Montag, 30. Mai 2016

LSC beschließt 2. Bundesliga-Spieltag mit Rang 4

Beim 2. Spieltag der 1. Segel-Bundesliga (27.-29. Mai) dominieren die Binnenvereine, die die ersten fünf Plätze belegen. Die Mannschaft des LSC schließt die Wettfahrtserie im Konstanzer Trichter mit einem sehr guten 4. Rang ab.

Bei wechselhaften aber fairen Bedingungen konnten in 11 sog. Flights 33 Vorläufe und anschließend zwei Finalrennen ausgetragen werden. Nach anfangs schwächerem Wind frischte mit Aufzug der Schlechtwetterfront der Wind ab Sonntag-Mittag auf über 10 Knoten auf.

Jeder “Flight” besteht aus drei Wettfahrten, in denen jeweils 6 Boote der insgesamt 18 Vereinsmannschaften gegeneinander segeln. Der LSC hatte also – wie alle anderen Crews – 11 Rennen in der Vorrunde zu bestreiten.

Mit taktisch klugen Manövern arbeitete sich Veit Hemmeter mit seiner Besatzung, bestehend aus Teresa Hemmeter, Martin Hostenkamp und Fabian Gielen kontinuierlich nach vorne, konnte von 11 Wettfahrten zwei gewinnen und drei zweite Plätze erringen.

Im Interview nach dem letzten Vorlauf, den der LSC gewann, gaben sich Martin und Fabian optimistisch und gut gelaunt. Und das, obwohl Martin sich die Schulter ausgekegelt hatte und Fabian erste Hilfe leisten musste.

Nach den 33 Races in der Vorrunde traten gestern Nachmittag die besten sechs Vereine in zwei Finalläufen gegeneinander an. Der Dt. Touring Yacht-Club (DTYC) aus Tutzing konnte schließlich mit einer überzeugenden Leistung den Konstanzer Spieltag für sich entscheiden, gefolgt vom Verein Seglerhaus am Wannsee (VSaW), Berlin und dem Bayerischen Yacht-Club (BYC) aus Starnberg. Der LSC belegte, wie gesagt, den sehr guten 4. Platz.

Nach den bisherigen beiden Spieltagen in Starnberg und Konstanz liegt der Lindauer Segler-Club in der Gesamtwertung nach dem DTYC und dem VSaW auf dem hervorragenden 3. Platz, und das in der ersten Saison nach dem Aufstieg in die erste Liga! Wir gratulieren unserer erfolgreichen Crew! Quelle: LSC.

Ergebnis: 1. Liga Konstanz > / Zwischenergebnisse: 1. Liga DSBL >
Bild: © Lars Wehrmann

WYC segelt beim Liga-Event in Konstanz auf Rang zehn

In der Tabelle rangiert der WYC auf Platz sechs.

Auf Rang zehn ist das Team des Württembergischen Yacht-Clubs beim zweiten Spieltag (27. bis 29. Mai 2016) der 1. Segel-Bundesliga auf dem Bodensee vor Konstanz gesegelt. Bei überwiegend leichten Windverhältnissen und streckenweiser starker Strömung im Konstanzer Trichter waren perfektes Boots-Handling ebenso gefragt wie gute taktische Entscheidungen. Das gelang manchmal perfekt, manchmal weniger gut. Nach zwei von sechs Events liegt der WYC auf dem sechsten Rang der 18 Vereine in der 1. Liga.

„Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis schon zufrieden“, bilanziert Team-Manager Klaus Diesch nachdenklich. Ein bisschen mehr hatte er sich schon erhofft – vor allem im Laufe des Events, bei dem das Team um Marvin Frisch (Anian Schreiber, Moritz Rieger und Patrick Egger) auch erste und zweite Plätze segelte. Doch am Abend des zweiten Regattatages verletzte sich Moritz Rieger. Mit einer starken Zerrung am Knie wurde er ins Krankenhaus gebracht und musste am Sonntag durch Johannes Scheffold ersetzt werden. „Das hat ein bisschen Unruhe ins Team gebracht, aber die neue Mannschaft hat das mit unserem Youngster – Johannes ist mit 19 Jahren der jüngste im Kader – gut gemeistert“, so Diesch. Wurde an den ersten beiden Tagen meist bei ein bis zwei Windstärken gesegelt, so waren es am Sonntagmittag in strömendem Regen rund drei Beaufort. Ein dritter und ein zweiter Platz zeigten, dass sich das Team in der neuen Zusammensetzung schnell zurechtgefunden hatte.

Nachdem der WYC auf Kern-Teams umgestellt hat, war diesmal die Mannschaft von Marvin Frisch am Start. „Bei Marvin wissen wir, dass er sich und sein Team für die Liga aufbaut und gezeigt hat, dass er richtig gute Ergebnisse segeln kann“, resümierte der Team-Manager. „Das Team hat gut harmoniert“, zog Diesch nach Marvin Frischs zweitem Einsatz als Steuermann Bilanz.

Souveräner Sieger des Events in der 1. Liga wurde der amtierende Meister DTYC aus Tutzing am Starnberger See vor dem Berliner VSaW und dem Bayerischen YC aus Starnberg. Die Aufsteiger vom Lindauer Segler-Club erreichten Rang vier.

In der Gesamttabelle nach dem zweiten von sechs „Spieltagen“ rangiert der WYC auf Platz sechs. „Das ist eine bessere Ausgangslage als im vergangenen Jahr – und eine gute Basis für den nächsten Event“, blickt Diesch voraus. Der dritte „Spieltag“ wird erst am letzten Juli-Wochenende in Travemünde sein. Vorher wird noch bei den „Battles“ zur J70-Bodenseemeisterschaft am 11. und 12. Juni in Bregenz sowie am 9. und 10. Juli in Friedrichshafen gesegelt. „Wir haben erkannt, dass wir schon noch fleißig trainieren müssen“, so Klaus Diesch. Bericht: Max Rieger, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit WYC.

