Donnerstag, 30. April 2015

ROTWEISS mit neuen Produkten für In- und Outdoor

Die Spezialisten für Pflegeprodukte, die Profis für Oberflächenoptimierung von ROTWEISS haben wieder Neuigkeiten im Sortiment und zwar zwei neue Microfasertücher!

Dieses gelbe Tuch für GLAS
und das grüne Microfasertuch UNIVERSAL für den Einsatz In- sowie Outdoor.
Beide Tücher sind absolut fusselfrei und schnell trocknend. Die Vielzahl feinster Mikrofasern verhilft auch ohne Chemikalien zur Beseitigung feinster Schmutzpartikel auf nahezu allen Oberflächen.



Die Tücher sind trocken, feucht und nass verwendbar und zeichnen sich durch hohe Saugkraft, sehr gute Reinigungsleistung und eine hohe Langlebigkeit von bis zu 250 Waschzyklen aus.


Diese neuen ROTWEISS Mikrofasertücher erfüllen höchste, ja alle Ansprüche!


Dank äußerst angenehmer und hautfreundlicher Haptik ist das grüne UNIVERSAL Tuch ein „liebenswertes“ Hilfsmittel in der vielfach ungeliebten Hausarbeit. Das gelbe Glas-Tuch ist vielseitig einsetzbar und durch seine Waffeloptik zugleich ein freundlicher Blickfang!

Anwendungshinweise für die Microfasertücher:

Beste Wischeigenschaften in trockenem und nebelfeuchtem Zustand. Zur Reinigung von fettigen Oberflächen feucht anwenden (gut auswringen) Farblich sortiert waschen; keinen Weichspüler verwenden, Trockner geeignet.


Der Verkaufspreis für die Tücher beträgt jeweils 4,95 EUR.

Diese ROTWEISS Produkte sind ab sofort im Fachhandel oder im ROTWEISS Online Shop: rotweiss24.de erhältlich.

ROTWEISS Produkte Josef Zürn

Sandgraben 8 (Gewerbegebiet)
D-88142 Wasserburg am Bodensee

Telefon: ++49 83 82/8 90 44

Schweizer Doppelsieg

Der ausrichtende Bodensee-Yacht-Club Überlingen (BYCÜ) konnte zum Start der Regattasaison über ein Dutzend Drachencrews und fast zwanzig Starboote-Teams begrüßen. Von Berlin, dem Rheinland, den bayerischen Seen, aus der ganzen Schweiz sowie von rund um den Bodensee waren sie angereist, um sich erste Ranglistenpunkte zu sichern.

Zum zweiten Mal wurde heuer die Überlinger Pokalregatta der Drachen zusammen mit der traditionsreichen Hammond Perkin Star Class Trophy veranstaltet. Iris Baasch und ihr Regattateam konnten am Samstag unter schwierigen Wetterbedingungen einen Lauf in die Wertung bringen. Bei Böen bis zu vier Windstärken hatten einige Crews noch etwas Mühe nach dem langen Winter ihre Form abzurufen. So kamen drei Drachen nicht ins Ziel. Bei den Starbooten brach ein Mast und zwang eine Crew zur Aufgabe. An der Spitze des Drachenfeldes konnte Norbert Stadler vom St. Gallischen Yacht-Club einen souveränen Sieg vor Hans-Dieter Lang (Yacht-Club Immenstaad) und Urs Ruppli (Yacht-Club Schaffhausen) einfahren.

