Donnerstag, 27. April 2017

Holzer-Marine an der ULTRAMARIN BOATSHOW

Am Wochenende vom 6./7. Mai 2017 nimmt die Holzer-Marine mit dem SUNCAMPER 30 an der ULTRAMARIN BOATSHOW MEICHLE + MOHR MARINA KRESSBRONN in GOHREN teil.

Suncamper 30 - mit hohem Wohnkomfort zum perfekten Spass! Geniessen Sie mit der Suncamper 30 die Vorteile eines Motorbootes, gepaart mit den Attributen eines Caravans. Ein hoher Wohnkomfort und die Möglichkeit sich frei auf ihren liebsten Gewässern zu bewegen, machen die Suncamper 30 zum perfekten Wochenend- und Urlaubspass für die gesamte Familie. Das Sonnendeck bietet ausreichend Platz um sich zu entspannen und das schöne Wohnzimmer mit Küche ist ein Traum (www.suncamper.ch)!

Öffnungszeiten der Messe:
Samstag 06.05.2017 9:30-18.00 Uhr
Sonntag 07.05.2017 9:30 16:00

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr Holzer-Marine Team.

Mittwoch, 26. April 2017

Claude-Dornier-Regatta des WYC am Wochenende

Die Bootsklassen 420er und Laser-Radial segeln am kommenden Wochenende, 29. und 30. April 2017, bei der „Claude-Dornier-Regatta“ des Württembergischen Yacht-Clubs in Seemoos. 27 Segler haben im Laser-Radial gemeldet, im 420er sind es 17 Teams. Auch beim parallel stattfindenden „Surf-Cup Friedrichshafen“, der sogar als ein Lauf zur Surf-Bundesliga zählt, werden nach einem Jahr Pause wieder 16 Teilnehmer erwartet!
Fotos © WYC
Die Jugendklassen 420er (unser Foto) und Laser-Radial werden am Wochenende
bei der „Claude-Dornier-Regatta“ des Württembergischen Yacht-Clubs vor Seemoos
an den Start gehen. Dazu geht es für die Surfer um den „Surf-Cup Friedrichshafen“.
Fünf Wettfahrten sind vorgesehen. Steuermannsbesprechung ist am Samstag um 10 Uhr im WYC-Gelände in Seemoos, der erste Start soll dann um elf Uhr erfolgen. Bei vier oder fünf gültigen Läufen kann die jeweils schlechteste Wettfahrt gestrichen werden. Die Wettfahrtleitung liegt diesmal in den Händen von Alexa Schaufler – voriges Jahr noch selbst als Teilnehmerin auf der Bahn.

Favoriten sind im 420er diesmal nicht auszumachen, da sich hier die Mannschaften dynamisch entwickeln. Auch starten viele 420er-Teams in anderer Zusammensetzung als bei der Regatta kürzlich in Radolfzell. Vier WYC-Boote und weitere zwei Jugendliche vom WYC werden dabei sein. Im Laser-Radial startet mit Florian Hafner (Skipper-Gilde Schwaben) der Vorjahressieger aus dem kleineren Laser 4.7. Auch die Vorjahres-Dritte im Radial, Nina Loser vom Augsburger SC, und Amelie Zartl, ein WYC-Talent, zählen als Aspiranten aufs Podium. Fünf Laser-Segler aus der WYC-Jugend stehen hier auf der Meldeliste.

Die Wetterprognose verspricht nach dem neuerlichen Kälteeinbruch in dieser Woche für Samstag wie Sonntag sonniges und wieder wärmeres Wetter. „Vor allem aber hoffen wir auf ein bisschen Wind“, kommentiert WYC-Regattaobmann Günther Widmer. Bericht: Max Rieger, WYC.