Ergebnis: 1. Liga Konstanz > / Zwischenergebnisse: 1. Liga DSBL >
Das WYC-Team – Marvin Frisch, Moritz Rieger (verletzungsbedingt am Sonntag durch Johannes Scheffold ersetzt), Patrick Egger und Anian Schreiber (von links) – erreichte beim zweiten „Spieltag“ der 1. Segel-Bundesliga in Konstanz Rang zehn. Foto: © WYC
Das WYC-Team – Marvin Frisch, Moritz Rieger (verletzungsbedingt am Sonntag durch Johannes Scheffold ersetzt), Patrick Egger und Anian Schreiber (von links) – erreichte beim zweiten „Spieltag“ der 1. Segel-Bundesliga in Konstanz Rang zehn. Foto: © WYC

SSL: Regnerisches und knappes Finale in Thun

3. Renntag der SAILING CHALLENGE LEAGUE

Das Tiefdruckgebiet führte sprichwörtlich zu einem nassen Schlusstag. Gegen 13 Uhr etablierte sich trotz Regen ein Oberwind in welchem 4 Wettfahrten gesegelt wurden.

Spannende und enge Duelle mit Führungswechseln hielten die Teams auch heute auf Trab. Nach insgesamt 22 Wettfahrten setzte sich die Seglervereinigung Kreuzlingen (28 Punkte), dank einem 2 und 1 Rang in den beiden letzten Wettfahrten, knapp vor der Seglervereinigung Bottighofen (29 Punkte) und dem Bordée de Tribord (30 Punkte) durch. Quelle: SSL

Sonntag, 29. Mai 2016

Der amtierende Meister setzt sich an die Tabellenspitze

Flautenpoker beim zweiten Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga am Bodensee.

Am zweiten Spieltag der Deutschen Segel-Bundesliga 2016 in Konstanz setzt sich der amtierende Meister aus 2015 an die Tabellenspitze. Bedingt durch Flaute war ein langer Atem aller Teilnehmer gefordert. Konstante Leistungen und ein kühler Kopf verhalfen dem Team vom Deutschen Touring Yacht-Club zum Sieg. Der Club aus Tutzing ließ die Konkurrenz gewohnt souverän hinter sich. Platz zwei belegt der Verein Seglerhaus am Wannsee vor dem Bayerischen Yacht-Club. In der 2. Segel-Bundesliga feiert die Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ den Sieg. Dahinter folgen der Lokalmatador vom Bodensee Yachtclub Überlingen und der Schweriner Yacht-Club.

Segeln im Schneckentempo. In 13 schwierigen Rennen konnten nur die Teams punkten, die Ruhe bewahrten und das Gespür für den richtigen Moment hatten. Steuermann Julian Stückl vom Deutschen Touring Yacht-Club sagte:

„Wir sind gut in dieses Event gestartet und haben taktisch sauber gesegelt. Wir wissen, dass wir Jeden schlagen können, das gibt uns Selbstbewusstsein. Wir sind froh, dass die beiden Events in dieser Saison bisher so gut für uns gelaufen sind.“ Mit an Bord waren außerdem Patrick Follmann, Jonas Vogt und Tobias Bolduan.

Spannung bis zum letzten Rennen auch in der 2. Segel-Bundesliga. Dort holen die Bremer von der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ den ersten Platz. Ebenfalls den richtigen Riecher hatte der Bodensee Yachtclub Überlingen. Er überzeugte mit Leistung und beendet den zweiten Spieltag auf dem zweiten Tabellenrang. Dahinter landet auf Platz drei der Schweriner Yacht-Club. Die Karten sind wieder völlig neu gemischt.

In zwei Monaten geht die Jagd auf den Titel in die nächste Runde. Im Rahmen der Travemünder Woche (23. bis 25. Juli 2016) treten die 36 Erst- und Zweitligisten in Travemünde zum dritten Mail in dieser Saison gegeneinander an. Bericht: DSBL.

Ergebnisse: 1. Liga> / 2. Liga >
Zwischenergebnisse: 1. Liga > / 2. Liga >
1. Platz: Deutschen Touring Yacht-Club, Foto © Lars Wehrmann/DSBL
2. Platz: Verein Seglerhaus am Wannsee, Foto © Lars Wehrmann/DSBL
3. Platz: Bayerischen Yacht-Club, Foto © Lars Wehrmann/DSBL

Spannender Kampf um die Führung in der Swiss Sailing Challenge Leauge

Nachdem der Segelclub Männedorf nach dem ersten Regattatag in Thun noch knapp in Führung lag, wechselte die Führung am zweiten Tag. Zuerst konnte sich die Seglervereinigung Kreuzlingen an die Spitze setzen. Am Ende des Tages lag dann die Bordée de Tribord (La Neuveville) dank einer konstanten Leistung vorne.

In der Nacht auf Samstag zogen heftige Gewitter im Berner Oberland auf. Am Morgen baute sich nach dem Regen ein schöner Oberwind auf, in welchem 5 Läufe gesegelt werden konnten. Mit dem sonniger werdenden Wetter lies der Wind nach, gönnte sich aber nur eine kurze Verschnaufpause. Dann etablierte sich Westwind, in welchem 3 weitere Läufe ins Ziel gebracht werden konnten. Aufziehende Gewitter verhinderten weitere Wettfahrten.

Die Seglervereinigung Bottighofen legte am Morgen mit einem Laufsieg vor, während der bisher führende SC Männedorf 6 Punkte auf sein Konto buchen musste. Mit drei ersten Plätzen, zwei Dritten und einem fünften Platz lag beim Rennunterbruch am Nachtmittag dann das Team des SV Kreuzlingen in Führung. Mit zwei Laufsiegen in den letzten Rennen des Tages setzte sich schliesslich das Team der Bordée de Tribord an die Spitze des Zwischenklassements. Knapp dahinter liegen die Teams von Seglervereinigung Kreuzlingen und Seglervereinigung Bottighofen punktegleich auf Platz 2 und 3. Männedorf folgt auf dem vierten Zwischenrang. Bericht: Felix Somm, SSL. Weitere Bilder >
Foto: (©) Peter Kupferschmied / SSL
Foto: (©) Peter Kupferschmied / SSL
Wiederholung der bisherigen Rennen und Liveübertragung im Internet >
Leaderbord nach dem 2. Tag

Samstag, 28. Mai 2016

Deutsche Segel Bundesliga in Konstanz

Schwache Winde in Konstanz!

