Montag, 30. April 2012

30.04.12: Wellengang löst Bootsleinen im Konstanzer Hafen

Südkurier / Wegen starken Wellengangs im Konstanzer Hafen am frühen Samstagabend, lösten sich die Leinen eines Segelboots vom Liegeplatz. Das führerlose Boot beschädigte weitere Boote im Hafen. Die Wasserschutzpolizei sucht nun nach Geschädigten.
 
Wie es zu dem erhöhten Wellengang im Konstanzer Hafen kommen konnte, ist noch nicht ganz geklärt. Die Polizei erklärt in einer Pressemitteilung hierzu: „Offensichtlich wurde der Hafen in dieser Zeit durch mehrere größere Schiffe frequentiert. Ermittlungen nach der Ursache sind am Laufen.“ Den weiteren Angaben zufolge hatten Zeuge den ermittelnden Beamten berichtet, dass es zwischen 17.15 und 18 Uhr einen erhöhten Wellengang im Hafengebiet, insbesondere im Bereich der Ostmole gegeben habe.

Am Sonntag hätten sich bereits mehrere Schiffseigner gemeldet und leichtere Schäden an ihren Sportbooten mitgeteilt, so die Polizei. Die Wasserschutzpolizei bittet jetzt Schiffseigner die ihr Boot im Bereich der Ostmole festgemacht haben sich bei einem festgestellten Schaden an die Wasserschutzpolizei, Station Konstanz, Telefon 0 75 31/5 90 20, zu wenden.

30.04.12: Patryk Zbroja gewinnt ACT II

Bei perfekten Wind und Wetterbedingungen konnte am Wochenende vom 27. – 29. April 2012 das international hervorragend besetzte ACT II der Bodensee Match Race Serie beim Yachtclub Kreuzlingen durchgeführt werden. Patryk Zbroia (POL) qualifizierte sich mit einem zweiten Platz in der Round Robin nach dem Team OKALYS-CORUM (SUI) von Eric Monnin für den Finale. Um die Plätze 3 und 4 segelten das Alster Match Race Team von Mitja Meyer und Tino Ellegast (GER / Konstanz).

Sommerliche Bedingungen mit Temperaturen über 25° und mehr als 20 kn Wind bescherte der Föhn den Seglern über das vergangene Wochenende. Nachdem am Freitag für die ersten Matches leichte lokale Winde herrschten wurden Segler und Organisator am Samstag von dem plötzlich einsetzenden kräftigen, warmen Föhn positiv überrascht.

Am Sonntag war dann erst einmal warten angesagt - nicht auf den Wind sondern wegen Sturmwarnung! Erst als diese am Mittag auf Starkwind herabgestufte wurde, konnten die Regatten fortgesetzt werden. Wind und Wetterglück blieben der Veranstaltung treu und so konnte die Round Robin und die Finalläufe bei herrlichen Segelbedingungen abgeschlossen werden.

Die Rangliste:1. Patryk Zbroja Macht Racing Team (POL)
2. Team OKALYS-CORUM mit Skipper Eric Monnin (SUI)
3. Alster Match Race Team mit Skipper Mitja Meyer (GER)
4. Tino Ellegast mit Team (GER)
5. Max Trippolt mit dem Team YCB (Yacht Club Bregenz) (AUT)
6. Team INNOTIO von Joni Steinlein (Schüler Segel Club Konstanz)
7. Lukas Erni und Team (SUI)
8. ETH Zürich Match Race Team von Florian Haufe (GER)
9. SwissSailing Team Bodensee mi Skipper: Julian Flessati (SUI)
10. Roger Stocker und Team (SUI)
Eric Monnin (SUI) im Finale gegen Patryk Zbroja
Sieger: Patryk Zbroja Macht Racing Team (POL)

30.04.12: Ansegeln Lindauer Segler-Club

Einen moderaten warmen Föhnwind und strahlenden Sonnenschein hatten die Segler des Lindauer Segler-Clubs am Wochenende bei ihrem traditionellen Ansegeln, dem Start in die Saison. „Vier bis fünf Windstärken, das ist kräftig - aber noch nicht gefährlich“, sagte Andreas Ober, der erste Vorsitzende des LSC bei der Siegerehrung am Samstag Abend im Clubhaus über die wechselnden Wetterbedingungen auf dem Regattakurs vor der Lindauer Insel.

Ursprünglich war ein gemeinschaftliches Segeln zum Grillplatz in den Hafen von Zech geplant. „Weil aber kräftiger Föhn angekündigt war, haben wir uns zu einer kleinen Regatta vor dem Hafen entschieden, das ist sicherer“, erklärte Wettfahrtleiter Markus Gielen, der den Kurs auslegte. Das Grillen fiel wegen der Regatta aber nicht ins Wasser. Hafenmeister Axel Diederich hatte mit seiner Frau für Getränke und ausreichend Holzkohle gesorgt, damit Würstchen, Kotelett und Gemüse auf dem Grill am LSC-Hafen aufgelegt werden konnten. Beim Grillen und Essen diskutierten die Teilnehmer ausgiebig, welches Segel ein paar Stunden zuvor das richtige gewesen wäre. Am Start herrschte noch Flaute, am Zieldurchgang blies der Wind mit fünf Beaufort. Wer anfangs noch auf große Segel gesetzt hatte, wurde kurze Zeit später kräftig durchgeschüttelt und kam nur noch mit weggerolltem Vorsegel ins Ziel.

Am Abend folgte die Siegerehrung der kleinen Ansegelregatta. Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis. Sieger wurde Veit Hemmeter auf einem Tornado-Katamaran, gefolgt von Alois Schattmeier mit seiner 806 und Dieter Kubeth auf einem H-Boot (Stephan Frank).

Ergebnis:
  1. Veit Hemmeter
  2. Alois Schattmeier
  3. Dieter Kubeth
  4. Wolfgang Fauser
  5. Stephan Frank
  6. Werner Schwendner
  7. Thomas Ziegler
  8. Lea Duwe
  9. Harald Störr
10. Andreas Ober
11. Rudi Coenen
12. Karl Dunks
13. Egon Brezler
14. Peter Wagner
15. Johann Bergmeier
Wenig Wind beim Start, Bild: Christa Diederich
Grillen beim Ansegeln, Bild: Christa Diederich

Freitag, 27. April 2012

27.04.12: Erstes schönes und warmes Wochenende

Der Bodensee lädt bei schönstem und warmen Wetter ein. Ich kann leider nicht dabei sein, da ich in Güttingen an der GEWA mit PVT-Schweiz GmbH teilnehme. Besucher im Hafen Güttingen kommen in wenigen Minuten zur Ausstellung - einfach Hafenmeister Heinz Schnell fragen. Ein tolles Rahmenprogramm wartet auf Sie.

Geniessen Sie diese schönen Tage und einen guten Start in die Saison 2012.

27.04.12: Gute Position in der Vorstartphase

Der Countdown läuft: nur noch wenige Wochen, bis die Internationale Bodenseewoche vom 31. Mai bis 3. Juni den Konstanzer Hafen in einen maritimen Schauplatz verwandelt.

Schon jetzt haben sich über 80 klassische und moderne Segelyachten gemeldet, erwartet werden Schätzungen zu Folge sogar bis zu 170 dieser Boote. Dies übertrifft die Teilnehmerzahlen der Vorjahre deutlich. Auch an Land ist der Ansturm groß. Auf der Wassersportausstellung mit Bootsshow und MaritimMarkt sind die begehrtesten Standflächen so gut wie ausgebucht.

In der Fortführung der über 100jährigen Tradition hat sich die Internationale Bodenseewoche dank der deutsch-schweizerischen Zusammenarbeit von 17 Clubs wieder als einer der bedeutendsten Wassersportevents Mitteleuropas etabliert. Sie bietet eine bunte Vielfalt aus Ruder- und Segelwettkämpfen, kulturellen Veranstaltungen, Konzerten und technischem Fortschritt - vor dem Hintergrund, die Tradition mit der Moderne zu verbinden.

Weiter Informationen unter www.bodenseewoche.com.

Donnerstag, 26. April 2012

26.04.12: Vorschau Regatta RUND UM 8.-10. Juni 2012

Die RUND UM, die größte Segelregatta am Bodensee, bricht in diesem Jahr die Tradition der jährlich geänderten Kurse. „Wir wollen 2012 erneut rechts herum segeln“, sagt Andreas Ober, der 1. Vorsitzende des Lindauer Segler-Clubs. „Wir haben festgestellt, dass die Segler nachts auf dem Weg von Lindau über Romanshorn, Konstanz nach Überlingen und zurück einfach mehr Wind haben“. Bislang wurde der Kurs in einem Jahr im Uhrzeigersinn und im nächsten Jahr gegen den Uhrzeigersinn gefahren. „Links herum hatte immer das Problem, bei wenig Wind hing das große Feld frühmorgens in Romanshorn und musste dann bei wenig Wind quer über den See “, ergänzt Hubert Henzler, der Wettfahrtleiter der RUND UM. „Jetzt können die Segler am Deutschen Ufer zurück und haben hier eine größere Chance auf eine Thermik“.
Außerdem hat der Lindauer Segler-Club als Veranstalter der 62. RUND UM ein neues Onlinemeldeverfahren eingeführt. „Die Segler sollen es einfacher haben, zu melden“, begründet Andreas Ober die Neuerung. „Das geht jetzt alles im Internet, man kann übers Internet auch gleich bezahlen“. In diesem Zusammenhang hat der LSC ein gestaffeltes Meldegeld eingeführt. „Bis zum 30. April sind es 65 Euro, das ist für eine Regatta dieser Größe sehr günstig“, rechnet Andreas Ober, „dann steigt der Preis in zwei Schritten auf 75 und 140 Euro. Und wer partout erst auf dem letzten Drücker wenige Stunden vor dem Start meldet, der zahlt 200 Euro. Aber welche Regatta bietet sonst überhaupt die Möglichkeit, bis kurz vor dem Startschuss zu melden? Wir wollen so die Meldungen entzerren, denn alle Daten werden von Freiwilligen abends eingegeben und überprüft, und die werden entlastet. Außerdem können die Teilnehmer schon früh sehen, wer alles gemeldet hat und sich auf ihre Konkurrenten einstellen“.