Bei den Staren kam Hans Stöckli (Segelclub Männedorf) vor Stefan Schneider (Sportvereinigung Dingelsdorf) und der bayerischen Crew um Christian Pauksch ins Ziel. Die Großwetterlage aus einer Föhnlage und einer Südwestfront verhinderten sodann einen weiteren Lauf an diesem Tag. Der Sonntag startete bei Sonnenschein aus seglerischer Sicht eher mäßig. Die Wettfahrtleitung nutzte dann doch ein Zeitfenster, um einen Lauf durchzuführen. Während die Starboote bereits in engen Wendeduellen die Windstraßen zu nutzen versuchten, übten die Drachen noch etwas das Starten. Nach einem Massenfrühstart wurde die Black Flag gesetzt, welche bei einem Frühstart die sofortige Disqualifikation zur Folge hat. Die Drachensegler starteten im zweiten Versuch artig, mussten bei der zweiten Kreuz allerdings mit einem Winddreher kämpfen. Für die Drachen wurde der Lauf daher verkürzt und abermals konnte sich die "Tachiston"-Crew um Norbert Stadler über den Sieg freuen. Urs Ruppli und der Überlinger Andreas Hermann folgten danach und nur zwei Meter hinter Hermann ging Hans-Dieter Lang durchs Ziel. Auch bei den Starbooten waren die Schweizer wieder erfolgreich. Dieses Mal hatten die Arboner Brüder Juchli die Nase vorn und siegten vor dem Überlinger Sportler des Jahres 2015 Hubert Merkelbach und dem Bayer Frank Thurner.

Hans Stöckli konnte die Hammond Star Class Trophy mit in die Schweiz nehmen. Ein vierter Rang am Sonntag reichte ihm zum Gesamtsieg vor Hubert Merkelbach und den Gebrüdern Juchli. Der Horst-Buhl-Gedächtnispreis bei den Drachen ging ebenfalls in die Schweiz. Die Mannschaft um Norbert Stadler siegte vor der "Alefanz"-Crew um Urs Ruppli und der "Muffl"-Crew von Hans-Dieter Lang. Die "Tachiston"-Crew hat es nun in der Hand, ob sie bei der Konstanzer Eichhornregatta in zwei Wochen die Führung in der neuen Sonderwertung zum Bodensee-Dreikampf aus der Hand gibt. Mit bereits 24 Meldungen erwartet der Segler-Verein Staad hier ein Spitzenfeld. Bericht: Max Pfeiffer.
Siegerteam Drachen
Drachen im Schlepp
...auf der Kreuz

Drachensieger Norbert Stadler

Mittwoch, 29. April 2015

Überlinger Sonnenfisch 2015

70 Optimisten und Hobie 16 segelten am vergangenen Wochenende drei Wettfahrten.

Die Wettfahrten um den Überlinger Sonnenfisch fanden am 25. & 26.04.2015 vor dem Ost-Hafen statt. Die 70 teilnehmenden Boote der Klassen Optimist A & B, sowie Hobie 16 segelten bei wechselnden Windverhältnissen – Wind aus unterschiedlichen Richtungen und Windstärken von 1-4Bft - auf zwei Bahnen. Wettfahrtleiter Ulrich König mit seinem Team gelang es am Samstag zwei und am Sonntag eine faire Wettfahrt durchzuführen.

Bei den Hobie 16 haben Alexander Gebauer (Segelkameradschaft Pforzheim) und Mirjam Bayer (Neustädter Seglerverein) gewonnen. Auf Platz 2 folgen die Brüder Paul und Peter Starz (WYC), Platz 3 belegten Albrecht Schöbitz (SKP) und Jendrik Seitz (SFL).

Die Klasse Optimist A gewann der Überlinger Paul Fräntzki vom Bodensee Yacht Club vor Christoph Winkelhausen (YCL) und Patrick Keck (SGÜ).

Bei den Optimisten B gewann Philipp Wrobel vor Sebastian Höke, beide vom Segelverein Schluchsee, 3. wurde Alois Brückmann von der SGÜ.

Die Segler und ihre Eltern wurden in der neuen WERFTEINS, unserem Clubhaus, und von der SMCÜ-Jugend bewirtet. Autor: M.Finkbeiner.

