner Regatta-Tag anzubahnen. Die anfangs ins Auge gefasste Bahnverkürzung wurde deshalb wieder verworfen. Der Wind allerdings spielte dann nicht mehr mit und um 15.15 Uhr hat die Wettfahrtleitung die Regatta abgebrochen.

Nach der ersten Runde wurde allerdings eine stille Wertung notiert und so konnte am Schluss dennoch eine Rangliste erstellt werden.

Nicht überraschend gewann Kai Naef auf seinem Ventilo M2 Katamaran als schnellstes Schiff das grosse blaue Band des YCRo, allerdings war dann die gesegelte Distanz zu kurz, um das Handicap des Yardsticks auszugleichen. So ging der Sieg in der 1. Startgruppe nach berechneter Zeit dann auch an Thedy Schmid auf seiner 6 mIC „Jeu du Vent“. In der 2. Startgruppe führte kein Weg an Bruno Randelli vorbei. Mit seiner Olsen 31 gewann er nach gesegelter und berechnter Zeit seine Gruppe. Stadtpokal und kleines blaues Band werden im kommenden Jahr beim KSV verbringen.

Ausserordentlich erfreulich war die Teilnahme von 14 Junioren, welche auf der gleichen Bahn als separate Startgruppe einen verkürzten Kurs als Up and Down segeln konnten. War während des ersten Laufs die Windverhältnisse wunderschön, so musste der 2. Lauf leider wegen Flaute abgebrochen werden. Toll war der Aufwand der Junioren-Trainer, vor allem die Anfänger während der Regatta von den Schlauchbooten aus zu coachen. Überlegener Sieger wurde Robin Minder vom KSV auf seinem Laser Radial.

Herzlichen Dank allen Seglern und Helfer, die zum guten Gelingen des Tages beigetragen haben.
Marco Bühler, Chef Sportkommission YCRo.

Ergebnisse: Gruppe 1 > / Gruppe 2 > / Junioren >

Bayrische Glanzleistung

Die Engadiner Winde zahlten sich für das blu26 Team Sailing Center Racing aus.

Die besondere Berglandschaft und vorwiegend schönes Wetter haben eine aussergewöhnliche Arena geboten für die 20 Crews aus Deutschland, Österreich, Montenegro, und aus der Schweiz, die sich dieses Wochenende zum 6. Fleet Race Battle in St. Moritz getroffen haben. Jedoch war es nicht der gewohnte Maloja Wind der den Ton angegeben hat, sondern viel mehr ein volatiler Nordwind der dem Team Sailing Center Racing aus Bayern, mit Skipper Julius Thomas, zur Glanzleistung verholfen hat – hingegen aller Favoriten. Mit wenig Abstand folgten Team Giachen Ün, mit Skipper Marianne Weber, auf dem zweiten und blunote, mit Skipper Reinhard Rigling, auf dem dritten Platz.

Ein Anmelderekord
Für die zahlreichen Teams bot sich das gemeinsame Essen am Freitagabend für ein Wiedersehen, oder ein Kennenlernen neuer blu26 Klassenmitglieder, besonders gut an. Alsdann wurden für die Regatta sechs blu26 Boote eingesetzt, welche vom Organisationskomitee zur Verfügung gestellt worden sind. Das Regattakomitee, unter der Leitung von Marc Knöpfel, hat eine hervorragende Arbeit geleistet in der Ausführung eines zuverlässigen Rotationsmodus, um faire Segelbedingungen für alle Teams sicherzustellen.

Ein starkes Feld
Die dynamischen up-and-down Rennen boten für die Teilnehmer sowie für die Zuschauer einen aufregenden Event mit zahlreichen messerscharfen Augenblicken. Beim gemütlichen Spaghettiplausch am Samstagabend wurden die kritischen Momente im Detail diskutiert. Insgesamt hat das Regattakomitee über beide Tage 19 Rennen durchführen können, eng begleitet vom Schiedsrichterteam auf dem Wasser. Jury Heiko Falch bestätigt, “alle Teams sind fair gesegelt. Die seltenen Regelverstösse resultierten in sofortigen Ausführungen der Strafen, und haben den Rennablauf in keiner Weise behindert”.