Die boot Düsseldorf verlängert ihr Sponsoring für die RUND UM um weitere drei Jahre. „Das freut mich besonders“, sagt der Vorsitzende des LSC. „Denn die Segler bekommen durch das Sponsoring einen echten Mehrwert. Zum Beispiel veranstalten wir wieder nach der RUND UM die Seglerparty im Festzelt. Die ist im vergangenen Jahr hervorragend angekommen“. 

Und auch der Wasserstand wird bei der RUND UM 2012 keine Probleme wie noch in früheren Jahren machen. Der Pegel liegt aktuell bei 3,14 Meter, „und wir haben noch reichlich Schnee in den Bergen“, sagt Wettfahrtleiter Hubert Henzler. „Da kommt noch einiges Wasser nach“.  

Die RUND UM ist die größte Regatta am Bodensee, der Massenstart vor Lindau mit rund 400 Schiffen ist immer wieder ein Erlebnis für jeden Skipper, und die Fahrt durch die Nacht eine Bewährungsprobe. Die RUND UM startet am Freitag, 8. Juni 2012 um 19.30 Uhr. Der Kurs führt von Lindau nach Romanshorn, Konstanz, Überlingen und zurück nach Lindau.

Hubert Henzler, Wettfahrtleiter RUND UM
Andreas Ober, Vorsitzender LSC

Die RUND UM wird ermöglicht durch boot Düsseldorf, Rheinmetall und Musto. Der Medienpartner ist B5 aktuell.

26.04.12: Spannende Match Races vor Kreuzlingen am Wochenende

An diesem Wochenende 27. - 29. April 2012 findet der zweite, internationale und hochkarätig besetzte Anlass der Bodensee Match Race Serie 2012 (Grade 3) statt und wird vom Yacht Club Kreuzlingen (YCK) gemeinsam mit dem Jugend Regatta Förderverein (JRFV) ausgerichtet. Zehn Teams sind gemeldet, darunter ist auch der beste Schweizer Match Racing Segler Eric Monnin (ISAF Ranking 16) mit seinem Team, das Konstanzer Siegerteam vom letzten Wochenende mit Skipper Tino Ellegast, sowie auch vier Jugend Match Race Teams. Das Siegerteam von diesem Wochenende qualifiziert sich für einen Startplatz bei der Volvo Open Swiss Match Racing Championship 2012 vom 16.-19. August in Romanshorn. 
Nach dem erfolgreichen Start der Bodensee Match Race Serie beim Schüler-Segel-Club-Konstanz (SSCK) vom letzten Wochenende, findet an diesem Wochenende der zweite Match Race Anlass am Bodensee in Kreuzlingen statt. Das Interesse am Match Racing ist gross, haben sich im Vorfeld etwa 30 Teams um einen Startplatz in Kreuzlingen beworben. Gesegelt wird auf identischen blu26 Booten, die sich bei den Match Race Anlässen im vergangenen Jahr bereits bestens bewährt haben.

Zehn teilnehmende Teams aus Schweiz, Deutschland, Polen und Österreich sind in Kreuzlingen am Start: das Team Eric Monnin (ISAF Ranking 16, SUI), das Team Roger Stocker, (ISAF Ranking 57, SUI), das Team Patryk Zbroja ( ISAF Ranking 64, POL), das Team Mitja Meier (ISAF Ranking 112, GER), das Team Tino Ellegast (ISAF Ranking 185 GER), das Team Lukas Erni (ISAF Ranking 327, SUI) und die Jugendteams, das Team Innotio mit Skipper Joni Steinlein vom SSCK (ISAF Ranking 320, GER), das Team YCB mit Skipper Max Trippolt (ISAF Ranking 560), das SSTB Match Racing Team mit Skipper Julian Flessati (ISAF Ranking 866, SUI), und das Team Florian Haufe (GER).

Gesegelt wird in der Konstanzer Bucht. Am Freitag um 14:00 Uhr ist der erste Start der Round Robin. In der Round Robin am Freitag und Samstag segelt jedes Team gegeneinander. Die besten vier Teams kommen in das Halbfinal und die beiden Siegerteams aus dem Halbfinale bestreiten dann am Sonntag das Finale.

Aufgrund der vielen spannenden Duellen und der kurzen gesegelten Distanzen ist Match Racing auch für Zuschauer interessant und spannend. Man kann die Regatten am Wochenende von der Aussenmole des Yachthafens Seegarten oder vom Aussichtsturm im Seeburgareal aus beobachten. Auch besteht die Möglichkeit, sofern noch Platz vorhanden, mit einem Zuschauerboot vom Yacht Club Kreuzlingen aus, die Match Races auch aus nächster Nähe zu verfolgen.

Die Bodensee Match Race Serie ist eine Initiative des Jugend Regatta Fördervereins und ermöglicht Nachwuchs Match Race Teams, sich mit internationalen Top Teams zu messen und wichtige Weltranglistenpunkte zu sammeln. matchrace-bodensee.com/segeln.

Mittwoch, 25. April 2012

25.04.12: Starkwindwarnung im Ostteil

Seit 14:28 läuft die Starkwindwarnung (40er) im Obersee!

25.04.12: Das dynamische Dutzend ist komplett!

Match Race Germany präsentiert ein  Weltklassefeld zur Jubiläumsausgabe.
Langenargen - Fünf aus zehn, sechs von neun: Ein dynamisches Dutzend der besten Matchrace-Steuerleute der Welt eröffnet die Alpari World Match Racing Tour 2012 am 23. Mai auf dem Bodensee vor Langenargen.
Die Flotte ist stark besetzt: Fünf Teams aus den Top Ten der Matchrace-Weltrangliste sind am Start, darunter sechs der neun Tour-Card-Inhaber 2012. Angeführt wird das Feld vom Weltranglisten-Vierten Pierre-Antoine Morvan und seinem Vannes Agglo Sailing Team aus Frankreich, dem schwedischen Weltranglisten-Fünften Björn Hansen und seinem Mekonomen Sailing Team sowie Keith Swintons Mannschaft Black Swan Racing aus Australien – die Nummer sieben der aktuellen Weltrangliste.

Einen besonderen sportlichen Leckerbissen verspricht das Duell zweier Matchrace-Künstler zu werden: Der viermalige Weltmeister Peter Gilmour und sein Team YANMAR Racing kämpfen über Pfingsten den Ausbau der Rekordserie um Peter Gilmours vierten Sieg im Match Race Germany nach 2004, 2005 und 2006. Der 52-Jährige wird sich auch mit Weltmeister Karol Jablonski messen, der erstmals seit acht Jahren wieder um den Großen Preis von Deutschland segelt. Der 52 Jahre alte Australier Gilmour und der 49 Jahre alte Deutsch-Pole Jablonski zählen seit mehr als zwei Jahrzehnten zu den Meistern des Duellsegelns und werden in ihren Matches mit dem aufstrebenden Nachwuchs erfahrungsgemäß keine Geschenke verteilen.

DER TRAUM VOM PORSCHE
Zu den jüngeren Co-Favoriten zählt der Franzose Pierre-Antoine Morvan, der erstmals auf dem Bodensee antreten wird. Der 30-jährige Steuermann aus Nantes ist für seine Premiere vor Langenargen optimistisch: „Wir segeln nicht oft auf einem See, waren dann aber immer gut, beispielsweise bei unserem zweiten Platz im St. Moritz Match Race 2011. Warum sich Morvan auf das Matchracing spezialisiert hat? Die Antwort kommt spontan und mit einem Augenzwinkern: „Weil ich Duelle liebe und Boote reparieren hasse.“

Im Match Race Germany steht den Seglern eine hochkarätige Flotte von Yachten des Typs Bavaria 40S zur Verfügung, die vom Veranstaltungsteam um Sportdirektor Eberhard Magg pünktlch zum Beginn der Veranstaltung perfekt vorbereitet wurden. So können sich die Segler hundertprozentig auf ihren Sport konzentrieren. Morvan freut sich aus einem weiteren Grund auf die Saisoneröffnung im Süden Deutschlands: „Ich will unbedingt mal eine Testfahrt mit einem Porsche machen.“

FACEBOOK-GENERATION IN SICHT: JOACHIM ASCHENBRENNER GREIFT AN
Er ist mit 17 Jahren der jüngste Steuermann der jemals am Match Race Germany teilgenommen hat, und will ganz nach oben: Joachim Aschenbrenner und sein Team Trifork stehen im Match Race Germany vor einer Mammutaufgabe, nehmen erstmals an einer Regatta der Alpari World Match Racing Tour teil. „Wir sind jung und im Vergleich zu den anderen Startern in Deutschland ziemlich neu im Matchracing. Also haben wir keine riesigen Erwartungen mit Blick auf das Ergebnis. Ein, zwei Siege und ein paar enge Rennen wären schon toll“, sagt Aschenbrenner. Auf diesem Weg wollen die Dänen möglichst schnell den Match-Race-Gipfel der Profis erklimmen: „Wir haben in den letzten Jahren einige Erfolge errungen und uns als Mannschaft vorgenommen, eines der besten Teams zu werden. Unser erstes Ziel ist es nun, demnächst zu den Tour-Card-Inhabern zu zählen.“ Den Grundstein dazu wollen Aschenbrenner und seine Crew bei ihrem ersten internationalen Matchrace mit dem Status “World Championship” legen.