Die Erstligisten schaffen 17, die Zweitligisten 12 Rennen. Eine gute Anzahl für die eigentlich sehr mäßige Windvorhersage. Jetzt genießen wir alle erstmal unser Stegbier, ein großes Danke an 
Carlsberg! Heute Samstag geht's um 9:30 weiter.
Die Ergebnisse findet ihr wie immer hier: 1. Liga>2. Liga >

1. Liga in Konstanz, Foto: DSBL

Erfolgreicher Auftakt der 2. Liga

Bei Sonnenschein und termischen Winden konnten in Thun 9 Läufe gesegelt werden.

Am späteren Nachmittag setzte sich die Thunerseetermik durch. Der Wind war nicht sehr stabil, was den Seglern und der Wettfahrleitung einiges abverlangte. Gegen Abend zog ein Gewitter mit kurzem Regenschauer über den Thunersee. Mit dieser Regenpause legte ebenfalls der Wind eine Pause ein. Nach dem Regen drehte der Wind auf Oberwind und es konnten noch ein paar schöne Wettfahrten bei schönen Wind gesegelt werden.

An der Spitze liegen nach 9 Läufen der Segelclub Männedorf vor Seglervereinigung Kreuzlingen und Bordée de Tribord. Quelle: Swiss Sailing League.


Freitag, 27. Mai 2016

Team "ONYX" macht das Triple klar...

Ein größeres Geschenk als den Gewinn der Bodenseewoche hätte Andy Hermann seinem A & R-Drachen, der dieses Jahr seinen 60. Geburtstag feiert und sich selbst nicht machen können.

Es war eine fantastische Veranstaltung mit einem Flair, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Das große Rahmenprogramm, darunter die Ruderregatten, Wasserski-Shows sowie das Landprogramm waren beeindruckend, so Andy Hermann, der am Abend alle Drachensegler und Freunde zum Geburtstagsumtrunk einlud.

Der Sieg nach sechs Wettfahrten war allerdings denkbar knapp. Mit nur einem Punkt Unterschied platzierte sich Stefan Bleich vom Segler-Verein Staad auf Rang 2, gefolgt von Hans-Dieter Lang vom Yacht Club Immenstaad.

Ein herzliches Dankeschön gilt den ganzen Helfern der Internationalen Bodenseewoche! Es war wieder ein Erlebnis für Alle. Ergebnis Seite 3 >

Wir freuen uns bereits jetzt schon auf ein Wiedersehen in 2017, dann findet die Internationale Bodenseewoche vom 08.-11. Juni statt. Im Zuge der IBW 2017 werden wir die Landesmeisterschaft BW aussegeln! (sb)
Foto: © NOVA SAILS

Donnerstag, 26. Mai 2016

Berlin Skiff Bash auf dem Müggelsee

Es sind schon ein paar Tage vergangen, aber den meisten der Teilnehmer der 2016er Ausgabe des Skiff Bash in Berlin stecken die Segeltage noch in den Knochen, denn das Event hatte es einmal wieder im besten Sinne in sich. Vielleicht lag es auch daran, dass die Saison noch recht jung ist und das eine oder andere Filetstück der Weihnachtsgans noch auf den Hüften schlummert. Aber fangen wir von vorne an.

Am Freitag, dem 13. Mai versammelten sich schon einige MustoSkiffs auf dem Vereinsgelände der Seglergemeinschaft am Müggelsee, um beim freien Training und bestem Wetter den See zu stürmen. Doch nicht nur die MustoSkiffs, sondern auch einige Motten und International 14 folgten der Einladung der SGaM.

Um 12.30 Uhr am Folgetag startete pünktlich die erste Wettfahrt. Bei Wind zwischen 15-20 Knoten flogen die Skiffs über den Müggelsee. Die stark drehenden Winde machten den Taktikkompass unnötig, erschwerten die Suche nach der richtigen Seite der Regattabahn und wässerten Schiffe und Besatzung. Nach 4 Wettfahrten ging es wieder zurück an Land. Die ersten blauen Flecke ließen sich erahnen und der (Muskel-)Kater am nächsten Morgen war nicht auf das gemütliche Hafenbier zurückzuführen. Spannend war die Ausgangslage für den 2. Tag: während Frithjof Schwerdt (PYC) alle Rennen gewinnen konnte, trennten Platz 2 und Platz 5 nur 3 Punkte.

Sonntag herrschten fast gleiche Wetterverhältnisse wie am Vortag, jedoch mit etwas mehr Wind in den Spitzen. Nach der 2. Tageswettfahrt wurde eine Zwangspause im Hafen aufgrund einer Unwetterwarnung eingelegt. Nach einer kleinen Stärkung an Land schlüpften alle wieder in den nassen Neo und es folgten 3 weitere Wettfahrten. Die letzte Wettfahrt des Tages wurde abgekürzt, da ein erneutes Sturmtief die Boote mit Windstärke 8 ins Ziel und in den Hafen trieb. Am Ende des Tages wurden aus blauen Flecken ganze Teppiche, und das eine oder andere Boot verlangte nach Ersatzteilen. Schwerdt führte weiter, dahinter eng zusammen der Rest des Feldes.

Am Montag blies der Wind etwas schwächer als an den bisherigen Tagen, aber mit morgendlichen Temperaturen um 6 Grad fiel es doch schwer, den Neo anzuziehen und wieder auf’s Wasser zu gehen. Nach 3 Wettfahrten war es geschafft. Alle Teilnehmer waren am Leben und von der Weihnachtsgans war auch nicht mehr ganz soviel zu sehen. Letztlich gewann Schwerdt die Regatta der MustoSkiffs souverän vor Jan Busch (ASVIA) und Hannes Look (SCW). Ergebnisse >

Wir bedanken uns bei der SGaM und allen Teilnehmern, die dieses Pfingstwochenende so hart, aber auch so schön gemacht haben.
Bericht: Jan Busch, Presseobmann Deutsche MustoSkiff KV.
Weitere Bilder >

Mittwoch, 25. Mai 2016

Auftakt zur Swiss Sailing Challenge League in Thun

Am Freitag, 27. Mai fällt der Startschuss zur Swiss Sailing Challenge League 2016. 12 Clubs segeln um den Sieg in der zweiten Schweizer Segel Nationalliga und um den Aufstieg in die Swiss Sailing Super League.