Ergebnisse:Opti A > / Opti B > / Hobie 16 >

 Sieger Optimist A: (v.l.) Ulrich König (Wettfahrtleiter SMCÜ), Christoph Winkelhausen (YCL) Platz 2, Paul Frantzki (BYCÜ) Platz 1, Patrick Keck (SGÜ) Platz 3, Konrad Huther (Präsident SMCÜ) - © SMCÜ / M. Bargen
 Sieger Optimist B: (v.l.) Ulrich König (Wettfahrtleiter SMCÜ), Sebastian Höke (SVS) Platz 2, Philipp Wrobel (SVS) Platz 1, Alois Brückmann (SGÜ) Platz 3, Konrad Huther (Präsident SMCÜ) - © SMCÜ / M. Bargen
 Sieger Hobie 16: (v.l.) Sören Fricke (Wettfahrtleitung SMCÜ), Jendrik Seitz (SFL) und Albrecht Schöbitz (SKP) Platz3, Mirjam Bayer (NSV) und Alexander Gebauer (SKP) Platz 1, Albrecht Schöbitz (SKP) und Jendrick Seitz (SFL) Platz 2, Konrad Huther (Präsident SMCÜ) - © SMCÜ / M. Bargen
Hobie 16 im Vordergrund, Optimisten im Hintergrund - © SMCÜ / M. Bargen

Der Segel- und Motorbootclub Überlingen e.V.
Gegründet 1970 hat der SMCÜ heute rund 300 aktive Mitglieder, von denen weit über die Hälfte direkt in Überlingen oder in der näheren Umgebung wohnen. Hinzu kommen etwa 50 Jugendmitglieder.

Der SMCÜ war maßgeblich am Bau und der Finanzierung des Überlinger Sportboothafen-Ost beteiligt, welcher 1978 eröffnet wurde. Derzeit werden 107 Liegeplätze von Clubmitgliedern genutzt. 1981 wurde im Hafengelände ein Clubhaus erstellt, dessen Restaurant seit 2015 von Herrn Rummel, Inhaber des Strandhotels Seehof, betrieben wird. Es ist das Zentrum des Vereinslebens, das durch gemeinsame Veranstaltungen und Regatten bereichert wird.

Für Jugendsegler gibt es ein sehr engagiertes Förderprogramm, welches sich in beachtenswerten Erfolgen bei nationalen und internationalen Regatten niederschlägt. Zur Förderung der Jugendarbeit stellt der Club unter anderem Optimisten, Laser, Hobie Cat, 420er und 470er Jollen zur Verfügung. Ambitionierte Regattasegler können eine J/70 nutzen. Hauptnutzer sind ein Team von Regattaseglern, die das Boot auf Regatten am Bodensee, national und international sportlich segeln.

Der SMCÜ ist durch das SMCÜ Racing-Team seit 2014 in der Segelbundesliga vertreten. Im ersten Bundesliga-Jahr erreichte das Team die Qualifikation für die 1. Bundesliga. 2015 nimmt das SMCÜ Racing-Team unter anderem an den Regatten der Segelbundesliga des „Lake Constanze Battle“ teil.

Montag, 27. April 2015

Favoriten punkten bei der Claude-Dornier-Regatta

Segler warten in Seemoos lange auf Wind.

WYC – Mit einer ausgezeichneten Beteiligung ist der Württembergische Yacht-Club in die Regattasaison 2015 gestartet. Zur „Claude-Dornier-Regatta“ waren zwei Dutzend 420er-Mannschaften, 13 Segler im Laser-Standard, 16 im Laser-Radial und zehn im Laser 4.7 mit dem kleinsten Rigg für die ganz jungen Segler nach Seemoos gekommen. Die Sieger heißen Julius Thomas und David Landau (Bayern) bei den 420ern, Michael Linder (WYC) bei den Lasern mit den Standard-Rigg, Julia Kühn (Konstanzer YC) im Laser-Radial und Julian Hoffmann (SC Alpsee/Immenstadt) im Laser 4.7.

Eine besonders zahlreiche Beteiligung konnte der WYC aus den Reihen seiner Jugendabteilung verzeichnen. 14 Starter bei den Lasern und 16 Segler im 420er hatte die WYC-Jugend ins Rennen geschickt – und die Erfolge bei den Lasern oder der vierte Platz bei den starken 420ern ließen die beiden Betreuer, Heike Winchenbach und Yannick Hafner, strahlen.