PFINGSTFEST FÜR FANS & FAMILIE: DIE „PORSCHE WORLD“ IM REGATTADORF
Dass die großen Gäste in der neuen „Porsche World“ im Langenargener Gondelhafen auf ihre Kosten kommen, versteht sich von selbst. Die Vorfreude auf die rasanten Modelle der emotionalen Stuttgarter Autobauer ist sogar unter den Weltklasseseglern groß. Doch der neue Partner hat auch an die kleinen Pfingstbesucher und seine zukünftigen Porsche Fahrer gedacht, auf die eine eigene Kinderwelt wartet. Im Mittelpunkt steht ein „Quatro Jump“-Trampolin für Höhenflüge mit Aussicht. Dazu präsentieren die Outdoor-Experten des Unternehmens Kompass eine Kletterwand für Kids und eine Floßbauaktion zum Mitmachen. Der gastgebende Yacht-Club Langenargen e.V. lädt zum Schnuppersegeln ein. Unter dem Motto „The Art of Matchrace - Become a Sailing Hero“ schneidet ein Künstler mit einer Stihl Motorsäge maritime Skulturen aus Holz, die für einen guten Zweck versteigert werden. Auch Nachtschwärmer können beim Match Race Germany in Langenargen etwas erleben: Am 24. Mai soll das Festzelt beben, wenn die Eschbach Buam zur Partynacht „Matchrace goes Dirndl & Lederhosen“ aufspielen. Drei Abende später steigt beispielweise im täglich wechselnden Kulturreigen am 27. Mai die Schlagernacht. Das Regattadorf am Bodenseeufer wird insgesamt sechs Tage lang bei freiem Eintritt für sonst sehr kostspielige Ereignisse von morgens bis spät in die Nacht geöffnet sein. Diese Möglichkeit haben die Veranstalter gemeinsam mit ihrer formidablen Markenfamilie geschaffen. Zu den neuen Bootspartnern zählt 2012 auch das innovative Möbelunternehmen Rolf Benz mit seinen individuellen und markanten Wohnwelten. Das Rolf Benz Motto passt gut zum Match Race Germany: “Zuhause ist wo dein Herz sich öffnet.” So ein Zuhause für hochklassigen Leistungssport und seine Fans ist Deutschlands führendes Match Race in diesem Jahr schon zum 15. Mal.

DAS TEILNEHMERFELD: EIN DYNAMISCHES DUTZEND
Das Match Race Germany gilt traditionell als Geburtsstätte neuer Stars.
Merken Sie sich diese Liste!

1. Piere-Antoine Morvan, Vannes Agglo Sailing Team, Frankreich
2. Björn Hansen, Mekonomen Sailing Team, Schweden
3. Keith Swinton, Black Swan Racing, Australien
4. Phil Robertson, Waka Racing, Neuseeland
5. Peter Gilmour, YANMAR Racing, Australien
6. Laury Jury, Team KiwiMatch, Neuseeland
7. Staffan Lindberg, Alandia Sailing Team, Finnland
8. Simone Ferrarese, Ferrarese Sailing Team, Italien
9. Eric Monnin, Team Okalys Corum, Schweiz
10. Joachim Aschenbrenner, Team Trifork, Dänemark
11. Karol Jablonski, Jablonski Sailing Team, Polen
12. Jan-Eike Andresen, NRV Team, Hamburg, Deutschland

Dienstag, 24. April 2012

24.04.12: Sonnenfischregatta und Siegerehrung der Int. BM 2011

In diesem Jahr starten über 130 junge und junggebliebene Segler bei der traditionellen Sonnenfischregatta schon am 28. und 29. April 2012 in die neue Saison.

Der Wettfahrtleiter des Segel- und Motorbootclub Überlingen erwartet ca.100 Optimisten und fünfzehn Hobie16-Katamaran-Mannschaften. Darüber hinaus wird am Samstagabend die Siegerehrung der Bodenseemeisterschaft 2011 der Optimisten im SMCÜ durchgeführt.

Ein Besuch im Hafen Ost in Überlingen lohnt sich, um die jungen Seglern bei der Vorbereitung ihrer Boote und dann auf dem Wasser zu beobachten. Außerdem bietet die Jugendabteilung Kaffee, Kuchen und frische Waffeln an. Die Wassersportler können bei der Gebrauchtausrüstungs- und Outfit–Börse Segelkleidung und Zubehör kaufen und tauschen (BZ).
Sonnenfischregatta 2011; Bild SMCÜ/BZ

Montag, 23. April 2012

23.04.12: Bodensee Match Race Serie beim YCK

Am kommenden Wochenende 27. - 29. April 2012 findet der zweite, internationale und hochkarätig besetzte Match Race Anlass (Grade 3) der Bodensee Match Race Serie beim Yacht Club Kreuzlingen statt. 

10 teilnehmende Teams aus Schweiz, Deutschland, Polen und Österreich sind am Start:- Team Eric Monnin (ISAF Ranking 16), Schweiz
- Team Roger Stocker, (ISAF Ranking 57), Schweiz
- Team Patryk Zbroja ( ISAF Ranking 64), Polen
- Team Mitja Meier (ISAF Ranking 112), Deutschland
- Team Tino Ellegast (ISAF Ranking 185), Deutschland (Konstanz, KYC)
- Team Lukas Erni (ISAF Ranking 327), Schweiz

und die Jugendteams:
- Team Innotio mit Skipper Joni Steinlein (ISAF Ranking 320), Deutschland (Konstanz, SSCK)
- Team YCB mit Skipper Max Trippolt (ISAF Ranking 560), Österreich (Bregenz, YCB)
- SSTB Match Racing Team mit Skipper Julian Flessati (ISAF Ranking 866), Schweiz (SSTB)
- Nachwuchs Team Florian Haufe, Deutschland

23.04.12: Team Ellegast gewinnt ACT I der Bodensee Match Race Serie

Der Bodensee bescherte den Teams zur Eröffnung der Bodensee Match Race Serie hervorragende Segelbedingungen bei kräftigen, teils stürmischen westlichen Winden. Bereits am Samstag, 21. April konnte beinahe eine ganze Round Robin gesegelt werden.
Foto: Team Ellegast vom Konstanzer Yachtclub
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Lokalmatador Tino Ellegast vom gastgebenden Konstanzer Yachtclub legte gleich den Grundstein für seinen Erfolg indem er die Round Robin für sich entschied. Am Sonntag konnten dann noch die Silbergruppe (Plätze 5-8), die Goldgruppe (Plätze 1-4) ausgesegelt werden. Am Ende standen sich dann das Frauenteam ChicàCER mit Steuerfrau Alexa Bezel und das Konstanzer Team im Finale um den Sieg gegenüber. Dieses konnten die erfahrenen Match Racer aus Konstanz souverän für sich entscheiden.

Resultat (Genaue Resultate >)
1. Team Ellegast (GER)
2. Team ChicàCER (SUI)
3. Team Bienne Voile (SUI)
4. Team Trippolt (AUT)
5. SSTB Match Racing Team (SUI)
6. Southwest Match Racing Team (GER)
7. Team B ( DEN)
8. Jugendsegeln Steckborn (SUI)

Dank des kräftigen Windes kamen die Teams viel zum Segeln. Zwischen 10 Uhr Morgens und 1700 Uhr am Nachmittag zeigten die Teilnehmer erstklassigen Segelsport. Nachdem der Westwind bereits am Samstag frisch mit bis zu 3 Bf wehte, legte der Wind am Sonntag nochmals an Stärke zu. Böenspitzen bis 34 Knoten wurden gemessen. Immer wieder musste der Wettfahrtleiter Ivo Gonzenbach die Segelfläche den Windbedingungen anpassen. Genua, Fock, Reffen, Spinnacker setzen oder doch besser nicht forderten von Seglern und Helfern Höchstleistungen.

Das junge Team des Schülersegelclubs Konstanz unter Leitung von Adrian Maier-Ring arbeitete nicht nur auf dem Wasser sondern waren auch herzliche Gastgeber. So wurden die Teilnehmer auf dem Wasser mit Chili con Carne und heissen Wienerle versorgt.

Herzliche Gratulation an die Sieger und alle Teilnehmer für den spannenden und fairen Segelsport und dem Team des SSCK für die ausgezeichnete Organisation.

Sonntag, 22. April 2012

22.04.12: Seminar für Motorenkunde

Das Hauptanliegen des Vereins ist die Hilfeleistung von Wassersportlern untereinander zu fördern. Hierzu bietet der Verein seinen Mitgliedern einen regelmäßigen San-Med-Kurs (erweiteter Erst-Hilfe-Kurs) an und stellt die passende Ausrüstung wie beispielsweise Notfallrucksäcke, Rettungswesten und andere Hilfsmittel kostenlos zur Verfügung. Wer in seiner Freizeit mindestens 50 Stunden pro Jahr auf dem Wasser verbringt und keine Scheu vor einer Ausbildung in Erster-Hilfe in einem zwei- bis dreijährigem Turnus hat, der ist im Verein herzlich Willkommen. Egal ob Segler oder Motorbootfahrer, Ziel ist es in Notfällen anderen Skippern in dem Rahmen beizustehen, der eigentlich unter Bootssportlern üblich sein sollte. Der Verein versucht nur das notwendige Rüstzeug den Skippern mitzugeben und eine eventuelle Scheu vor Hilfeleistungen abzubauen.
In unregelmäßigen Abständen bietet der FSD Seminare und Rettungsübungen an. Diese beschränken sich nicht nur auf Erste-Hilfe Maßnahmen sondern auch auf Übungen mit einer Rettungsinsel für die Hochseewassersportler unter den Mitgliedern, Feuerlöschübungen um den richtigen Umgang mit Feuerlöschern oder Feuerlöschdecke zu trainieren oder andere Themen mit Bezug zum den Bootsport.