Die Regatten des WYC 2017
29./30. April Claude-Dornier-Regatta 420er, Laser (Standard, Radial, 4.7)
29./30. April Surf-Cup Friedrichshafen Surfbretter
6./7. Mai Lake Constance Battle Vol. 2 J70
20./21. Mai Pokal-Regatta 30er Schärenkreuzer, Dynamic-35, H-Boote und Int. 806er
25.-27.Mai Segel-Bundesliga (in Lindau) LSC und WYC. J70
24./25. Juni Seemooser Opti-Pokal Optimisten (A und B)
6.-9. Sept. Landesjugendmeisterschaft Opti A, Laser Radial, Laser 4.7, Europe, 420er, 29er
23./24. Sept. Interboot-Trophy Contender, Europe, Finn, Laser (Standard, Radial, 4.7)

sowie jeden Mittwoch ab 10. Mai um 18 Uhr: Mittwochsregatta vor dem Yachthafen für alle Kielbootklassen.

SAILING Champions League steht in den Startlöchern

Für die Saison 2017 werden mehr als 300 Segelclubs aus 13 Ländern der SAILING Champions League (SCL) um die Krone segeln. Von Finnland bis Italien, von Polen bis nach Großbritannien - die Regatta-Segler aus den führenden Segelclubs hat auch dieses Jahr wieder das SAILING Champions League Fieber gepackt.
Act 2 Porto Cervo September 2016, Bild: © SCL
In der SAILING Champions League segeln die besten Segelclubs um Europas Krone. Wie aus anderen Sportarten bekannt, treten in der SAILING Champions League nur die Besten der Besten gegeneinander an. Für 2017 nehmen die vier bestplatzierten Vereine jeder Nationalliga an einem der beiden Qualifikationsrennen (St. Petersburg oder St. Moritz) teil. Von diesen qualifizieren sich die jeweils besten 15 für das große Finale in Porto Cervo Ende September. Dort wird dann der beste Segelclub Europas bestimmt.

Und so läuft die Quali
Die vier Teams jeder Nation werden zufällig gesplittet und einem der jeweiligen Töpfe zugeteilt. Somit kann es nicht vorkommen, dass vier Teams aus einer Nation in der gleichen Qualigruppe gegeneinander segeln. Je Qualigruppe segelt natürlich auch der gastgebende Verein mit, zudem werden 5 Wildcards vergeben. Insegsamt segeln damit 32 Clubs je Gruppe gegeneinander, von denen sich die jeweils 15 besten für das Finalein Porto Cervo qualifizieren. Zu den 30 Qualifikanten kommen beim Finale noch der amtierende Titelverteidiger und der Hosting Club hinzu. Somit segeln auch hier wieder 32 Teams um den Titel.

Für Österreich an den Start gehen Meister Yacht Club Bregenz und Vize-Meister SCTWV Achensee, der Burgenländische Yacht Club und der Segelclub Mattsee.

Die Termine 2017:
11. - 13. August, St. Petersburger Yacht Club, St. Petersburg, Russland
1. - 3. September, Segel-Club St. Moritz, St. Moritz, Schweiz
Finale: 22. - 24. September, Yacht Club Costa Smeralda, Porto Cervo, Italien

Quelle: © SBL/David Pichle

Dienstag, 25. April 2017

Aufsteiger Kreuzlingen gewinnt in Porto Ronco

Kreuzlingen, Oberhofen/BE und Neuchâtel lieferten sich auf dem Lago Maggiore packende Segelduelle um den Sieg in der ersten Spielrunde der Swiss Sailing Super League. Bei herrlichem Frühlingswetter und optimalen Windbedingungen konnten an allen drei Wettkampftagen insgesamt 34 Rennen gesegelt werden. Die Spitzenteams segelten auf höchstem Niveau, die Führung wechselte ständig, und es blieb somit bis zum Schluss spannend. Um den Sieg in der ersten Spielrunde der Segel-Nationalliga zu ersegeln, waren volle Konzentration, perfekte Segelmanöver, Geschwindigkeit und die richtige Taktik gefordert. Am Ende gewann die Seglervereinigung Kreuzlingen klar vor dem Regattaclub Oberhofen/BE und dem Cercle de la Voile de Neuchâtel.