Warten auf Wind war jedoch Trumpf an diesem Wochenende. Denn „das himmlische Kind“ war auf keiner der Teilnehmerlisten gestanden. So galt es schon am Samstag, von mittags bis abends den See zu beobachten. Erst um 17 Uhr schickte Wettfahrtleiter Dr. Volkhard Berg die rund 90 Teilnehmer auf den See, um bei aufkommender Schauerbewölkung die rund drei Windstärken aus südwestlicher Richtung zu nutzen. Bis zum Ende der Wettfahrt war der Schauer durch, der Wind flaute wieder etwas ab, doch die Rennen waren regulär.

Auch am Sonntag standen Segler wie Wettfahrtleitung schon um neun Uhr wieder am Ufer – und guckten sich die Augen vergebens nach regattatauglichem Wind aus. Die Kuchenstücke in den Verpflegungsbuden – das WYC-Clubhaus in Seemoos wird ja gerade neu gebaut – wurden rasant weniger und der Grill wurde angeheizt. Doch weder das ein noch das andere reizte den Wind (Segler und Begleitpersonal dafür umso mehr). „Kein Lüftchen weht“, musste Regattaobmann Wolfgang Hund dauerhaft feststellen. Und so blieb es bis 13.30 Uhr, als die Startbereitschaft aufgehoben wurde. Für die Preisverteilung nach der einen gewerteten Wettfahrt vom Vorabend musste dafür nicht eigens gerechnet werden.

Endergebnis nach einer Wettfahrt
- 420er (24 Boote) >
- Laser Standard (13 Teilnehmer) >
- Laser Radial (16 Teilnehmer) >
- Laser 4.7 (10 Teilnehmer) >
Die Klassensieger bei der „Claude-Dornier-Regatta“ des WYC: von links Julia Kühn (Laser radial), Julius Thomas und David Landau 420er), Julian Hoffmann (Laser 4.7) und Michael Linder (Laser Standard), eingerahmt von Wettfahrtleiter Dr. Volkhard Berg (ganz links) und WYC-Regattaobmann Wolfgang Hund (ganz rechts)
Rund 90 Segler, dazu Wettfahrtleitung und Helfer mussten bei der „Claude-Dornier-Regatta“ des WYC in Seemoos lange auf Wind warten. Nur eine Wettfahrt war am Wochenende möglich

Mit 24 Booten stellten die 420er die stärkste Flotte bei der „Claude-Dornier-Regatta“ des Württembergischen Yacht-Clubs. Foto: Tanja Widmer/WYC

Aufbruchsstimmung beim SMCF

Am Samstag eröffnete der Segel-Motorboot-Club Friedrichshafen (SMCF) die Wassersportsaison 2015 und lud anschließend zur Hauptversammlung ins Vereinsheim Schussen. Die Diskussionen dauerten bis in die Nacht.

Carlo Bevoli durfte erstmals nach seiner Wahl im letzten Jahr zum Vereinspräsidenten die Ansprache zum Saisonbeginn halten. Andy Weigold hisste derweil die Fahnen von Schweiz, Österreich und Deutschland sowie den SMCF Stander am Flaggenmast im Fährhafen. Anschließend gab es auf der Schussen Sekt und ein Buffet und so gestärkt ging es in die längste Hauptversammlung seit langem.

Rückblickend auf 2014 wurde zunächst den verstorbenen ehemaligen Präsidenten Arthur Hohe und Dr. Günther Overrath gedacht, bevor die erfolgreich gemeisterten Herausforderungen ins Blickfeld rückten. Neben den jährlichen Regatten und dem öffentlichen Hafenfest hatte der vom SCMF ausgerichtete Surprise Europacup für internationale Anerkennung gesorgt und das Gemeinschaftsgefühl zwischen Seglern und Motorbootfahrern im Verein gestärkt. So konnten auf dieser Hauptversammlung auch unangenehmere Themen wie eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge erfolgreich diskutiert und beschlossen werden.