Zum Saisonauftakt 2012 veranstaltete der FSD zusammen mit der Firma Bootsmotorenhandel Hauptmann ein Seminar für Motorenkunde. Für einen Samstagnachmittag stellte der Inhaber Fabian Hauptmann diverse Außenbordmotoren zur Verfügung und informierte die Teilnehmer in der Fehlersuche und –behebung. Unter fachkundiger Anleitung stand nicht nur der Wechsel von Propeller und Zündkerzen an, sondern auch die gezielte Fehlersuche falls der Außenborder mal auf dem See streiken sollte. Ein großer Themenbereich betraf auch die richtige Wartung und Einlagerung der Motoren. Durch die richtige Wartung können Ausfälle am leichtesten verhindert werden. So illustrierte der Referent mit Hilfe diverser Bauteile welche Auswirkungen mangelnde oder fehlerhafte Wartung haben können. Insgesamt 20 Teilnehmer erhielten durch dieses Seminar wertvolle Tipps zu ihren eigenen Motoren. Zwar wird man durch eine Schulung noch nicht zum Mechaniker für Bootsmotoren, dennoch hilft es seinen Motor besser zu verstehen. Vielleicht kann dadurch die Ausfallwahrscheinlichkeit des Motors etwas gesenkt werden um letztendlich die Sicherheit auf See etwas zu erhöhen.

Bootsmotorenhandel Hauptmann hat seinen Sitz in Reutlingen und betreut Kunden im ganzen Bodenseegebiet mit seiner mobilen Werkstatt. Die Firma förderte den Verein in der Vergangenheit schon mit anderen ehrenamtlichen Aktionen. Ohne dieses Sponsoring wäre, laut Revierobmann Thomas Ball, ein für die Mitglieder kostenloses Seminar wie vergangenen Samstag nicht möglich gewesen.

Wer Interesse an einer aktiven Mitgliedschaft im Freiwilligen Seenotdienst e.V. hat, kann sich gerne an den Revierobmann wenden. Weitere Infos finden sich unter www.fsd-info.de im Internet. Der Verein richtet sich an alle Wassersportler mit einem eigenen Boot am Bodensee. Ein Standort ist in Lindau die Bootsvermietung Daniel Sandau an der Seebrücke, ansonsten sind die Mitglieder über den ganzen See und alle Landesgrenzen verteilt. Für 2012 sind weitere Aktionen wie Übungen zur Eigensicherung bei der Rettung von Personen oder eine Rettungsübung auf dem See geplant.

22.04.12: X-Yachts Xperformance 38 an namhaften regionalen Regatten

Die Xp 38 wird in der Saison 2012 erstmals am Bodensee im Wasser präsentiert. Auf diesem Gewässer ist die neue X-Yachts Performance Linie mit der Xp 38 an zahlreichen Regatten unterwegs. Die Xp Baureihe setzt einen neuen Standart- sie kommt mit einem in Epoxy hergestellten und im Vakuumverfahren verdichteten Rumpf, ergänzt durch ein Carbonträgersystem zur gezielten Kraftaufnahme von Mast, Rigg und Kiel. So ergibt sich kontrollierbare Power, Sicherheit in jeder Situation und ein enorm gutes Gefühl an Bord, welches ein wichtiger Bestandteil von wahrem Xperfomance bedeutet. Die Dualität von Cruising und oder Racing wird auch mit dieser X perfekt erfüllt (News von X-Yachts Marine).

Besichtigen Sie die Xp 38 im Wasser ausgestellt während der Ultramarin Inwater-Boatshow am 5. und 6. Mai als auch an der InWater-BoatSow in Bottighofen vom 17. bis 19. August.

22.04.12: Tino Elegant führt nach dem ersten Tag

Der Bodensee zeigte sich zum Auftakt der Bodensee Match Race Serie in Konstanz von seiner schönsten Seite. Herrliche Sicht auf den Säntis und die Alpen gepaart mit idealen Windbedingungen. Die erste Round Robin konnte bis auf 3 Begegnungen gesegelt werden. An der Spitze des Zwischenklassements liegt uneinholbar der Konstanzer Lokalmatador Tino Ellegast.

Die Entscheidung um die Plätze 2-4 fällt zwischen: Alexa Bezel mit Team ChicàCer, Lorenz Müller mit Team Bienne Voile und Max Trippelt mit Team aus Bregenz. Diese Teams werden am Sonntag auch den Sieg unter sich ausmachen.

Die Windprognosen sind auch für den Sonntag gut und so hoffen wir auf einen spannenden Abschluss der Regatten.

Donnerstag, 19. April 2012

19.04.12: Zukunftsweisend - die BootsShow der IBW

Wenn Eleganz auf Geschwindigkeit trifft und sportliches Know-How auf Innovationen, dann heißt es „Internationale Bodenseewoche“. Zum vierten Mal in Folge präsentieren vom 31. Mai bis 3. Juni 2012 ausgewählte Aussteller Neues und Bewährtes sowie nützliches Zubehör rund um den Wassersport und locken damit Fachbesucher und Wassersportinteressierte aus Nah und Fern nach Konstanz.

Dieses Jahr: innovative Premieren bei der InWaterBoatShow
Im Rahmen der InwaterBoatShow der Bodenseewoche stellen ausgewählte Segelboot- und Motorboothändler Hochwertiges zur Schau und präsentieren einem interessierten Fachpublikum die neuesten Entwicklungen. Von Holzyachten über Elektroboote, bis hin zu Runabouts ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Umweltfreundlichkeit und einzigartige Fahreigenschaften - das bietet die Cobalt 233 ZET. Dieses, durch Brennstoffzellen betriebene Sportboot mit einer Leistung von 120 kWh wurde von Zebotec bis zur Serienreife weiterentwickelt. Das System ist leise, effizient und mit dem Z-Getriebe enorm wendig. Das Boot kann in jeder Marina mit Stromanschluss geladen werden. Wird das Boot mit regenerativer Energie (z.B. Strom aus PV-Anlage) geladen, so ist die Mobilität CO2-neutral. Elektromotoren haben ein enormes Drehmoment und eine beeindruckende Beschleunigung bei beachtlicher Reichweite.

Mit futuristischem Design und einem innovativen Wasserstoffantrieb überzeugt die Hot Chocolate von Feller-Yachting. Der Roadster auf dem Wasser ist ein leichter, komfortabler Zweisitzer mit enormer Beschleunigung und einer Spitzengeschwindigkeit von über 40 kn.

Auf elektrobetriebene klassische Boote im britischen Design hat sich River Bank Boats spezialisiert. Höchstmögliche Werthaltigkeit durch die Verwendung von modernsten Elektro-Motoren zeigt sich bei den handgefertigten Booten. Zu sehen sind die Otter 14 und 26 sowie die Caprise 21, welche im eleganten Stil einer Riva daher kommt.

Holzboote bestechen durch handgefertigte Details und ziehen die Blicke auf sich. Markus Glas welcher maßgeblich an der Entwicklung einiger Segelyachten am See beteiligt war, zeigt mit dem 45er Nat. Kreuzer und den L-Booten wunderschöne HolzbauKunst.

Die Comandante - ein stilvolles Mahagoni Motorboot mit schwungvollem Design, erinnert an eine hochmoderne Riva und wird vom Erbauer Pius Wäger selbst vorgestellt. Die Werft ist bekannt für ihre noblen Segel- und Motoryachten, die gerne auch als Einzelfertigungen vertrauensvoll in Auftrag gegeben werden.

Eine Premiere feiert die Krüger Werft mit der Präsentation des größten Gentlemens-Racers von Frauscher. Die GT 1017 ist eine Motoryacht der Extraklasse, die Komfort an Bord und sportliche Linien auf besondere Weise vereint. Mit einer langen Tradition ist die Krüger Werft heute bereits in der dritten Generation erfolgreich am Bodensee etabliert.

Die Eclipse E6 von Crownline, eine Kombination von sportlichem Bowliner und einem bequemen Deckboote, wird von Siegel Auto&Boote präsentiert. Ein spezielles Rumpf-Design sorgt nicht nur für eine kurvenreiche Silhouette, sondern gewährleistet Stabilität bei hohen Drehzahlen und verringert den Kraftstoffverbrauch durch weniger Luftwiderstand.

Wer es gerne etwas preiswerter mag, für den hat Pegazus einiges zu bieten. Mit ihren Sport- und Freizeitbooten der Escapade 600 und der Funhunter 980 überzeugt der Bootsbauer mit hoher Qualität und modernem Komfort auch den kleinen Geldbeutel.

Die Mischung aus sportlichem Wettkampf, einem vielseitigen Rahmenprogramm und der Ausstellungsmeile machen dieses traditionsreiche Event auch heute wieder zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt in der Wassersportszene Mitteleuropas.

Weiter Informationen unter www.bodenseewoche.com.

Mittwoch, 18. April 2012

18.04.12: Seminar Motorenkunde in Lindau

Der Freiwillige Seenotdienst e.V. veranstaltet am Samstag 21.04.2012 in Lindau von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein Seminar Motorenkunde.

Ziel ist es bei Außenbordmotoren kleine Fehler zu erkennen und selbständig zu beheben. Die Firma Bootsmotorenhandel Hauptmann aus Reutlingen stellt dafür Außenborder von 2 bis 90 PS zur Verfügungen. An diesen Motoren kann unter fachkundiger Anleitung geübt werden. Die Teilnahme ist auch für Nichtmitglieder kostenlos.

Kurzfristige Anmeldung unter +49 (0)8382 999 40 36 oder E-Mail fsd-bodensee@gmx.de.