Bereits zur Eröffnung der Wettkämpfe am vergangenen Freitag wurden die Segler in Porto Ronco von einer kräftigen Inverna, dem thermischen Südwind des Lago Maggiore, begrüsst. Sofort wurden die Segel gesetzt, und pünktlich um 14 Uhr erfolgte der Start zum ersten Rennen in der neuen Segelsaison 2017. Mit vier Windstärken forderte der böige und drehende Wind den Seglern alles ab. Das Segelteam aus Neuenburg startete mit drei Laufsiegen am besten in die Regattaserie, dicht gefolgt vom Team der Segler Vereinigung Kreuzlingen (SVK). Der Regattaclub Oberhofen (RCO) begann den Wettkampf im Mittelfeld, fand aber im vierten Rennen auf die Siegerstrasse und legte am Freitag gar drei Laufsiege in Serie hin. Der Tagessieg am Freitag ging dennoch hauchdünn nach Kreuzlingen.

Auch am Samstag setzt sich kurz nach Mittag die Inverna wieder kräftig durch. Diesmal jedoch konstanter mit weniger Böen und Drehern. Der Regattaclub Oberhofen begann, wie er am Vortag aufgehört hatte, mit Siegen und übernahm so erstmals die Führung. Dann aber hatten die Kreuzlinger mit fünf Laufsiegen eine Erfolgssträhne und setzten sich erneut an die Spitze. Sowohl Oberhofen als auch Neuenburg mussten den einen oder anderen Patzer verbuchen. Die Spannung für den Schlusstag blieb, denn mit einer perfekten Leistung in den letzten Rennen war für alle drei Spitzenreiter noch ein Sieg möglich.

In der Verfolgergruppe folgen der YC Bielersee vor dem Vorjahressieger, dem Regattaclub Bodensee und dem Vorjahreszweiten, der Société Nautique de Genève. Die beiden Favoriten mussten zum Saisonauftakt einen herben Dämpfer hinnehmen und bemühen sich um Schadensbegrenzung.

Auch am Sonntag waren die Wind und Wetterbedingungen auf dem Lago Maggiore wieder perfekt und ermöglichten seglerischen Spitzensport vom Feinsten. Mit drei Laufsiegen schaffte der Regattaclub Bodensee (RCB) den Anschluss auf den vierten Gesamtplatz. An der Spitze behauptete sich die Seglervereinigung Kreuzlingen souverän und baute den Vorsprung mit weiteren Spitzenplatzierungen aus. Oberhofen und Neuenburg konnten ihre Plätze trotz der Aufholjagd der St.Galler (RCB) knapp halten.

Gesamtrangliste:
  1. Seglervereinigung Kreuzlingen (28 Pt)
  2. Regattaclub Oberhofen (41 Pt)
  3. Cercle de la Voile de Neuchâtel (43 Pt)
  4. Regattaclub Bodensee (46.4 Pt)
  5. Société Nautique de Genève (51 Pt)
  6. Yachtclub Bielersee (51 Pt)
  7. Thunersee Yachtclub (57 Pt)
  8. Bordée de Tribord, La Neuveville (69 Pt)
  9. Yacht Club Zug (69 Pt)
10. Société Nautique Rolloise (70.2 Pt)
11. Zürcher Yacht Club (79 Pt)
12. Zürcher Segel Club (85 Pt)

Am 6./7. Mai geht die Swiss Sailing League in Luzern weiter, dann mit der ersten Spielrunde der Sailing Challenge League.
Weitere Bilder von © Sven Jürgensen VelaMente >

Segel-Bundesliga: Event 1 auf dem Chiemsee

WYC-Team geht gut vorbereitet in die Saison 2017. Zum ersten „Spieltag“ der 1. Segel-Bundesliga 2017 vom 28. bis 30. April (Freitag bis Sonntag) auf dem Chiemsee vor Prien wird der Württembergische Yacht-Club das Team Max Rieger, Felix Diesch, Moritz Rieger und Conrad Rebholz schicken.