Die Swiss Sailing Challenge League wird über 3 Runden ausgetragen. Nach dem Auftakt am kommenden Wochenende beim Thunersee Yachtclub findet die zweite Runde vom 24. – 26. Juni in Romanshorn statt. Nach der Sommerpause folgt dann die dritte und finale Runde vom 2.-4. September in Luzern.
Frauenpower – Die Seglervereinigung Thalwil mit vollem Einsatz (©) SSL/Claudia Somm
Die drei besten Clubs der Sailing Challenge League werden automatisch in die Sailing Super League aufsteigen. Die drei Letztplatzierten müssen in einer Qualifikationsrunde gegen alle Clubs, welche 2017 neu in die Swiss Sailing League einsteigen wollen, um ihren Platz in der Sailing Challenge League kämpfen.

Swiss Sailing Challenge League Clubs 2016 (Clubs vom Bodensee)
- Segler Vereinigung Kreuzlingen
- Segler-Vereinigung Bottighofen
- Segel Club Enge
- Seglervereinigung Thalwil
- Segelclub Murten
- Segel-Sport-Club Romanshorn
- Segelclub Cham
- Club Nautique de Versoix
- Segel Club Männedorf
- Yacht Club Luzern
- Zürcher Yacht Club
- Bordée de Tribord

Mit zu den Favoriten gehören die Segler-Vereinigung Bottighofen, welche die Qualifikation für die Sailing Super League im letzten Jahr nur um gerade einen Platz verpasst haben. Auch der Zürcher Yacht Club hat Ambitionen auf den Aufstieg. Die Seglervereinigung Thalwil tritt mit einem Frauenteam an, welche in verschiedenen Jollenklassen und im Matchrace Spitzenresultate erzielt haben.
Die Segler-Vereinigung Bottighofen mit dem amtierenden Schweizermeister in der Starklasse „Benu Seger“ an der Pinne (©) SSL/Claudia Somm

Dienstag, 24. Mai 2016

Segel-Bundesliga: Event 2 in Konstanz

Zweites Kern-Team des WYC segelt beim Liga-Event in Konstanz.

WYC ist Co-Veranstalter für die 2. Liga
Kern-Teams sollen das Rückgrat des WYC-Konzepts für die Segel-Bundesliga sein – und so wird beim zweiten „Spieltag“ der 1. Segel-Bundesliga 2016 vom 27. bis 29. Mai in Konstanz das zweite Team unter dem schwarz-roten Stander an den Start gehen: Marvin Frisch, Anian Schreiber, Moritz Rieger und Patrick Egger. Ein Platz in der ersten Hälfte der 18 Vereine ist das Ziel. Neben diesem Team wird ein noch viel größere Mannschaft in der Konzil-Stadt antreten: Dem WYC obliegt die Wettfahrtleitung für die Rennen der 2. Liga, während der gastgebende Konstanzer YC die Rennen der 1. Liga durchführt.

Marvin Frisch, ehemals Deutscher Jüngstenmeister im Optimist, ist mit 20 Jahren der jüngste Steuermann im Kader des WYC. Er war bereits drei Mal bei Liga-Events dabei, gesteuert hatte er vergangenes Jahr in Travemünde. Mit Anian Schreiber und Moritz Rieger hat er zwei weitere Segler im Boot, die bereits Liga-Erfahrung haben. Eine Premiere ist es dagegen für Patrick Egger, der auf eine international erfolgreiche Karriere im Tornado zurückblicken kann. „Wir freuen uns, dass er nun seine Erfahrung und seiner patenten Art in das WYC Bundesligateam einbringt“, so Team-Manager Klaus Diesch. „Die Jungs haben bereits in dieser Konstellation miteinander trainiert“, fährt er fort. Am Wochenende waren sie noch einmal beim Training mit den anderen Liga-Teams vom Bodensee in Überlingen.

„Die WYC-Mannschaft will sicher den Bodensee-Heimvorteil nutzen, doch im Konstanzer ‚Trichter’ ist es taktisch nicht einfach zu segeln, da hier besonders die Windverhältnisse schwierig sein können“, blickt Diesch auf das Revier. Der Griff in die „Trickkiste“ vom Bodensee funktioniere dort nicht immer. „Für das Team ist ein Platz unter den ersten Neun drin. Wichtig ist, dass sie nicht zu viel Druck vor heimischen Gefilden verspüren und locker bleiben“, gibt ihnen der Team-Manager mit auf den Weg.

Auf den Weg machen sich diesmal auch einige Fans und vor allem die Regattahelfer für die Wettfahrtleitung unter Conrad Rebholz. Der WYC leitet in Konstanz die Wettfahrten in der 2. Liga. Etwa 25 Helfer mit zehn Schlauchbooten und zwei Tonnenlegern werden vor dem KYC-Yachthafen aktiv. Und auf dem heimatlichen Revier werden im Fan-Tross auch Vertreter der Unternehmen erwartet, die das WYC-Ligateam unterstützen, etwa von Mobilitätspartner Auto-Müller Friedrichshafen, dem Ausstatter Musto, KWS-Verkehrsmittelwerbung, Oberhanss-Immobilien und nicht zuletzt der Interboot.

Die Wettfahrten sollen am Freitag um elf Uhr vor dem Konstanzer Yacht-Club beginnen. Jeweils am Samstag und Sonntag soll es ab 13 Uhr Live-Streaming im Internet geben. Der Link dafür ist auf www.wyc-fn.de zu finden.