Bayrische Glanzleistung
Nationale und internationale Champions, Lokalhelden die den See sehr gut kennen, sowie zahlreiche ambitionierte Teams haben sich zum Cup angemeldet. Die Eintragungen haben ein aufregender Wettkampf versprochen. Mit einer Spitzenleistung hat das junge Segelteam Sailing Center Racing vom Tegernsee das Rennen gemacht hat und die Trophäe mit nach Deutschland nehmen dürfen.

Die blu26 Klassen dankt allen Helfern vor Ort und den Sponsoren, und ganz besonders dem Segel Club St. Moritz, für deren Support and der grosszügigen Gastfreundschaft für den blu26 St. Moritz Cup 2017. Ergebnis >
Blu26 Cup St. Moritz 2017, Foto: © Jürg Kaufmann - weitere Bilder >

LSC muss gegen Abstieg kämpfen

Die Mannschaft des Lindauer Segler-Clubs ist in der Segelbundesliga am fünften Spieltag in Glücksburg Letzter geworden. „Wir haben alles gegeben,“ sagte Steuermann Leonard Kubeth. „Mit unseren Resultaten wären wir seglerisch auf den drittletzten Platz gekommen. Dafür, dass wir erst in letzter Minute aufgestellt wurden und nur eine Stunde trainieren konnten, ist das gar nicht so schlecht. Wir konnten in der Segelbundesliga mithalten.“ Die Mannschaft des LSC war zu spät gemeldet worden und kassierte mit dem ersten Rennen drei Strafpunkte, ohne diese Punkte wäre der Lindauer Segler-Club in Glücksburg nicht 18., sondern 16. geworden.

"Seglerisch sind wir zufrieden," zog Yannick Netzband sein Resumee. "Wir konnten zum Schluss sogar taktisch segeln, wir waren immer im Feld dabei." Nur kräftemäßig war das Wochenende extrem zehrend. "Wir waren bei 20 bis 25 Knoten Wind vom Gewicht her ein leichtes Team. Nach dem letzten Rennen konnte ich nicht mehr."

„Die Vier können stolz auf sich sein,“ sagte Karl-Christian Bay, der erste Vorsitzende des LSC nach den Rennen. „Sie mussten mit nichts anfangen und haben sich tapfer geschlagen. Der Verein ist ihnen zu Dank verpflichtet. Der letzte Platz hat uns schmerzlich unser strukturelles Defizit vor Augen geführt. Wir haben bislang auf eine Bundesligamannschaft fokussiert und kein Reserveteam aufgebaut. Damit heißt unser Ziel für den Rest der Saison: Klassenerhalt. Für das nächste Jahr wird der LSC ein zweites Team aufbauen.“ In Glücksburg segelten für den LSC Leonard Kubeth, Yannick und Annika Netzband und Naomi Dörr. Die erste Mannschaft des LSC zeigte sich

verhindert: Veit Hemmeter, Martin Hostenkamp und Fabian Gielen haben teils aus beruflichen und privaten Gründen abgesagt, teils trainierten sie lieber für andere Regatten, Entscheidend wird jetzt der letzte Spieltag sein, Anfang November in Berlin.

In der Gesamttabelle liegt der LSC momentan als Drittletzter auf einem Abstiegsplatz. Laut Ausschreibung der DSBL steigen die Plätze 15 – 18 direkt ohne Relegation in die zweite Segelbundesliga ab.

Rangliste Glücksburg: 1. Liga > / Gesamtrangliste: 1. Liga >

Naomi Dörr, Yannick Netzband, Leonard Kubeth. Verdeckt Annika Netzband.
© DSBL Wehrmann

Die Entscheidung ist gefallen!

Spannender hätte es an diesem Wochenende bei der 1. und 2. Segel-Bundesliga in Glücksburg kaum sein können (18.-20. August). Für die 2. Liga ging es um alles oder nichts, denn heute entschied sich, welche vier Clubs den Aufstieg in die 1. Liga 2018 schaffen. Die vier glücklichen Aufsteiger sind die Segler Vereinigung Itzehoe, der Flensburger Segel-Club, der Akademische SegelVerein Warnemünde und der Blankeneser Segel-Club. Für die 1. Liga war es das letzte und damit wegweisende Event vor ihrem großen Finale im November. Es gewinnt der Verein Seglerhaus am Wannsee vor dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Deutschen Touring Yacht-Club.