Mit fünf Tagen intensivem Training am Gardasee – zusammen mit den beiden anderen Kern-Teams des WYC – und zwei Regattatagen in Lindau bei der „Lake Constance Battle“ fühlt sich die Crew fit für den Bundesliga-Auftakt. „Die Jungs sind optimal vorbereitet, wir können zuversichtlich auf kommendes Wochenende blicken“, ist Teammanager Klaus Diesch überzeugt. Am Donnerstagabend wird das Team mit einem von AMF Auto Müller zur Verfügung gestellt Mercedes Vito zum Chiemsee anreisen. „Wir wollen dieses Jahr im ersten Drittel landen. Also wäre ein Platz unter den ersten sechs Teams am Chiemsee wünschenswert“, formuliert Diesch das Ziel.

Auch Max Rieger ist mit dem zurückliegenden Training zufrieden. „Wir werden jetzt unsere Hände schonen, die Muskeln entspannen und die Nerven beruhigen“, ist er über vier Tage Pause vor dem Liga-Auftakt froh. Am Chiemsee müsse man dann „den Kopf aus dem Boote halten, auf drehende Winde und tricky Bedingungen gefasst sein und jede Chance nutzen“.

Rang zwei bei der J70-Regatta in Lindau
Am vergangenen Wochenende war alle drei WYC-Teams in die Top-ten der „Lake Constance Battle“ in Lindau gefahren. Max Rieger und seine Crew Felix Diesch, Moritz Rieger und Conrad Rebholz segelten auf Rang zwei. Die Regatta war in mehr als der Hälfte der insgesamt sieben Wettfahrten von sehr drehenden und löchrigen Winden gekennzeichnet. „Es war entscheidend, möglichst günstig durch die Windlöcher zu kommen. Auch wenn man nicht vorne segelte, durfte man nicht verzagen“, beschrieb Rieger die Bedingungen in Lindau. Sieger war das Team des gastgebenden Lindauer Segler-Clubs mit Steuermann Veit Hemmeter, voriges Jahr Vierte in der Bundesliga. Das zweite WYC-Team mit Yannick Hafner, Dennis und Kevin Mehlig sowie Christian Severens segelte „dank“ eines Frühstarts auf Rang neun, das dritte Team mit Patrick Egger, Thomas Stemmer, Lukas Ammon und Johannes Scheffold auf Rang zehn. „Drei Schiffe unter den ersten zehn – das ist okay“, war Klaus Diesch mit der Team-Leistung zufrieden.

„Nach einem hervorragenden Training, das nicht nur die Taktik und Praxis verbessert hat, sondern auch die Abstimmung und den Mannschaftsgeist der drei Kernteams gefördert hat, wurde das Ergebnis beim ersten Regattaeinsatz in Lindau von allen drei Teams hervorragend unter Beweis gestellt. Dies lässt auf eine erfolgreiche Saison 2017 hoffen“, ist auch WYC-Präsident Oswald Freivogel guter Dinge.

Das Bundesliga-Team des WYC wird auch dieses Jahr von wichtigen Partnern unterstützt. Neben AMF stehen an Land und auf dem Wasser Ausstatter Musto, KWS-Buswerbung, Oberhanss-Immobilien und die Interboot, seit diesem Jahr auch Kubon-Rechtsanwälte und die Zahnheilkunde Bodensee hinter dem Team.

Besonders viele Fans werden das WYC-Team nicht an den Chiemsee begleiten. Allein das angesagte kalte Wetter ist nicht dazu angetan. Per Tracking wird man die Bundesliga-Wettfahrten unter www.segelbundesliga.de verfolgen können.

Die Termine der 1. Segel-Bundesliga für 2017:
28. bis 30. April Prien am Chiemsee
25. bis 27. Mai Lindau (LSC und WYC)
17. bis 19. Juni Kiel
21. bis 23. Juli Travemünde
18. bis 20. August Glücksburg
2. bis 4. November Berlin
Das Team Max Rieger (2.v.r.), Felix Diesch (2.v.l.), Moritz Rieger (l.) und Conrad Rebholz (r.)
wird für den Württembergischen Yacht-Club beim Auftakt-Event der Segel-Bundesliga ab Freitag
auf dem Chiemsee segeln. Foto: © Federspiel/WYC

Erstklassiger Wassersport und maritimes Flair

Die Internationale Bodenseewoche, das sind vier Tage voller spannender Segelregatten, faszinierender Ruderwettbewerbe und spektakulärer Wasserski-Shows in der Bodenseebucht vor Konstanz und Kreuzlingen. Vier Tage lebhaftes Treiben auf dem maritimen Markt am Konstanzer Altstadthafen.