Marvin Frisch (links im Bild) steuert für den Württembergischen Yacht-Club beim zweiten Liga-Spieltag in Konstanz. Mit ihm segeln Anian Schreiber (2.v.l), Patrick Egger (r.) und Moritz Rieger. Foto: M. Rebholz/WYC

Firma Graf Hardenberg GmbH unterstützt Bodensee-Clubs

Der Konstanzer Yachtclub, der Bodensee Yachtclub Überlingen und Yachtclub Radolfzell starten mit Elan und Q5 in die Segelsaison 2016.

Gut drei Wochen vor den Regatten der SegelBundesliga in Konstanz übergaben die Geschäftsführer der Firma Gohm Graf Hardenberg GmbH, Thomas Bitz und Markus Rößler, den Vereinsvorständen Stefan Basel, Erich Friehling und Elke Maurer die Schlüssel für die diesjährigen mit dem Vereinslogo gekennzeichneten Fahrzeuge welche den Vereinen für die Saison zur Verfügung gestellt werden. Damit können auch insbesondere die vereinseigenen J 70 Boote zu den diversen Veranstaltungen am Bodensee sowie zu den Trainings Beispielsweise am Gardasee gezogen werden. Die drei Vereine freuen sich über die tolle partnerschaftliche Sportförderung der Firma Graf Hardenberg GmbH.



Bericht und Fotos: Petra Gülzow, KYC.

Montag, 23. Mai 2016

BLU26 CUP ZUG 21/22 MAI 2016

Nach dem Regattatraining am Gardasee und dem Blu26 Race in Montenegro wurde am vergangenen Wochenende der Bluboats Cup 2016 in Zug lanciert. Schon am Freitagmittag wasserten die ersten Boote ein und machten sich startklar für die erste Regatta der Blu26 Serie.

Der Samstag lies es langsam angehen: die Windverhältnisse erlaubten den Teams einzusegeln bei leichtesten Windverhältnissen. Nach der x-ten Rollwende hiess es: Start zum ersten Lauf! 10 Teams aus der Schweiz und ein Team aus Deutschland kämpften in einem epischen Lauf (Dauer: 62’) um die besten Spots und freien Wind. Die lokalen Teams wussten den Heimvorteil zu nutzen: BluStar holte den ‚Bergpreis’ und Blutwo gewann das Race!

Die seglerische Schmalkost am Nachmittag wurde am Abend von einem fulminantem Nachtessen abgelöst. Thekla Cerletti und ihr Küchenteam kochten ein wunderbares 3-Gang Menue für die zahlreichen blu26 Segler mit Anhang - vielen Dank!

Der Sonntag verlief nahezu identisch wie der erste Tag. Um den Mittag frischte der Wind etwas auf, was von der Wettfahrtleitung umgehend zu einem Start genutzt wurde. Dieser Lauf musste jedoch nach der ersten Kreuz abgeschossen werden wegen fehlendem Wind. In der Folge suchte die Wettfahrtleitung unermüdlich bis zum Obersee nach Wind und einige Segler mit einem kurzen Taucher im See nach Abkühlung bei den sommerlichen Temperaturen.

Kurz vor 15 Uhr frischte der Wind plötzlich auf und ein super Südwind mit bis zu 4 BF setzte ein. Das Warten hat sich gelohnt: der Fight auf dem Up- und Downwind lockte alle aus den Reserven. Speziell das Team Sailingcenter vom Tegernsee machte ‚Bella Figura’ mit Topspeeds auf den Downwindkursen. Zuerst am Ziel war dann Team Voodoo Child vor Hazel, gefolgt von Giachen Duas, Blutwo, Sailingcenter und den weiteren 6 Teams.

In der Endabrechnung hatten die drei Teams auf dem Podest je 5 Punkte – dank dem Laufsieg am Samstag gewinnt das lokale Team Blutwo mit Silvan Bohren den Blu26 Cup Zug 2016 vor Team Hazel/ZYC und dem Team Giachen Duas/SCSTM.

Vielen Dank auch an den Yacht Club Zug und die Wettfahrtleitung um Philipp Koch, die einen grossartigen Einsatz geleistet haben, der belohnt wurde mit einem tollen Lauf zum Abschluss dieser ersten Regatta des Bluboat Cups 2016.

IBW: Gute Stimmung an Land und auf dem Wasser

Vom 19. bis zum 22. Mai fand in Konstanz und Kreuzlingen bei bestem Wetter und leichten Winden die Internationale Bodenseewoche 2016 statt. An der Hafenmeile drängten sich Besucher und Touristen. Die eleganten Mahagoni-Yachten an der Mittelmole zogen die Blicke von Wassersportlern und Passanten auf sich.

Zum ersten Mal in diesem Jahr wurden Live-Videos von den Regattafeldern, Fotostrecken und einzelne Programmpunkte wie die Präsentation ferngesteuerte Modellboote im Hafenbecken auf eine Großleinwand übertragen. Teilnehmer, Besucher der Veranstaltung und Touristen verfolgten vom Konstanzer Hafenplatz aus die Regatten von Bahn Alfa. Dort startet die sogenannte Königsklasse am See, die großen Mahagoni-Yachten 75er Nationale Kreuzer sowie die Offenen Klassischen Klassen I und II.

2016 öffnete sich die Bodenseewoche auch anderen Wassersportarten. Neben historischen Dampfbooten und Ruderern wurden Standup Paddeling, Kanuten und ein Surfboot präsentiert.

„Die Sportler sind begeistert; drei Tage mit Regatten der Segler und Ruderer bei jeweils besten Bedingungen“, fasst Ewald Weisschedel die Eindrücke zusammen. Der Präsident des Vereins Internationale Bodenseewoche ist glücklich und zufrieden mit der Veranstaltung, die erstmals alleine von den Vereinen ausgerichtet wurde: „Fast 400 ehrenamtliche Helfer waren für die Bodenseewoche im Einsatz. Sie haben diese wunderbare Veranstaltung mit riesigem Engagement an Land und auf dem Wasser ermöglicht.“

Segelregatten bei viel Sonne und leichtem Wind
Rund 150 moderne und traditionelle Yachten traten drei Tage lang gegeneinander an. Die älteste Yacht auf dem Regattafeld war die 9 Meter lange Holzyacht „Angela IV“, eine Sonderklasse aus dem Jahr 1907.