2. Segel-Bundesliga
Die Segler Vereinigung Itzehoe, der Flensburger Segel-Club, der Akademische SegelVerein Warnemünde und der Blankeneser Segel-Club zeigten in dieser Saison über fünft Events hinweg die besten Leistungen und werden dafür mit dem Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga 2018 belohnt.

„Unser Ziel war es, keines der Events schlechter als mit dem fünften Platz abzuschließen. Das ist uns gelungen! Damit stehen wir an der Tabellenspitze und sind total glücklich über den Aufstieg zurück in die 1. Liga“, freut sich Christian Soyka, Steuermann der Segler Vereinigung Itzehoe. Moritz Burmester, Ole Harder und Oliver Lewin vervollständigten das Team in Glücksburg, sie gewinnen die 2. Segel-Bundesliga 2017.

Ähnlich spannend wie das Ringen um den Aufstieg, gestaltete sich auch der Kampf im Tabellenkeller. Der Verbleib in der 2. Liga ist für diese sechs Clubs noch nicht gesichert, denn sie müssen sich beim DSL-Pokal den Klassenerhalt erst noch erkämpfen:
- Duisburger Yacht-Club
- Entdecker und Seefahrer Fördervereinigung
- Seglergemeinschaft Loheider See
- Segel-Club Ville
- Segler-Verein Stade
- Lübecker Segler-Verein

Gemeinsam mit Clubs aus der 1. Liga, der Regionalliga und der Juniorenliga geht es vom 13.-15. Oktober beim Pokal in Glücksburg um zwei Startplätze für die 2. Segel-Bundesliga 2018.

1. Segel-Bundesliga
In der 1. Segel-Bundesliga beendete das Team vom Verein Seglerhaus am Wannsee das Event in Glücksburg als Sieger. Platz zwei und drei belegten der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) und der Deutsche Touring Yacht-Club (DTYC). Vor dem großen Finale führt der DTYC die Gesamttabelle weiter vor dem NRV und dem Segel- und Motorboot Club Überlingen an. Das Team aus Bayern hat damit weiterhin die Chance den Meistertitel zu verteidigen. Das Finale der 1. Segel-Bundesliga findet vom 01. bis 03. November in Berlin statt. Julia Egge, Deutsche Segel-Bundesliga GmbH.

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© DSBL/Lars Wehrmann
Segler Vereinigung Itzehoe © DSBL/Lars Wehrmann
Verein Seglerhaus am Wannsee © DSBL/Lars Wehrmann
Flensburger Segel-Club © DSBL/Lars Wehrmann
Aufsteiger für die 1. Segel-Bundesliga 2018 © DSBL/Lars Wehrmann
Siegerehrung 1. Liga Glücksburg © DSBL/Lars Wehrmann
Siegerehrung 2. Liga Glücksburg © DSBL/Lars Wehrmann

Konstanzer Yacht Club auf Patz 6 von 18 Teams

Nach der letzten Regattaserie der 2. Segel Bundesliga in Glückburg ist der Klassenerhalt souverän gesichert und das Ziel sicher unter den ersten zehn zu sein ebenfalls erreicht. Die ersten fünf Plätze haben norddeutsche Vereine unter sich aufgeteilt (Gewinner SV Itzehoe, dann Flensburger SC, Akad.SV Warnemünde, Blankenseer SC und Schlei SC).

Das Team vom Konstanzer Yacht Club bei der 2. Segel Bundesliga in Glückburg, 18.-20. Aug 2017
Steuerfrau Caroline Schrimper auf den Schultern von `Toffi´ Hardt, Wanja Märkle-Huss (links) und Noel Beck (rechts).
Auch wenn der 14. Platz in Glücksburg nicht das beste Ergebnis der Serie ist, so ist er für uns dennoch beachtenswert gewesen, denn wir haben eine ganz neue Crew nach Glücksburg geschickt und nur Noel Beck ist aus der angestammten Mannschaft. Caroline Schrimper hat gesteuert, sie ist eine erfahrene Regattaseglerin und war ebenfalls Präsidentin unserer Jugendabteilung des SSCK (Schüler Segel Club Konstanz). Wany Märkle-Huss hat das Vorschiff übernommen und Christoph „Toffi“ Hardt ist ebenfalls ein erfahrener Regattasegler. Die Windbedingungen waren für alle anspruchsvoll, mit immer wieder durchziehenden Böenfelder mit bis zu 7 Beaufort. Auf der Rückfahrt haben die vier räsoniert und festgestellt, dass es doch immer wieder zu kleinen Abstimmungsproblemen gekommen war, die man mit mehr Übung und Erfahrung vielleicht hätte vermeiden können. Bei der grossen Leistungsdichte wird jedoch jeder kleine Fehler sofort geahndet. So gab es aber immerhin im letzten Drittel der Wettfahrten auch zwei erste Plätze, die auch diesem Team ihr eigenes Potential zeigten.