Um die Kontinuität der Vorstandsarbeit zu gewährleisten, wurde die Satzung dahingehend geändert, dass der Vorstand nicht mehr insgesamt neu gewählt wird. Stattdessen wird jetzt jedes Jahr ca. ein Drittel des Vorstands neu besetzt. Bei den diesjährigen Wahlen wurde Hans-Jürgen Selle für das Ressort Technik im Amt bestätigt. Die Finanzen übernimmt Reinhard Nedela von Eugen Zwerger. Philipp Schmid konnte die Jugendausbildung an Johannes Krüger übergeben.

Mit dem Ziel die Vorstandsarbeit insgesamt auf eine breitere Basis zu stellen, wurde erstmals ein Wassersportbeirat gewählt bestehend aus jeweils drei Seglern und drei Motorbootfahrern. In den Ältestenrat wurden außerdem Horst Schulz und Rosemarie Schmid aufgenommen. Erst kurz vor 22 Uhr konnte der Präsident die Mitglieder nach Hause verabschieden. Bericht: Martin Händler.
Bordbuch 2014 >
Der SMCF unter Facebook >

Carlo Bevoli bei seiner ersten Saisoneröffnung als Präsident des SMCF vor versammelter Mannschaft
Andy Weigold setzt die Fahnen hoch oben am Flaggenmast
Noch ist das Buffet von Schussenwirt Naveed Malik nicht eröffnet
Zu vorgerückter Stunde trifft sich der Vorstand zum Gruppenfoto: Hans-Jürgen Selle (Technik), Sebastian Sturm (Sport), Reinhard Nedela (Finanzen), Carlo Bevoli (Präsident), Uwe Eggeling (Vizepräsident), Christian Held (Segel- & Motorboote) und Winfried Dotterweich (Veranstaltungen). Nicht im Bild sind Heike Fechter (Schriftführung), Johannes Krüger (Jugend) und Timo Seifert (Wettfahrten)

Sonntag, 26. April 2015

WYC segelt motiviert in die Bundesliga-Saison

Auftakt am ersten Mai-Wochenende in Tutzing.

WYC / Die ersten Regatten sind längst gesegelt, auch wenn der Schnee noch von den Bergen grüßt, und der erste „Spieltag“ der Segel-Bundesliga 2015 steht an: Vom 1. bis 3. Mai wird der Württembergische Yacht-Club mit 17 weiteren Vereinen zum dritten Mal in der 1. Bundesliga an den Start gehen. Der Auftakt-Event findet in Tutzing am Starnberger See statt. Wie auch bei den meisten weiteren Events wird zeitgleich die 2. Bundesliga am gleichen Ort segeln.

Für den WYC, Vizemeister der ersten Saison 2013 und Fünfter der Saison 2014, werden in Tutzing Yannick Hafner, Marvin Frisch, Thomas Stemmer und Felix Diesch an den Start gehen. Junge Wilde, Rekordsegler und erfahrene alte Hasen – in dieser Mannschaft ist alles vertreten. Hafner (22) ist neu im Bundesliga-Team des WYC. In Jollen hat der junge Nachwuchssegler schon reichlich Regatten erfolgreich absolviert. Eine 470er-Karriere musste er aus Zeitgründen abbrechen. Im Liga-Team fühlt er sich aber gut aufgehoben. Beim Act 2 der Winter-Serie in Monaco (im Dezember) hat Yannick Hafner das WYC-Clubschiff „Led Zeppelin“ beeindruckend zum Sieg gesteuert. Beim ersten Lauf zur Bodenseemeisterschaft der J70-Klasse kürzlich in Lindau kam er mit dem kommendes Wochenende in der Liga segelnden Team auf Rang sechs.

Mit Marvin Frisch fährt ein gewiefter Taktiker an der Großschot. Der 19-jährige war zweimal Deutscher Jüngstenmeister im Optimist und Fünfter bei der WM 2010 in Malaysia. Er gehört zweifellos zur Garde der „jungen Wilden“, wobei die Betonung eher auf jung denn wild liegt.