Sonntag, 15. April 2012

15.04.12: Toller Wind beim UBS Sportboot Cup 2012

Während im letzten Jahr an beiden Flauten-Tagen des UBS Cups (SV Kreuzlingen) insgesamt keine einzige Wettfahrt gewertet wurde, gibt es dieses Jahr ausreichend Wind für die knapp 30 Sportboote. Bereits am Samstag konnten vier Wettfahrten durchgeführt werden, am heutigen Sonntag zwei Rennen. Die “frische Brise” sorgte aber nicht nur für freudestrahlende Gesichter - ein paar Crews schienen zu diesem frühen Saisonzeitpunkt an und über ihre Leistungsgrenzen geführt worden zu sein. So konnten mindestens drei Personen bei einem kühlen Bad beobachtet werden.

Ganz bitter hat die Saison für die “Sui 705 - Sonnenkönig” begonnen. In der Startphase zur vierten Wettfahrt wurde die Melges 24 von einer Blu 26 auf die Hörner genommen und hat nun ein kapitales Loch im Rumpf. Wie groß der Schaden an der Blu 26 ist, ist nicht bekannt. (Bericht: sportboot-bodensee.org)

Ergebnis auf Bodensee-News.

Bild: Peter Fritschi, Facebook

Donnerstag, 12. April 2012

12.04.12: UBS Sportboot Cup 2012

Am kommenden Wochenende 14./15. April 2012 folgt der 12. UBS Sportboot Cup 2012 bei der Segler Vereinigung Kreuzlingen SVK. Alles Wissenswerte ist auf der Ausschreibung zu lesen. Weiter >

12.04.12: 100 Jahre Nationale Kreuzer - IBW 2012

Zum 100 jährigen Geburtstag der Nationalen Kreuzer präsentieren sich die 45er und 75er bei der Internationalen Bodenseewoche 2012 in ihrer vollen Schönheit.
Mit einer Mischung aus lässiger Eleganz und sportlicher Schnittigkeit verbinden die Nationalen Kreuzer verschiedenste Ansprüche. Vom 31.Mai bis 3.Juni 2012 kommen rund 20 dieser klassischer Yachten nach Konstanz um tagsüber zu regattieren und abends das gesellige Miteinander 1000 Teilnehmern zu genießen. 

Der Anfang der „Nationalen Kreuzerklassen“ liegt um 1912. Es entstanden die ersten 45qm Nationalen Kreuzer (Klassenzeichen P) für die Binnengewässer und die 75qm Nationalen Kreuzer (Klassenzeichen O) für die Küste, Nord- und Ostsee. Die neuen Kreuzerklassen wurden ein großer Erfolg. Vor allem auf den Binnenrevieren verbreiteten sich die sowohl für den Regattasport, als aber auch für das familientaugliche Fahrtensegeln geeigneten Yachten rasch. Ihre Glanzzeit hatten die Nationalen Kreuzer in den 20er Jahren. 1925 waren im Yachtregister des DSV neunundsiebzig 35er, einundneunzig 45er, dreizehn 60er, fünfunddreißig 75er und vier 125qm Nationale Kreuzer registriert.

Seit Beginn der 50er Jahre gibt es wieder eine rege Regattatätigkeit der 45er und 75er auf dem Bodensee. Neben der Rundum, der Internationalen Bodenseewoche und der Überlinger Herbstregatta sind immer noch 3 bis 4 weitere Regatten im Terminkalender. 

Dass die Konstruktion noch heute viele Liebhaber findet, liegt sicherlich an der Vielseitigkeit dieser Schiffe, sie sind unglaublich schnell bei wenig Wind und lassen sich mit einer erfahrenen Crew zu zweit auch noch bei Starkwind sicher beherrschen, sie sind ideale Familienboote und durchaus rassige, anspruchsvolle Regattaboote. 

Weiter Informationen unter www.45er.org, www.75qmkreuzer.de und www.bodenseewoche.com.

Samstag, 7. April 2012

07.04.12: Sturmwarnleuchten zwei Tage ausser Betrieb


KREUZLINGEN (kapo) Die Sturmwarnleuchten am schweizerischen Bodenseeufer werden am 11. und 12. April wegen Revisionsarbeiten ausser Betrieb gesetzt. 

Die Unterhaltsarbeiten werden am Mittwoch und Donnerstag, 11./12. April, durchgeführt. An diesen Tagen können die Sturmwarnleuchten zwischen Altenrhein und Eschenz nicht eingeschaltet werden.

Die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau bittet die Bevölkerung auf und am See, in dieser Zeit der Wetterentwicklung verstärkt Beachtung zu schenken.

Freitag, 6. April 2012

06.04.12: Die Weltelite nimmt Kurs auf Langenargen

Generationenduell im Match Race Germany: Die neuen Jungstars fordern zwei Weltmeister.

Langenargen - Sie sind die Stars des 15. Match Race Germany: Den australischen Matchrace-Magier Peter Gilmour und den deutsch/polnischen Ausnahme-Steuermann Karol Jablonski verbinden nicht nur ihre Erfolge im America’s Cup. Beide repräsentieren die erste Generation furioser Matchracer, beide sind Weltmeister in der Duelldisziplin und beide werden über Pfingsten vor Langenargen auf dem Bodensee aufkreuzen und Jagd auf den Siegerpokal im 15. Match Race Germany machen.
Der 51-jährige Gilmour (Yanmar Racing) und der 49-jährige Jablonski haben nichts verlernt von ihrer großen Kunst. „Gilly und Karol haben beide Segelgeschichte geschrieben“, so Regattadirektor Eberhard Magg, „wir freuen uns sehr, dass sie im Match Race Germany dabei sind und unseren Zuschauern ihre Künste zeigen.“

Champions & Shooting Stars
Die jungen Aufsteiger in der Alpari World Match Racing Tour werden herausragend segeln müssen, um die beiden Champions und ihre Teams in Bedrängnis zu bringen. Aber sie haben das Zeug dazu. „Ich habe sehr viel Respekt vor allen Gegnern“, sagt Karol Jablonski, „beispielsweise gegen Pierre-Antoine Morvan habe ich das Finale im letzten Sopot Match Race verloren. Er und seine Crew bilden eine starke Einheit.“ Der siebenmalige Eissegel-Weltmeister Jablonski will acht Jahre nach seiner letzten Teilnahme am Match Race Germany im Jahr 2004 bei seinem Comeback mit Erfahrung und Genuss punkten: „Matchrace-Segeln auf dem Bodensee ist immer ziemlich speziell und sehr spannend. Ich weiß, dass nach einer so langen Pause eine schwere Aufgabe auf mich und mein Team wartet. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass ich es nicht verlernt habe. Ich will alle Duelle genießen.“

Von den neuen jungen Tour-Card-Inhabern treten vier auf dem Bodensee an: Neben dem französischen Vannes Aglo Sailing Team von Pierre-Antoine Morvan kämpfen auch die italienische Ferrarese Racing Team, das Black Swan Racing Team des Australiers Keith Swinton und das neuseeländische Zoke Kiwi Match Team von Laurie Jury um den Aufstieg in der Weltrangliste, wichtige Punkte für die Tour-Wertung und deren Preisgelder, mit insgesamt 1,75 Millionen US-Dollar der größte Topf des internationalen Segelsports.

Craig Mitchell, Regattadirektor der Alpari World Match Racing Tour, blickt mit Vorfreude auf den Kampf der Generationen, der zum Saisonauftakt beim Match Race Germany beginnt und im Dezember mit dem WM-Finale beim Monsoon Cup in Malaysia endet: „Die Zeit wird zeigen, ob Ian Williams seine Siegerform konservieren konnte, ob Gilmour, Berntsson und Hansen mehr Kontinuität in ihr Spiel bringen und ob die neuen Tour-Card-Besitzer für Überraschungen sorgen können. Wir werden nicht lange warten müssen, denn das Match Race Germany eröffnet die Saison bereits am 24. Mai.“

Die finale Starterliste für das 15. Match Race Germany auf Bavaria Yachten vom Typ 40S werden die Veranstalter Anfang Mai publizieren. Klar ist jetzt schon: Der Deutsche Match Race Meister Jan-Eike Andresen und sein Team werden Schwarz-Rot-Gold beim einzigen Deutschland-Stopp der Alpari World Match Racing Tour vertreten und von Zehntausenden Zuschauern Unterstützung erhalten. Der Hamburger Skipper und seine Crew starten mit Außenseiter-Chancen in die sechstägige Regatta-Festwoche, sind die einzige Amateur-Crew im Profi-Feld der insgesamt zwölf Teams aus mindestens neun Ländern.

Nachdem die Veranstalter den traditionellen Pfingsttermin für das Match Race Germany zurück erkämpfen und mit Porsche einen formidablen und starken Partner für den Deutschen Grand Prix der Matchrace-Weltelite gewinnen konnten, rechnen Sie in diesem Jahr wieder mit mehr als 30.000 Besuchern.

PREMIERE: Original Erdinger Urweisse Hütt´n
Den Fans wird im Regattadorf am Langenargener Gondelhafen bei freiem Eintritt ein Segelfest der Extraklasse geboten. Dem Freien Training der Profis am Mittwoch vor Pfingsten folgen am Donnerstag die ersten Qualifikationsregatten ab 9 Uhr. Abends spielen die Eschbach Buam in der Après Sail Erdinger Urweissen Hütt´n. Zum ersten Mal wird es beim Match Race Germany ein echtes Berghüttenfeeling geben. Das Motto: Match Race goes Lederhose und Dirndl VOL.2. Danach geht es Abends in der Hütt`n hoch her, bis am Sonntag Dj Heiko Berger zur Schlagerparty - natürlich mit passendem Outfit - ruft.