Einzigartig an der Wassersportveranstaltung, die 2017 von 8. bis 11. Juni stattfindet, ist das Teilnehmerfeld. Nirgendwo sonst am See treffen klassische und moderne Yachten in Wettbewerben aufeinander: Auf fünf Regattabahnen im Konstanzer Trichter zwischen Deutschland und der Schweiz treten über 160 Segelyachten, Sportboote, hochmoderne Hightech-Racer und Multihulls vor traumhafter Kulisse gegeneinander an. Sowohl von Land, über eine Großleinwand am Hafenplatz, als auch von Zuschauerschiffen aus, können die Wettfahrten mitverfolgt werden.

Rund 1000 Teilnehmer gehen an den Start: In den großen Traditionsklassen wie Lacustre, Drachen, Schärenkreuzer, Nationale Kreuzer oder Meterklasse und in den modernen Klassen ORC 1-4. Manches Schmuckstück so alt wie die Veranstaltung selbst. 2017 ist erstmals auch die Trias-Klasse dabei. Das elegante Dreimann-Kielboot feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen am Bodensee – ein klassisch starkes Trias-Revier.

Publikumsmagnet Rudersport
Ein echter Publikumsmagnet sind die Ruderwettkämpfe der Bodenseewoche. Am Freitagabend, um 22.15 Uhr, startet der „Imperiasprint“, ein Rennen im K.O.-System, das bei Nacht in beleuchteten Vierern ausgetragen wird. Der Zieleinlauf führt am Konstanzer Wahrzeichen Imperia vorbei in das von Zuschauern umringte Hafenbecken. Am Samstagabend werden die Achter-Rennen „Kreuzlinger Prolog“ und die Langstrecke „3 Miles of Constance“ ausgetragen. Erstmals dieses Jahr erhält der schnellste Achter der Bodenseewoche den Wanderpokal „Goldene Finne“.

Neu im Rahmenprogramm 2017
Ans Meer führt die Ausstellung von Susanne Westphal in der IBW Lounge. In ihren Bildern hat sich die Hochseeseglerin auf detailgetreue Darstellungen verschiedener Segelklassen und bekannter Leuchttürme spezialisiert. Den realistischen Motiven setzt die Hamburger Künstlerin verfremdete, durch geografische Linien aufgebrochene Hintergründe entgegen. Kunstinteressierte und Segelsportler sind herzlich zur Vernissage am Konstanzer Freitag, um 15 Uhr eingeladen. Die Künstlerin ist anwesend.

Am Kreuzlinger Samstag gibt es in der IBW Lounge von 12 bis 15 Uhr Einblicke in die Sonderausstellung „Bootsbau hautnah – Handwerk, Kraft und Leidenschaft“, die noch bis 28.6. im Seemuseum Kreuzlingen gezeigt wird. Die Fotografin Kerstin Schulze und ihr Mann, der Schreiner Ingo Schulze sind fasziniert von dem uralten Handwerk und blicken einem Bootsbauer bei Bau und Restaurierung der 45er Nationalen Kreuzer über die Schulter. Infos unter www.seemuseum.ch

Das ausführliche Programm der Bodenseewoche 2017 und viele weitere Informationen unter
https://www.internationale-bodenseewoche.com/veranstaltung/programm-2017

Nervenkitzel bei den Wasserski-Shows
Akrobatische Höchstleistung zeigt die europaweit bekannte Showgruppe des Deutsch-Schweizerischen Motorboot-Clubs vor dem Konstanzer Stadtgarten. Auf Wasser- und Monoski, Wakeboard oder sogar barfuß präsentiert sie spektakuläre Nummern: Ballett, Fahnen- und Segelparaden, „around the boat“ oder Pyramiden. Mit atemberaubenden Stunts, nur wenige Meter vom Ufer entfernt, ist die Night-Show am Freitagabend um 21.30 Uhr einer der Höhepunkte der Bodenseewoche. Am Sonntagvormittag um 11 Uhr tritt die Wasserskigruppe ein weiteres Mal auf.