Mit 23 Jahren immer noch jung ist Felix Diesch, der in der Anfang 2013 gegründeten Bundesliga mit zehn Einsätzen Rekordhalter ist. Nur einmal fehlte der Maschinenbau-Absolvent in den vergangenen beiden Jahren. Seine Spezialität ist das Gennakersegeln – einer der „Motoren“ auf dem Ligaboot vom Typ J70. Felix Diesch ist zusammen mit Thomas Stemmer Mitglied der Crew des deutschen Matchrace-Meisters 2014. Stemmer (51) segelt die Fock – und ist einer der „alten Hasen“ im Ligateam des WYC. Seine Stärke ist die Analytik eines Rennens. Wenn er nicht aktiv mitsegelt, verfolgt er die Wettfahrten zuhause am Live-Streaming. Dann hält es ihn nicht auf dem Hocker, wenn sich Optimierungspotenzial offenbart. Felix Diesch und „Thosi“ Stemmer sind für den Trimm und die Bootsgeschwindigkeit zuständig.

Die WYC-Crew für Tutzing hat Teammanager Klaus Diesch zusammengestellt. „Nach verschiedenen Trainings mit unserer Bundesligatruppe am Gardasee und am Bodensee im Frühjahr sowie der J70-Serie in Monaco im Winter ist das Team aus meiner Sicht nun fit für die Saison“, so Diesch. Das Quartett für Tutzing harmonierte auch in Lindau schon gut miteinander.

Das Ziel für den WYC ist klar: Ein Platz unter den ersten Fünf wird angestrebt. Mit Blick auf den ersten Event in Tutzing konkretisiert dies Teammanager Diesch: „Wünschenswert ist eine Platzierung in der ersten Hälfte.“ Die Mannschaft solle Selbstvertrauen aufbauen. „Wir haben insgesamt sieben Events dieses Jahr in der Bundesliga und das Wichtigste ist, über das Jahr eine gute, konstante Leistung zu zeigen.“ Unterstützt wird das Bundesliga-Team des WYC von Mercedes-Benz Ravensburg, Musto, Oberhanss-Immobilien, KWS-Verkehrsmittelwerbung und der Interboot.

„Wir hoffen natürlich, dass der ein oder andere Fan des WYC die Jungs am Starnberger See unterstützt“, wünscht sich Diesch Unterstützung. „Die Rahmenbedingungen in Tutzing sind auch für die Fans sehr gut, die Regatten können dort wirklich hautnah miterlebt werden.“ 2013 fand dort schon einmal der Auftakt zur Ligasaison statt. Nur wenig Meter vor dem Steg wurde damals dort gesegelt. „Man hätte nebenher laufen können und ins Boot springen wollen“, war da auch Dr. Eckart Diesch begeistert, WYC-Präsident und Vorsitzender des Liga-Vereins DSL. „Ich habe Segeln noch nie so interessant miterlebt, auch mit Herzklopfen – nicht nur, wenn unser Team auf der Bahn war“, war und ist er vom Bundesliga-Format begeistert. Jeweils sechs Mannschaften segeln mit gestellten Booten ein kurzes Rennen von zehn bis 15 Minuten Dauer, dann wird gewechselt. So kommt jedes Team an drei Eventtagen auf bis zu 15 Rennen.

Fortlaufende Infos der Liga über Vereine, den Verlauf der Events, Tabellen und Fotos: www.segelbundesliga.de.

Termine 2015 für 1. Segel-Bundesliga
1. bis 3. Mai in Tutzing, Starnberger See

5. bis 7. Juni in Kiel, Innenförde
4. bis 6. Juli in Warnemünde, Ostsee
18. bis 20. Juli in Travemünde, Ostsee
21. bis 23. August in Berlin, Wannsee

25. bis 27. September in Überlingen, Bodensee
29. bis 31. Oktober in Hamburg, Außenalster

Mit einem 14-köpfigen Kader segelt der Württembergische Yacht-Club in die Bundesliga-Saison 2015. Beim ersten Event steuert Yannick Hafner (2. v.l.). Die Crew für den ersten Event am kommenden Wochenende in Tutzing bilden Marvin Frisch, Felix Diesch und Thomas Stemmer (2.v.r.).Foto: V. Göbner