Den 15. Geburtstag ihres Klassikers am Bodensee feiern die Veranstalter jeden Abend im großen Veranstaltungszelt mit prominenten Bands wie die All Star Blues Band aus Vorarlberg, südamerikanische Klänge am Samstag präsentiert vo, Cuba Club Vaduz und Jürgen Waideles Programm „Take a Dance“, viel Tanzvergnügen. Gezeigt und geboten werden im Regattadorf die Porsche World, Marinepools Segelmode, Bungee-Trampolin an der Uferanlage, Kinderaktionen und Kindersegeln, Stihls aktuelle Produkte und Air Minigolf, eine HHP Massagelounge und vieles mehr. Beste Aussichten auf die Duelle haben die Partner und Gäste im großen VIP-Zelt „Breeze In“ presented by Rolf Benz mit Panoramablick auf den Bodensee, wo am Pfingstmontag gegen Mittag die Finalläufe starten oder in der neuen Silver Cigar Lounge.

06.04.12: Neuheit Xp 33 von X-Yachts

Länge: 9.99m - Breite: 3.21m - Standard Tiefgang: 1.90m - Displacement: 4400kg - Balast: 1700kg

Einführungspreis: EUR 101'500.- excl. MwSt.


X-Yachts lanciert die neue Xp 33. Eine starke kleine Yacht mit interessanten Baueigenschaften wie Carbon-Bugspriet, Ruderpinne, Dualität von Racer-Cruiser, Rumpf in Vakuuminfusionsverfahren hergestellt, Carbonträgersystem uvm. Download Xp 33 Spezifikationen >

Weitere Facts zur Xp 33 sind auf der Webseite x-yachts.ch in Kürze erhältlich.

Kontaktieren Sie uns und wir senden Ihnen die Unterlagen (Preisliste/ Spezifikation und weitere Bilder) zu. weiter >

Donnerstag, 5. April 2012

05.04.12: Neuer Verein gegründet

Neuer Internationaler Bodenseewoche Verein mit großer Zustimmung gegründet.

Nach 37jähriger Pause wurde 2009 von Segelvereinen rund um den Konstanzer Trichter die Bodenseewoche wiederbelebt, gerade 100 Jahre nach der ersten Bodenseewoche 1909. Was anfänglich mit einigen Unabwägbarkeiten begann und mit reichlich Skepsis begleitet wurde, hat sich in den vergangenen drei Jahren als eines der wichtigsten Segelevents am Bodensee etabliert. Nicht nur die traditionsreichen und modernen Segelyachten, auch die Ruderboote mit ihren vielbeachteten Rennen, die historischen Motorboote und die Wasserskishows finden viel Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt kommen viele Besucher an den Konstanzer Stadthafen auch um das unvergleichliche maritime Flair zu genießen.

Nach dem großen Erfolg der letzten drei Jahre haben sich die veranstaltenden Vereine, die zunächst nur locker organisiert waren und zuletzt als GbR agiert haben, entschlossen einen eigenständigen Verein zu gründen. Ziel ist die Zukunft der Bodenseewoche in einer klaren Struktur gemeinsam zu sichern.

15 Vereine, davon vier schweizerische Wassersport- und zwei Rudervereine haben am 3.4. 2012 den gemeinnützigen Verein mit dem Namen Internationaler Bodenseewoche Verein gegründet. Gründungspräsident ist Fred Schmid (DSMC), die Stellvertreter sind Andi Giger (YC Kreuzlingen) und Ewald Weisschedel (Konstanzer YC), das Amt des Kassenwarts hat Andi Löwe (MYC Überlingersee) übernommen.
Internationaler Bodenseewocheverein sichert die Zukunft des Wasssersportevents in Konstanz

05.05.12: News von Tiefgang-Bodensee

Werte Abonnenten und Interessierte

Wir kommen mit einer Erweiterung unseres Angebotes auf die neue Saison, zurzeit sind wir in den letzten Vorbereitungen.

Trotzdem möchten wir Ihnen als Vorgeschmack einen kleinen Einblick bieten, besuchen Sie unsere WEB-Site: www.tiefgang-bodensee.ch.

- als Abonnent melden Sie sich bitte für die Demo an.
- Interessierte sehen die Daten des Musterschiffes

Neu ist es möglich sich die Hafendetails anzeigen zu lassen mit der Anzeige: „wo ist eine Zufahrt zum/im Hafen möglich - und wo nicht“.

Der Hafenplan zeigt Ihnen „ONLINE“ wie im Muster z.B.:

Hafen Immenstaad BSB
Pegel Konstanz: 3.10m, Tiefgang Schiff 1.80m, Reserve unter dem Kiel 0.20m > wo haben Sie noch wie viel Reserve unter dem Kiel!

Zugang zu den Daten findet man über den Übersichtsplan (Startseite):

1. farbige Punkte auf der Übersichtskarte anklicken: grün – orange – rot dort wo im Moment bereits Hafendetaildaten vorhanden sind.

2. Anwahl für Hafendetails = den kleinen Plan  anklicken:
(zu Hause am PC oder unterwegs am IPad usw …..

- Hafendetails sind aktuell umgerechnet auf den Pegelstand Konstanz

- angegebene Werte sind mit Ihren Schiffsdaten berechnet
(Tiefgang Schiff + definierte Reserve unter dem Kiel)
(nur wenn man als Abonnent angemeldet ist, sonst sieht man nur die Daten vom Musterschiff)

Der schwarze Punkt innerhalb der farbigen Punkte (Häfen) wird in den nächsten Tagen integriert. Damit Sie auf einfache Art sehen können wo Detailpläne vorhanden sind und wo nicht.

Bereits integrierte Häfen z.B sind:

- Radolfzell ESV, Horn Höri, Bodman Segelhafen, Sipplingen Westhafen, Überlingen BYCÜ Yachthafen

- Unteruhldingen Yachthafen, Immenstaad BSB, Friedrichshafen BSB, Lindau Seglerhafen

- Marina Bregenz, Rorschacherberg Hörnlibuck, Steinach Yachthafen, Horn West, Steinach Yachthafen

- Altnau, div in Radolfzell, Reichenau, usw. und viele weitere folgen bis Ende Mai

Unserer Neuerungen:
Sind zurzeit noch Gratis, anschließend sind sie für 7 EUR bis zur nächsten Abo Verlängerung und jedes weitere Jahr zu haben.

Im Endspurt sind wir noch an einigen Schönheitskorrekturen wie zB:

- Umschaltbare Anzeige bei Hub- und Schwenkkiel Schiffen;

- Detailgenauigkeit der Hafendetails (es soll eigentlich nur ein grober Hinweis geben welcher Bereich des Hafens es i.O. ist)

Für evtl. Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen Ihr tiefgang-bodensee.ch Team, B. Rauber

05.04.12: Merkelbach dominiert vor Überlingen

Starboot-Trophy lockt Segler aus ganz Deutschland und der Schweiz an.

Bei hervorragenden Bedingungen konnten 23 Starboot-Crews bei der 54. Hammond Perkin Star Class Trophy des Bodensee-Yacht-Club Überlingen (BYCÜ) zeigen, wie fit sie über den Winter gekommen sind. Zum Teil waren einige Segler schon in südlicheren Breiten bei internationalen Events in diesem Winter aktiv. Wie hoch die Hammond Perkin-Regatta allerdings bei den Starbootseglern im Kurs steht, zeigt das Regattafeld. Unter anderem aus Hannover, Flensburg, Augsburg, vom Chiemsee, Zürichsee, aber auch von rund um den See kamen die Segler nach Überlingen, um hier beim Saison-Auftakt dabei zu sein.

Bei 2-3 Windstärken aus Südwest konnte die routinierte Wettfahrtleitung um Dr. Tilmann Krackhardt am ersten Regattatag drei Wettfahrten durchführen, eine vierte musste aufgrund von Winddrehern abgeschossen werden. Nach 2009 und 2010 wollte es sich Dr. Hubert Merkelbach vom gastgebenden BYCÜ mit seinem Vorschoter Andy Fuerer vom Segelclub Enge Zürich nicht nehmen lassen, auch in diesem Jahr die Trophy als Sieger mit nach Hause zu nehmen. Im ersten Lauf musste er noch das deutsch-schweizerische Team um Lorenz Zimmermann und Nils Hollweg (Segelclub Tribschenhorn / Flensburger Segel-Club) an sich vorbeiziehen lassen und kam als Zweiter in Ziel. In den beiden darauffolgenden Wettfahrten war Merkelbach jedoch nicht mehr zu stoppen und siegte souverän. Eine kurze Schrecksekunde gab es im hochrangigen Starterfeld allerdings im zweiten Lauf, als sich bei einem engen Manöver der Mast eines Starbootes in der Backstag eines anderen verhakte und so beide Masten zu Fall brachte. Bis auf die geknickten Masten gab es keine weiteren Schäden und so konnte das Regattafeld weiter um den Sieg kämpfen.

Der Sonntag begann, wie der vorangegangene Tag endete, mit viel Sonne, für April warmen Temperaturen sowie beständigem Wind aus Nordost der Stärke zwei. Die vierte und letzte Wettfahrt der Trophy ermöglichte es den Crews, das schlechteste Ergebnis in der Wertung zu streichen. Hubert Merkelbach ließ sich dies nicht nehmen und konnte mit einem erneuten Laufsieg seinen zweiten Platz im ersten Lauf streichen. Der Gesamtsieg ging somit uneinholbar an ihn. Das Team Zimmermann/Hollweg kam auf den zweiten Gesamtrang, dicht gefolgt von Alexander Antrecht und Alexander Gensch aus Niedersachsen. Dank eines dritten Rangs im letzten Lauf schafften es Florian von Linde (München) und Tobias Steffens (Wiesbaden) auf den vierten Rang vor den Gebrüdern Juchli vom Yachtclub Arbon. Bei der Siegerehrung wurde neben der professionellen Wettfahrtleitung auch die ausgezeichnete Clubhaus-Gastronomie mit viel Applaus belohnt. Schließlich war es für die neue Pächterfamilie Lehmbecker die erste Regatta, die es zu bestehen galt. Bericht BYCÜ.