Seeluft schnuppern an der Hafenpromenade
Ein unterhaltsames Programm für Groß und Klein bietet die Internationale Bodenseewoche: Vorführungen der Modellskipper im Hafenbecken, Kinderbootfahren am Pool, Hüpfen auf dem Bungee-Tampolin oder die Besichtigung von Feuerwehr- und Polizeibooten machen der ganzen Familie Spaß. Ein Ständchen bringen die Musiker von SET Seglern und Besuchern am Freitag, um 18 Uhr. Das Konzert auf einem Floß „schwimmt“ an den Steganlagen der Mittelmole entlang.

Über ein Dutzend der schmucken Dampfboote werden diesmal erwartet. Die Raritäten – manche schon über 100 Jahre alt – können aus nächster Nähe bewundert werden. Auf dem maritimen Markt laden Aussteller mit Yacht-Zubehör, Freizeitbekleidung und Lifestyle-Produkten und vielen kulturellen, sportlichen sowie kulinarischen Angebote bis in die Abendstunden zum Bummeln und Einkaufen ein. Der Blick vom Riesenrad bietet eine traumhafte Aussicht über Stadt und See.

Sponsoren nutzen wachsenden Bekanntheitsgrad der Bodenseewoche
Dass es Andreas Jetzer um mehr als Erfolge jagen geht, zeigt er mit seinem nachhaltigen Engagement als Hauptsponsor der Bodenseewoche und als Förderer des Segelnachwuchses. „Nicht nur finanziell unterstützen wir die Jugend im Segelsport“, wie der Geschäftsführer von bauen.ch und erfolgreiche Regattasegler anmerkt. „Gerne lassen wir junge, engagierte Segler in unserem Team erste Wettkampferfahrung sammeln.“ Bei der Bodenseewoche 2016 fuhr er mit seiner Crew auf seinem legendären 1-Tonner „High Noon“ in der ORC Klasse-3 auch prompt den Sieg ein.

Internationaler Partner der Bodenseewoche ist der schwedische Premium-Autohersteller Volvo. Zahlreiche regionale Sponsoren wie Außenwerbung Schwarz, das Einrichtungshaus Wohnparc Stumpp, der Immobilienspezialist Blue Estate und die umfangreiche Partnerschaft mit dem Südkurier machen die Bedeutung der Veranstaltung deutlich.

Wesentliche und langjährige Unterstützung erfährt die Bodenseewoche von den Stadtwerken Konstanz und den Bodensee-Schiffsbetrieben.

Veranstaltungsteam der Bodenseewoche
Ausgerichtet wird das Wassersportereignis von insgesamt 17 Segelvereinen, Ruderclubs und der DLRG mit über 350 Helfern unter dem Dach des Vereins Internationale Bodenseewoche e.V. Bereits im zweiten Jahr kümmert sich Andreas Giger und sein Organisationsteam um die sportlichen Wettkämpfe, das Sicherheitskonzept und um die komplette landseitige Planung und Organisation der Veranstaltung.

Internationale Bodenseewoche e.V.
Der Verein Internationale Bodenseewoche e.V. setzt sich aus Segelvereinen und Ruderclubs aus Deutschland und der Schweiz sowie der DLRG zusammen, die gemeinsam und ehrenamtlich die Bodenseewoche ausrichten. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Präsidenten Dr. Ewald Weisschedel vom Konstanzer Yacht Club (KYC) und den Vizepräsidenten Andreas Giger vom Yacht Club Kreuzlingen (YCK) und Christoph Bauer vom Deutsch-Schweizerischer Motorboot-Club (DSMC) sowie dem Kassier Andreas Löwe vom Motor-Yacht-Club Überlingersee (MYCÜ).