Andreas Jetzer (Deutsch-Schweizerischer-Motorboot-Club), Geschäftsführer von bauen.ch, dem Hauptsponsor der Internationalen Bodenseewoche, wird auf seinem 1-Tonner „High Noon“ erster in der Klasse ORC 3.

Diana Hundenborn vom Yachtclub Ludwigshafen Bodensee erhält den Lilly Brauman-Honsell Preis als beste Steuerfrau. Sie gewinnt auf ihrem Minitoner „Simona“ in der Offenen Klassischen Klasse 2.

Den „Cross Over Classic-Silberpokal“ für die beste Classic Yacht erhält Günter Reisacher vom Segelverein Staad. Er erzielte mit seinem Boot „cerf volant“ in der Klasse der Lacustre den ersten Platz. Den „Cross Over Modern-Silberpokal“ für die beste moderne Yacht erhält Julius Trippolt vom Yacht Club Bregenz mit der „Nixe“.

Die „Team Trophy“, gestiftet vom Bodensee-Segler-Verband, für die Vereine mit den drei bestplatzierten Schiffen aus drei unterschiedlichen Klassen geht dieses Jahr an Seglerverein Staad (Platz 1), den Yacht Club Langenargen und den Yacht Club Meersburg. Ranglisten finden Sie hier >

Teilnehmerrekord bei den Ruderern
Den „Imperiasprint“ am Freitagabend gewann der Ruderclub Undine Radolfzell vor dem Ruderclub Schaffhausen im k.o.-System. Hunderte Zuschauer bejubelten den Zieleinlauf der elf beleuchteten Gig-Vierer in den Konstanzer Hafen.

Die Ruderregatten am Samstag waren ein echter Publikumsmagnet. 13 Achter sprinteten beim „Kreuzlinger Prolog“ aus dem Kreuzlinger Hafen heraus. Als Sieger ging die Mannschaft des Rudervereins Neptun Konstanz aus dem Rennen gegen die Uhr hervor (Wertung nach korrigiertem Welser-System).

Beim 5,4 km langen Rennen „3 Miles of Constance“ gingen ebenfalls 13 Achter an den Start im Konstanzer Trichter.

Bei den Frauen gewann das Team vom Ruderclub Schaffhausen. Im Mix (Frauen und Männer gemischt) war das Team des Rudervereins Neptun Konstanz siegreich. In der offenen Klasse der Männer siegte die Renngemeinschaft Limburger Club für Wassersport, Wassersportverein Honnef, Würzburger RG Bayern (Wertung nach angepasstem Welser-System). Ranglisten finden sie hier >

Maritimes Flair an der Konstanzer Hafenpromenade
Zwischen den weißen Pavillons an der Hafenmeile schlenderten tausende Teilnehmer und Besucher bis in die späten Abendstunden. Mit 40 Ständen war die Ausstellungsfläche ausgebucht. Bernhard Muffler vom „Bodenseeseil“ aus Stockach freut sich über Stammkunden wie über neue Kontakte: „Viele Wassersportler fragen gezielt nach Tauwerk bei mir. Sie wissen, dass ich immer ein interessantes Angebot dabei habe.“ Der italienische Feinkosthändler Luigi Laveglia aus Pirmasens ist seit sechs Jahren auf der Meile zu finden. Er ist sehr zufrieden mit dem Verkauf und plant bereits fürs nächste Jahr. Bilder: Fotograf Stephan Siroky, Quelle Internationale Bodenseewoche. Weitere Bilder >
Regattafeld der X99-Yachten unter Spinnaker
Yachten beim Auslaufen aus dem Konstanzer Hafen zu den Regattafeldern
Renn-Achter beim Start

Freitag, 20. Mai 2016

Jahr 2 der Segel-Bundesliga – Größer, Besser, Schneller

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr erlebt die Österreichische Segel-Bundesliga 2016 einen wahren Boom – 18 Teams segeln heuer in vier Regatten um den begehrten Titel. Zudem schloss man einen in Europa einzigartigen Deal ab und stellt zu allen vier Regatten mit der Sunbeam 22.1 eine durchgängige Bootsklasse. Den Auftakt macht die Segel-Bundesliga von 10. - 12. Juni am Traunsee.
Copyright Bojenrundung, Traunsee: SBL/Verena Weißmann
Die Österreichische Segel-Bundesliga schlug gleich im ersten Jahr richtig ein. Die teilnehmenden Vereine waren von dem neuen Format begeistert. Für 2016 wurde deshalb die Liga auf 18 Teams aufgestockt und das Interesse dahinter ist ungebrochen. Im Oktober wird daher erneut eine Qualifikationsregatta gesegelt.

Wurde 2015 der Österreichische Meister in zwei Regatten ermittelt, wird heuer in ganz Österreich an vier Revieren gesegelt:
1. Regatta, 10.-12. Juni 2016, Union Yacht Club, Gmunden am Traunsee
2. Regatta, 24.-26. Juni 2016, Yacht Club Velden, Velden am Wörthersee
3. Regatta, 05.-07. August 2016, Österreichischer Segel-Verband, Neusiedl am See
4. Regatta, 09.-11. September 2016, Yacht Club Bregenz, Bregenz am Bodensee

Sunbeam 22.1 speziell für Bundesliga adaptiert
Schöchl und die Österreichische Segel-Bundesliga fixierten im Jänner 2016 die Rahmenbedingungen für die gemeinsame Zusammenarbeit. Die Österreichische Segel-Bundesliga ist damit die einzige Bundesliga in Europa, die direkt mit einer Werft zusammenarbeitet.
Copyright Sunbeam 22.1: SBL/David Pichler
Die „Sunbeam 22.1.“ ist eine komplette Neuauflage der „Sunbeam 22“. Extra für die Österreichische Bundesliga baut Schöchl auf dieser Basis eine eigene Regattaversion der Neuauflage. In den Gesprächen konnte das Ligamanagement seine Wünsche einbringen, die in der Fertigung auch berücksichtigt wurden. So ist die Regattaversion bspw. Um ganze 200kg leichter. Auch der Deckaufbau unterscheidet sich deutlich von der Standard-Version mit Ausreitgurten und vom Cockpit aus bedienbarem Gennaker-Baum.