Ergebnis >
Hammond Perkin 2012; Bild BYCÜ

Mittwoch, 4. April 2012

04.04.12: VOLVO MATCH RACE CUP

VOLVO MATCH RACE CUP - NEUE NATIONALE SEGEL-SERIE FÜR BESTE SCHWEIZER MATCH RACE SEGLER.

Volvo Automobile Schweiz verstärkt sein Engagement im Schweizer Segelsport und lanciert die nationale Serie "Volvo Match Race Cup". Das neue Format beinhaltet zwei Qualifikationsregatten sowie eine Schweizer Meisterschaft und wird in Zusammenarbeit mit drei führenden Schweizer Yachtclubs und Swiss Sailing durchgeführt.
Photo : Copyright Juerg Kaufmann
Zürich - Die offizielle Schweizer Meisterschaft, der Höhepunkt der Serie, wird im Turnus jährlich an einen der drei Clubs vergeben. Die Partner Yachtclubs und somit Austragungsorte des Volvo Match Race Cup sind: Zürcher Yacht Club, Société Nautique de Genève und Yacht Club Romanshorn. 2012 wird der Titel “ Match Race Schweizer Meister” vom Yachtclub Romanshorn vergeben, im Folgejahr von der Société Nautique de Genève (2013) und danach vom Zürcher Yachtclub (2014).

Volvo Match Race Cup ermittelt offiziellen Match Racing Schweizer Meister
Die Sieger der einzelnen Qualifikationsevents qualifizieren sich für das Finale bzw. die Match Racing Schweizer Meisterschaft. Dort starten sie gegen die bestplatzierten Schweizer Match Race Segler gemäss der aktuellen Weltrangliste. Der Sieger des jährlich durchgeführten Volvo Match Race Cup erhält den offiziellen Titel von Swiss Sailing „Match Race Schweizer Meister“. Die Qualifikationsevents sowie die nationale Meisterschaft werden im Rahmen eines Grade 3 Events gemäss den Bestimmungen von Swiss Sailing und des internationalen Segelverbands ISAF durchgeführt. Dies ermöglicht den Schweizer Seglern neben den seglerischen Erfahrungen auch wertvolle Punkte für die ISAF Weltrangliste zu sammeln.

Förderung der talentiertesten Schweizer Nachwuchssegler
Die Teilnehmer duellieren sich auf identischen Booten. Jedem der organisierenden Partner Clubs stehen für drei Jahre je zwei Volvo blu26 Boote zur Verfügung. Die Boote werden in den drei teilnehmenden Clubs stationiert und während drei Kalenderjahren nebst den offiziellen Volvo Match Race Cup Anlässen auch zu Regatta- und Trainingszwecken eingesetzt. Mit diesem Format bekommen talentierte Segler schweizweit die einmalige Chance, sich mit Spitzenmaterial in verschiedenen umkämpften, nationalen Events zu beweisen.

VOLVO MATCH RACE CUP 2012:
12.-13. Mai - Zürcher Yacht Club / Match Race Zürich - Qualifikation
2.-3. Juni - Société Nautique de Genève - Qualifikation
16.-19. August - Yacht Club Romanshorn - Finale und Volvo Open Swiss Match Racing Championship

04.04.2012: Jugendteams segeln Bodensee Match Race Serie

2012 verspricht ein spannendes Jahr für den Jugend Regatta Förderverein (JRFV) und seine jungen Match Race Seglerinnen und Segler zu werden. Die Highlights für die Nachwuchs Match Race Teams sind die vier Regatten der Bodensee Match Race Serie mit dem Auftakt in Konstanz (Grade 4) vom 21.-22. April 2012 gefolgt von einem hochkarätig besetzten Match Race Anlass (Grade 3) beim Yacht Club Kreuzlingen am 27.-29. April 2012.

In 2011 formierten sich am Bodensee neue Jugend Match Race Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, welche die Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten des Jugend Regatta Förderverein rege nutzten. Die Startplätze an internationalen Match Race Anlässen sind limitiert. Um diesen Nachwuchsteams die Möglichkeit zu schaffen, gegen erfahrene Teams zu segeln und um begehrte Weltranglistenpunkte zu sammeln, hat der JRFV in diesem Jahr in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Segelclubs die Bodensee Match Race Serie initiiert.

Der erste Anlass der Bodensee Match Race Serie des JRFV findet am 21.-22. April 2012 in Konstanz statt und wird vom Konstanzer Jugend Match Race Team Innotio (starten am Match Race Kreuzlingen) und dem Schüler Segel Club Konstanz (SSCK) ausgerichtet. Acht Teams sind gemeldet und segeln an diesem Wochenende um einen Startplatz beim Match Race in Kreuzlingen am folgenden Wochenende.

Darunter sind die Jugendteams SSTB Match Race Team mit Skipper Julian Flessati (SUI), Jugendsegeln Steckborn mit Skipper Nicola Möckli (SUI), Team Trippolt mit Skipper Max Trippolt (AUT), South West Match Race Team mit Skipper Jan Schliemann(GER) und die erfahreneren Teams mit Skipper Tino Ellegast (GER), Lorenz Müller (SUI), Alexa Bezel (SUI) und Klaus Bech (DEN). Gesegelt wird auf blu26 Booten, die sich bei den Match Race Anlässen im vergangenen Jahr bereits bestens bewährt hat.

Das beste Team dieses Wochenendes kann sich, falls nicht sowieso schon gesetzt, dann beim Match Race Kreuzlingen (Grade 3) vom 27.-29. April mit hochkarätigen internationalen Teams mit Skipper Eric Monnin (SUI, Weltrangliste: 16), Roger Stocker (SUI, Weltrangliste: 57), Patryk Zbroja (POL, Weltrangliste: 64) und Miklas Meyer (GER, Weltrangliste: 112) messen. Einen garantierten Startplatz in Kreuzlingen haben die Teams von Tino Ellegast, Julian Flessati, Joni Steinlein und Max Trippolt.

Dieser Anlass, der vom JRFV gemeinsam mit dem Yacht Club Kreuzlingen ausgerichtet wird, verspricht spannende Segelduelle mit internationalem Flair und ermöglicht dem besten Team, das nicht sowieso schon gesetzt ist, einen Startplatz bei der vom 16.-19. August 2012 beim Yacht Club Romanshorn stattfindende Schweizer Meisterschaft „Volvo Open Swiss Match Racing Championship“.

Weitere Termine der Bodensee Match Race Serie sind die Nachwuchs Match Races am 21./22. Juli 2012 in Steckborn, organisiert vom Yachtclub Schaffhausen und Jugend Segeln Steckborn und zum Saisonende vom 26.-28. Oktober 2012 das Match Race Altnau, organisiert vom Altnauer Segelclub.

Der Jugend Regatta Förderverein dankt seinen Sponsoren, Mitgliedern, den beteiligten Clubs mit den vielen freiwilligen Helfern und den Medienpartnern, die sich für die Bodensee Match Race Serie 2012 engagieren und den Jugendteams am Bodensee diese Regatta-Anlässe ermöglichen.

Die Angebote des Jugend Regatta Förderverein sind vielfältig: von der Segelausbildung bis hin zur Segelprüfung, zum Yachtsegeln, sowie Regatta- und Match Race Training. Teilnehmen können alle interessierten Jugendlichen ab 14 Jahren und werden bis zur Beendigung der Berufsausbildung oder des Studiums vom Verein gefördert. Claudia Somm.

Weitere Informationen zum JRFV: www.matchrace-bodensee.com und www.regattajugend.com

Montag, 2. April 2012

02.04.12: ULTRAMARIN bietet Faurby-Yachten an

ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren, hat ab sofort am deutschen Bodenseeufer die Vertretung für Faurby-Yachten übernommen. Die für ihre schlanken Rümpfe und edle Verarbeitung bekannten Schiffe der dänischen Werft fügen sich hervorragend in das Segelboot-Programm des ULTRAMARIN-Yachthandels ein. Sie bilden die ideale Ergänzung zu den bisher angebotenen Booten von Bavaria, J-Boats und Storm Yachts.

Die seit 1976 in Kleinserie von jährlich nur 20 Schiffen in der Werft in Skaerbaek am Kleinen Belt hergestellten Yachten haben auf dem Bodensee schon einen großen Freundeskreis. Die zwischen 9,95 und 12,80 Meter langen Faurbys sind edel verarbeitete, sportliche Segelyachten mit schlanken GFK-Rümpfen. Sie werden für ihre guten Segeleigenschaften bei wenig Wind, als auch für ihr hervorragendes Starkwindverhalten gelobt. Alle Faurby können alternativ mit Pinne- oder Radsteuerung geliefert werden. Die nach individuellen Wünschen der Eigner in Handarbeit gefertigte Einrichtung unter Deck bietet viel Komfort. Generell wird das Interieur aus erstklassigem Teak oder Eichenholz gefertigt und von Hand poliert.

Die in diesem Jahr für alle Schiffe komplettierte Modellreihe E verfügt über eine modernere Optik. Dafür stehen der abgerundete Deckübergang mit Fußreling, Scheuerleisten aus Teak, verdeckt verlegte Fallleinen, integriertes Sprayhood sowie bündig ins Kajütdach montierten Skylights. Für den Segelspaß sorgen schon bei den kleineren Versionen mit Pinnensteuerung die modernen Riggs und die Gewichsoptimierung. Die in der dänischen Manufaktur teils mit dem Know How des weltbekannten Seglers Jesper Banks entwickelten und hergestellten Yachten sind als Regattaboot genauso geeignet wie als optimale Fahrtenyacht.  