Mehr Informationen unter:
Web: winternationale-bodenseewoche.com
Facebook: www.facebook.com/internationale.bodenseewoche.de/
Twitter: twitter.com/@Int_BoWo

Regattafeld an der Tonne, Foto: © Philipp Leicht/IBW
Hafenausfahrt zu den Regattafeldern, Foto: © Philipp Leicht/IBW
Dampfboot und Modellboot, Foto: © Elmar Feuerbacher/IBW
Bummeln auf der Hafenmeile, Foto: © Elmar Feuerbacher/IBW

Motorbootverband sieht Freiheit durch Aquakulturen bedroht

Der IBMV will aktiv Einfluss auf Fischzucht im Bodensee nehmen und sucht den Schulterschluss mit Seglern.

Bregenz - „Wir wissen noch nicht genau, was da auf uns zukommt. Aber klar ist, dass es am Bodensee Bestrebungen gibt, Aquakulturen auszubauen“, erklärte Präsident Paul Minz auf der Delegiertenversammlung des Internationalen Bodensee Motorbootverbandes (IBMV) am Samstag in Bregenz. Die Fischzucht in Netzgehegen im Bodensee ist für manche eine mögliche Alternative zum stetig zurückgehenden Wildfang. Der Knackpunkt: Solche Fischzuchtanlagen schränken die Bewegungsfreiheit von Booten ein, weil Bereiche mit Aquakulturen für den Schiffsverkehr gesperrt werden müssen. Wo und in welchem Umfang das geschehen darf - dafür reklamiert der IBMV ein Mitspracherecht. Der Verband vertritt die Interessen von rund 3600 Bootsführern der Bodenseeanrainerstaaten.
Paul Minz, Präsident IBMV
„Entscheidend ist, dass wir uns positionieren und unseren eigenen Grundsatz auch für die anderen verpflichtend nach außen tragen: Unsere Freiheit hört da auf, wo die Freiheit des anderen beginnt.“ Im konkreten Fall bedeutet das: Die Interessen der Fischzüchter dürften die Freiheit der Wassersportler auf dem Bodensee nicht einschränken. „In dieser Frage suchen wir logischerweise den Schulterschluss mit dem BSVB (Bodensee Segler Verband).“ Gemeinsam habe man bereits in anderen Fragen, etwa den Vogelschutzzonen, mit den Behörden gute Verhandlungserfolge erzielt.

Aus Sicht des Vereinsvorstands ist ein wichtiger Grund für die positive Wahrnehmung des IBMV der Seedienst. Der Seedienst hat die Aufgabe, Menschen auf dem Bodensee darauf aufmerksam zu machen, die geltenden Regeln zu beachten – und damit letztendlich einer Überregulierung durch Behörden vorzugreifen. IBMV-Seedienstleiter Martin Lepple betonte, dass es aber der falsche Weg sei, andere Wassersportler mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. „Ich finde es besser, vor bestimmten Dingen zu warnen“, erklärte Lepple. Wenn er also sehe, wie jemand seine Kinder ohne Schwimmwesten in einem Beiboot hinter sich herziehe, ermahne er nicht, sondern weise darauf hin, dass die Wasserschutzpolizei saftige Strafen verhänge, wenn sie das sähe. „Dadurch nehmen mich die Angesprochenen als Helfer und nicht als Sheriff wahr.“

Dass der kontinuierliche Einsatz des Seedienstes wirke, zeige sich zum Beispiel an der Entwicklung in Sachen Lärm. „Wir haben konsequent mittels Seedienst auf die Menschen eingewirkt, damit jeder Rücksicht nimmt“, erklärte Paul Minz. Im Ergebnis habe sich die Lage - etwa am Gnadensee - spürbar entspannt.

Darüber hinaus informierte der IBMV die Delegierten, eine alte Tradition im Sommer wieder aufleben lassen zu wollen: die Skipper-Treffen. Der Termin ist Sonntag, 25. Juni ab 13 Uhr. Ort der wassersportlichen Zusammenkunft ist der Kreuzlinger Hafen. Und damit niemand verhungern oder verdursten muss, sorgt der IBMV für Bier und Grillwurst, um die gesellige Zusammenkunft auf dem Wasser zum Ereignis zu machen. Bericht: Erich Nyffenegger, Lindau.