Premiere am Traunsee
Die Sunbeam erlebt seine Jungfernfahrt offiziell beim Auftakt der Österreichischen Segel-Bundesliga am 10. Juni 2016 am Traunsee. Eine Woche zuvor können die Teams das speziell für die Segel-Bundesliga konzipierte Boot am Mattsee bei Salzburg testen.

Der Modus - Jeder gegen jeden
Der Grundgedanke der Österreichischen Segelbundesliga heißt „jeder Verein segelt gegen jeden und das in möglichst vielen Kombinationen“. Jeder der 18 teilnehmenden Vereine stellt dafür ein Kaderteam, das maximal 20 SeglerInnen umfasst.

An jedem Ligawochenende treten alle Vereine gegeneinander an. In gelosten Gruppen von jeweils sechs Kaderteams wird in Kurz-Rennen gegeneinander um Punkte gesegelt. Ein Rennen wird auf rund 15 Minuten ausgelegt. Nach drei Rennen ist jeder Verein einmal gesegelt und damit eine Runde absolviert. Die Boote werden getauscht, genauso auch die Zusammensetzung der nächsten drei Rennen. Ein Bundesliga-Event geht insgesamt von Freitag bis Sonntag, also über drei Regattatage.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Regatten können die Teams zu den vier Seglern am Boot auch zwei Ersatzleute pro Wochenende nominieren. Vergleichbar dem Eishockey oder Handball kann nach jeder Wettfahrt beliebig gewechselt werden, um sich damit Wind- und Wetterverhältnissen optimal anzupassen. Natürlich stehen dadurch auch völlig neue taktische Varianten im Segelsport zur Verfügung.

In Anlehnung an das Vorbild Fußballbundesliga sind auch die verwendeten Begrifflichkeiten gängig: es gibt eine Liga - Tabelle, ebenso wie einen Meisterteller. Dem Sieger der Gesamtwertung aus den heurigen Events wird der Titel „Österreichischer Meister“ verliehen.

Wolfgang Schreder, Österreichische Segel-Bundesliga: „Unsere Erwartungen wurden bereits im ersten Jahr bei weitem übertroffen. Mit heuer 18 Teams und vier Regatten konnten wir heuer einen großen Schritt nach vorne machen. Das Format hat überzeugt und nun wollen wir es kontinuierlich mit den Klubs weiterentwickeln.“

Alle Termine der Österreichischen Segel-Bundesliga 2016 im Überblick:
1. Regatta, 10.-12. Juni 2016, Union Yacht Club, Gmunden am Traunsee
2. Regatta, 24.-26. Juni 2016, Yacht Club Velden, Velden am Wörthersee
3. Regatta, 05.-07. August 2016, Österreichischer Segel-Verband, Neusiedl am See
4. Regatta, 09.-11. September 2016, Yacht Club Bregenz, Bregenz am Bodensee

Qualifikationsregatta, 15. - 16. Oktober 2016, Union Yacht Club Wolfgangsee, St.Gilgen (Wolfgangsee)

Alle Informationen auf www.segelbundesliga.at

Nass und kalt am Rohrspitz

Es ist kaum zu glauben, aber die Tornado-Regatta am Rohrspitz konnte über Pfingsten bei hervorragenden, aber sehr kalten Segelbedingungen über die Bühne gehen.

Wenn auch die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre machten, Garagen ausgepumpt wurden, Muren abgingen und Straßen wegen Überschwemmungen gesperrt waren, so wurde doch toller Segelsport geboten.

Am "ach so verregneten Samstag", konnten über Mittag zwei Wettfahrten bei ansprechendem Wind und SONNENSCHEIN durchgeführt werden, bevor eine Gewitterfront von Westen aufzog. Als diese im Revier eintraf, war der ganze Regattatross jedoch bereits wieder an Land.

Am Sonntag war vorerst warten angesagt, weil der entsprechende Wind fehlte, doch gegen Abend konnte dennoch eine Wettfahrt in die Wertung gebracht werden.

Spektakulär wurde es dann am Montag!
Bei tollen Winden von 15 Knoten und mehr, sowie hohen Wellen und etwas Regen, wurde den Segelnden alles abverlangt. Bei sehr unangenehmer Kälte konnten noch drei Wettfahrten verbucht werden. Dabei gab es auch einige Kenterungen, die wohl spektakulärste gelang dem YC-Rhd Präsidenten mit Tochter, der 50m vor der Ziellinie kenterte, Boot samt Crew vom Wind in gekentertem Zustand ins Ziel treiben ließ und es damit noch in die Wertung schaffte.
Bericht: Kurt Heinzle, YC-Rheindelta Pressewart.

Hier die Ergebnisse - Vorarlberger Landesmeisterschaft:
1. Jens Blum - Andreas Bischof YC Rhd = Titelverteidiger
2. Kurt und Denise Waibel YC Hard
3. Dietmar und Silvia Salzmann YC Rhd
4. Heinz Böhler-Markus Pinggera YC Rhd
5. Jacqline Feuerstein-Dennise Grabher YC Rhd

Int.österr.Schwerpunktregatta:
1. Roland Gäbler GER
2. Martin Rusterholz SUI
3. Jens Blum-Andreas Bischof AUT
Das Bild zeigt die ersten drei der Gesamtwertung beim Start (Gäbler/Rusterholz/Blum)