Info: www.ultramarin.com/bootsmarkt und www.faurby.dk
Die Faurby 360 wird jetzt am deutschen Bodenseeufer von ULTRAMARIN, die Meichle + Mohr Marina in Kressbronn-Gohren, angeboten. Sie ist eine von sechs Modellen, die in Kleinstserien in der dänischen Werft gebaut werden. Bild: Faurby
Die edle Verarbeitung der Faurby-Yachten wird bereits schon beim Einsteigermodell, der Faurby 325, deutlich. Bild: Faurby

02.04.12: Der SMCF startet in die neue Saison

Friedrichshafen - (mh) Am Samstag, den 31. März 2012, hielt der Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen e.V. (SMCF) seine jährliche Hauptversammlung ab. Der bisherige Vorstand wurde bestätigt und hat sich wieder hohe Ziele für die bevorstehende Saison gesteckt.

SMCF-Präsident Hans-Peter Benz konnte mehr als 60 der über 330 Mitglieder im Vereinsheim „Schussen“ begrüßen. Nach einer Schweigeminute für die 2011 verstorbenen langjährigen und hoch verdienten Mitglieder Erwin Breins und Klaus Schönfeld legte der Vorstand seinen Bericht über das abgelaufene Jahr ab.

Ressortleiter für Finanzen, Harry Flues, konnte eine gesunde Finanzlage des Vereins vermelden. Maßgeblich daran beteiligt war der durchschlagende Erfolg des öffentlichen Hafenfestes anlässlich des 200jährigen Stadtjubiläums. Aus diesem Grund ist für 2012 eine Neuauflage geplant: Neben zwei weiteren Bands konnte auch „Thin Mother“ erneut dafür gewonnen werden, im Juni den Hinteren Hafen für eine Nacht in eine Partymeile zu verwandeln.

Als ein Ziel für 2012 wurde die Verbesserung des Außenauftritts des Vereins ins Auge gefasst. Das Vereinsheim „Schussen“ soll optisch aufgewertet werden, außerdem wurde ein frisches Design für Dokumente des Vereins vorgestellt. Der Auftritt im Internet unter „www.smcf.de“ wird gerade überarbeitet und steht vor der Veröffentlichung. Zur stärkeren Identifikation der Mitglieder mit dem SMCF wurde eine Bekleidungskollektion mit Vereinsstander präsentiert.

Die beiden Motorboote des Vereins wurden verkauft. Stattdessen soll ein modernes Motorboot mit Aluminium-Rumpf angeschafft werden, welches für unterschiedliche Aufgaben im Verein eingesetzt werden kann. Neben der Praxis-Ausbildung für neue Mitglieder wird es bei Regatten regelmäßig als Bojenleger und Sicherungsboot zum Einsatz kommen. Interessierten Mitgliedern wird das Boot, das über einen starken Motor verfügen soll, unter fachkundiger Einweisung auch zur privaten Nutzung überlassen.

Nach der Entlastung des Vorstands und der Genehmigung des Haushaltsvorschlags für 2012 wurde Gerhard Spengler in den Ältestenrat gewählt. Helma Stoebel erhielt langen Beifall für die vereinsinterne Bewirtung der Schussen über den Winter. Als Kassenprüferin wurde sie von Peter Pöschl abgelöst. Bei Ralf Steck bedankte sich die Versammlung für seine langjährige Pressearbeit. Irmgard Gräser wurde in Abwesenheit für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt.

Im Anschluss war noch genug Zeit, um die SMCF Bekleidungskollektion anzuprobieren und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Pressearbeit des SMCF: Martin Händler.
Der Vorstand des SMCF vor der „Schussen“ (von links): Hans-Peter Benz (Präsident), Heike Fechter (Schriftführerin), Martin Baumüller (Veranstaltungen), Harald Buchter (Vizepräsident), Uwe Eggeling (Segel- & Motorboot) und Harry Flues (Finanzen). Nicht zu sehen sind Sebastian Sturm (Regatten), Philipp Schmid (Jugend) und Erwin Duelli (Technik).

02.04.12: Harmonischer Wechsel in der Vorstandschaft

Am 31.03.2012 hielt der Yacht-Club Meersburg e.V. (YCM) seine Jahreshauptversammlung ab, die von einer großen Anzahl Mitglieder besucht wurde. Heinz Staatsmann als Vorsitzender des YCM begrüßte die anwesenden Mitglieder und besonders Herrn Bürgermeister Dr. Martin Brütsch. 

Im Rahmen der Totenehrung gedachte der Verein sechs Mitgliedern, die seit der letzten Mitgliederversammlung verstorben sind.

Im seinem Rechenschaftsbericht informierte Heinz Staatsmann über den aktuellen Mitgliederbestand. Der YCM hat derzeit 398 Mitglieder, davon 50 Jugendliche. Die neu aufgenommenen Mitglieder wurden den Anwesenden kurz vorgestellt. Des weiteren berichtete er über die vorangegangene Eigner-Versammlung, in der die neue Hafenordnung beschlossen wurde sowie über die Aktivitäten der Regatta- und Tourensegler. Ein besonderer Dank galt den Mitgliedern des Clubbeirats, die sich bei der Formulierung der beiden neuen Statuten sehr engagiert haben.

Dem Rechenschaftsbericht des Kassierers, Ulrich Prem, war zu entnehmen, daß die im letzten Jahr beschlossenen Erhöhungen der Beiträge und Gebühren dazu geführt haben, daß nun wieder ein positives Ergebnis vorliegt. Somit können in der laufenden Segelsaison alle geplanten Investitionen und Reparaturen durchgeführt werden.

Takelmeister Siegfried Serden berichtete kurz über die Ausfahrten der Tourensegler und über die in der letzten Saison durchgeführten Reparaturen am Clubhaus und am Jollengelände.

Regattaleiter Dr. Richard Volz konnte auf eine sehr erfolgreiche Saison 2011 zurückblicken. Er berichtete er über den Verlauf der durchgeführten Regatten und die von den Seglern des YCM erzielten Plazierungen. Er dankte allen, die sich an der Durchführung der „Windteufele-Regatta“ im Oktober letzten Jahres engagiert haben. Dieses Großereignis mit rund 100 Jollen stellte an die Organisation und die vielen freiwilligen Helfer ganz besondere Anforderungen, die alle mit Bravour gemeistert wurden.

Der Jugendleiter Clemens Rebholz berichtete über die äußerst umfangreiche Jugendarbeit in der Basis- und der Regattagruppe. Die Saison der Jugendgruppe beginnt mit dem Auswintern der Jollen, dann folgen Wassertraining, theoretischer Unterricht, diverse Regatten und als Saisonhöhepunkt das Opti-Weekend und die Stadtmeisterschaft. Mit der Nikolausfeier endet das Jahr für die Jugendlichen. Wie schon im letzten Jahr so rief Clemens Rebholz auch dieses Mal wieder zum Abschluß seines Rechenschaftsberichtes die Mitglieder dazu auf, eine Spende mit dem Vermerk „YCM-Jugendgruppe“ zu leisten um die Jugendarbeit weiter zu fördern.

Der zweite Vorsitzende des Yacht-Club Meersburg, Utz Geiselhart, informierte die Anwesenden sodann über Veränderungen bei den Liegeplatzbelegungen und bei der Warteliste.

Jochem Kilgus hat zusammen mit Dr. Dieter Grottendieck die Kassenführung geprüft und die ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt. Der Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet wobei sich die Mitglieder des Vorstands bei dieser Abstimmung naturgemäß enthalten haben.

Nach der Entlastung des Vorstands richtete der Bürgermeister der Stadt Meersburg, Herr Dr. Martin Brütsch, ein Grußwort an die Versammlung. Er kam dabei noch einmal auf die außerordentliche Hauptversammlung im November letzten Jahres zurück und erläuterte den Anwesenden, warum seit den Jahren des Hafenbaus der Bürgermeister stets kraft Amtes im Vorstand war. Da die damalige Situation nun nicht mehr gegeben ist, wurde im November mit der Neufassung der Satzung dieser Umstand - auch auf Vorschlag der Stadt Meersburg - abgeschafft. Dr. Brütsch entnahm den Rechenschaftsberichten, daß der YCM eine rege Vereins- und Jugendarbeit betreibt und er betonte dabei ganz besonders die Wichtigkeit der Jugendarbeit von Vereinen in der Gesellschaft. Mit einem Dank an den Vorstand und den besten Wünschen für die kommende Segelsaison schloß Dr. Brütsch seine kurze Ansprache an die Mitglieder des Yacht-Club Meersburg.

Der Antrag des Vorstands an die Mitgliederversammlung, das Clubhaus zu erweitern und neu zu gestalten wurde intensiv diskutiert. Aufgrund der vielen Anregungen der Mitglieder wird der Vorstand das Konzept nochmals überarbeiten und im Rahmen der nächsten Jahreshauptversammlung erneut unterbreiten.

Im Rahmen der Vorstandswahlen wurden fast alle Ämter personell neu besetzt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Arndt Müller und zum zweiten Vorsitzenden Ulrich Niedermeier gewählt. Kassierer wurde Michael Häberle, Schriftführer Kai Maidele, Jugendleiter Clemens Rebholz, Takelmeister Siegfried Serden, Regattaleiterin Sophie Geiger, Beirat für Öffentlichkeitsarbeit Janka Thum, Bauwesen Dirk Mast, Veranstaltungen Hilde Setili. Beirat zur Unterstützung der Jugendarbeit wurde Silvia Keck und zur Unterstützung der Regattaarbeit Günter Barsch.
Der neu gewählte Vorstand des YCM (von links nach rechts): Arndt Müller, Siegfried Serden, Michael Häberle, Sophie Geiger, Günter Barsch, Silvia Keck, Janka Thum, Ulrich Niedermeier, Kai Maidele, Hilde Setili, Dirk Mast, Clemens Rebholz

Der neu gewählte erste Vorsitzende, Arndt Müller, dankte den ausscheidenden Vorständen für ihre langjährige Arbeit und mit einem Ausblick auf die kommende Segelsaison beendete er die Mitgliederversammlung. (ycm-off)