„Wir haben uns ebenfalls gefreut über den grandiosen zweiten Platz der Überlinger vom BYCÜ, die gesamthaft jetzt auf Rang 8 stehen und damit auch nächstes Jahr wieder mit von der Partie sind“. Es ist schön zu sehen, dass sich im Laufe einer solchen Saison unter vielen Team miteinander eine Vertrautheit und Freundschaft einstellt. Unsere Mannschaft betont immer wieder, dass Sie viel viel Spass miteinander haben und diese Art der Regatten sehr spannend finden. Alles geht so schnell; es sind meist sechs Wettfahrten je Tag mit jeweils nur einer Viertelstunde Dauern, Schiffe werden gewechselt, das Leistungsniveau ist hoch und alle im Team sind gleichermassen voll gefordert. „Es ist ein tolles Regattaformat“, sagte Noel Beck am Telefon auf der Rückfahrt nach Konstanz. „Nein, es ist ´obergeil´ „wird er vom Fond aus korrigiert. Abendliche Rahmenprogramme wie in Glücksburg ein Spanferkel- und Ochsengrillen sind dann auch wunderbare Abrundungen, denn der Segler lebt nicht nur vom Wind allein.

Ziele für das nächste Jahr ist es, die Basis an verfügbaren Leistungssegler auszubauen und somit über ein grösseres Reservoir an Top-Seglern auf den verschiedenen Positionen zu verfügen. Dazu braucht es auch ein intensives Training, bei dem man sich mit den anderen Bodenseeclubs vielleicht zusammentun kann. Es wird immer wieder vorkommen, dass Studien-Prüfungen oder Arbeitsumstände nicht die Teilnahme an allen Events erlauben werden und es hilft auch dem Vereinsleben wenn hier eine Durchlässigkeit besteht zu talentiertem Nachwuchs, der sich engagieren möchte. Mit Freude können wir konstatieren, dass es hier intern ein grosses Interesse gibt. Abschliessend kann man festhalten, dass der Konstanzer Yacht Club auch dieses Jahr stolz auf sein J70 Team ist und wir den sechsten Platz in der 2. Bundesliga als respektablen Erfolg sehen. Martin Rösch, KYC.
Ergebnis Glücksburg > / Gesamtergebnis >

Sonntag, 20. August 2017

Intern. Erfolg von BYCÜ-Segler am Gardasee

Vom 6. bis zum 13. August 2017 trafen sich bei der Jugend-Europameisterschaft in Riva del Garda die Europabesten unter den jungen Seglern der 420er- und der 470er-Klasse, aber es waren auch Seglerasse aus aller Welt an den Gardasee geströmt.

Unter den 55 Booten, die die Wettfahrten der olympischen Klasse der 470er erfolgreich überstanden, belegte das Schiff von Konstantin Steidle (17) vom Bodensee-Yachtclub Überlingen (BYCÜ) und Christopher Hoerr vom Segelclub Breitbrunn am Chiemsee (SCBC) in der Gesamtwertung den 24. Platz - ein hervorragendes Ergebnis in einem Feld, in das traditionell nur wirkliche Könner vorstoßen.

Mit dem 7. Platz in der U-21 Wertung in diesem Jahres-Zielwettkampf haben die beiden jungen Segler auch die Aufnahme in den deutschen Bundeskader und das German Sailing Team erreicht.

Ihre Leistung und ihr Erfolg sind umso höher zu bewerten, als die Mannschaft erst seit diesem Jahr zusammen segelt und gemeinsam nur wenige Regatten hinter sich hat. Die Clubmitglieder gratulieren. Ergebnisse >

Die beiden Bilder zeigen (an der Pinne) Konstantin Steidle, BYCÜ, und (im Trapez an der Vorschot) Christopher Hoerr (SCBC), Fotos: © Hans Steidle. Claus Weitkamp, Presse BYCÜ.