Donnerstag, 19. Mai 2016

Segelduell zwischen Bodensee und Genfersee

Nach der dritten Runde der Swiss Sailing Superleague zeichnet sich ein Duell zwischen dem Regattaclub Bodensee und der Société Nautique de Genève um den Meistertitel ab. Der Regattaclub Bodensee besiegte die Genfer auf ihrem Heimrevier im letzten Rennen und holte sich damit den Sieg in der dritten Runde. In der Jahreswertung liegen die Genfer noch mit einem einzigen Punkt vor dem St.Galler Team vom RC Bodensee in Führung, bevor es zur nächsten Runde an den Bodensee geht.
Die Windverhältnisse auf dem Genfersee waren zu Beginn des Pfingstwochenendes sehr schwierig. Um an der Spitze mitzuhalten waren volle Konzentration und frühzeitiges Erkennen der Winddrehungen entscheidend. Nachdem der Wind am Freitag nur gerade 4 Wettfahrten zuliess, konnten am Samstag weitere 8 Rennen bei drehenden Winden gesegelt werden. In der Zwischenwertung lag der Regattaclub Bodensee (RCB) mit einem Punkt Vorsprung vor dem Genfer Heimteam. Auf den nächsten Plätzen folgten der YC Bielersee und das Team aus Rolle. Die Mitfavoriten vom Regattaclub Oberhofen (BE) fanden sich mit den Verhältnissen nicht zurecht und belegten in der Zwischenwertung den ungewohnten neunten Platz.

Der Pfingstsonntag brachte die ersehnte Wetterbesserung. Sonnenschein und eine herrliche Bise erlaubten 14 optimale Wettfahrten. Dem bisher makellos nur erste und zweite Plätze segelnden RC Bodensee unterlief in seinem neunten Rennen ein Frühstart, für welchen das Team 6 Punkte verbuchte. Damit lag nun erstmals die Société Nautique de Genéve in Führung. Das Bodensee Team gab sich aber nicht geschlagen und machte in den folgenden Rennen Punkt für Punkt wett, bis es vor der letzten Wettfahrt zum Gleichstand kam. Beide Teams wussten: das Team, welches in dieser direkten Begegnung vor dem anderen liegt, würde den Event gewinnen! An der ersten und zweiten Wendemarke lagen die Genfer vorne. Dann aber liessen sie ihren Gegner ungedeckt auf die rechte Seite der Bahn fahren. Prompt schlugen die St.Galler zurück, legten sich vor die Genfer und behaupteten diese Position bis ins Ziel. Der Sieg des Act 3 der Swiss Sailing Superleague vor Genf ging damit in einem spannenden Showdown an den Regattaclub Bodensee.

Mit einer konstanten Leistung sicherte sich der Yachtclub Bielersee unangefochten Platz 3. Dahinter kamen die beiden Teams von Rolle und Neuenburg immer besser in Fahrt und belegten die Plätze 4 und 5. Der Regattaclub Oberhofen (RCO) fand erst sehr spät zu seiner Form zurück und konnte sich noch auf Rang 8 verbessern. In der Jahreswertung bleibt der RCO nun punktegleich mit dem Yachtclub Bielersee auf Platz 3.

Die beiden Spitzenteams konnten sich in Genf von ihren Verfolgern absetzen. Mit gerade noch einem Punkt Vorsprung geht die Société Nautique de Genève zur nächsten Runde der Swiss Sailing Superleague an den Bodensee. Vom 17.-19. Juni will der Regattaclub Bodensee auf heimischem Gewässer vor Kreuzlingen die Spitzenposition anpeilen.

Anschliessend werden sich die beiden Spitzenreiter vom 26.-28. August in St. Petersburg (Russland) in der Sailing Champions League erneut begegnen. Dann geht es darum, welcher der beiden Clubs die Schweiz am Finale in Porto Cervo auf Sardinien vertritt. Bericht: Felix Somm.

Zwischenstand der Swiss Sailing Super League nach 3 Runden:
  1. SNG - Société Nautique de Genève, 5 Pt.
  2. RCB - Regattaclub Bodensee, 6 Pt.
  3. RCO - Regattaclub Oberhofen, 13 Pt.
  4. YCB - Yachtclub Bielersee, 13 Pt.
  5. SNR - Société Nautique Rolloise, 15 Pt.
  6. ZSC - Zürcher Segel Club, 19 Pt.
  7. TYC - Thunersee Yachtclub, 21 Pt.
  8. CVN - Cercle Voile de Neuchâtel, 22 Pt.
  9. YCK - Yachtclub Kreuzlingen, 27 Pt.
10. YCZ - Yachtclub Zug, 28 Pt.
11. ScT - Segelclub Tribschenhorn, 30 Pt.
12. YCLo - Yachtclub Locarno, 35 Pt.

Die ausführliche Rangliste des ACT 3 der Swiss Sailing League finden Sie im Internet unter:
http://swiss-sailing-league.ch/resultate-2016/

Mittwoch, 18. Mai 2016

Ruderregatten bei der Internationale Bodenseewoche sehr beliebt

Teilnehmerrekord bei den Ruderregatten.

Ruderer bei Bodenseewoche grenzüberschreitend am Start
Die Ruderregatten der Internationalen Bodenseewoche haben 2016 so viele Teilnehmer wie nie zuvor. Bei der Wassersport-Veranstaltung, die von 19. bis 22. Mai 2016 in Konstanz und Kreuzlingen stattfindet, nehmen zwölf Gig-Vierer und 14 Achter teil. Das ist Melderekord seit Wiederbelegung der Internationalen Bodenseewoche 2009.
Foto Internationale Bodenseewoche
Zuschauer in Konstanz und Kreuzlingen willkommen
Am Freitag, 20. Mai, startet um 22 Uhr die Viererregatta „Imperiasprint“ vor dem Konstanzer Stadtgarten. Zwölf Vierer aus Deutschland und der Schweiz nehmen daran teil. Höhepunkt für Zuschauer und Sportler ist der Zieleinlauf im Konstanzer Altstadthafen, wenn die beleuchteten Boote an der Imperia – dem Wahrzeichen von Konstanz – vorbei in voller Fahrt ins Ziel gleiten.

Melderekord verzeichnen auch die Wettkämpfe der Achter mit Steuermann am Samstag, 21. Mai. 14 Boote der Königsklasse der Ruderer haben für die grenzüberschreitenden Wettfahrten gemeldet. Bereits ab 17 Uhr kann beim Ruderclub Kreuzlingen (RCK) an der Alten Badi das Einwassern der eleganten Boote mitverfolgt werden. Am Kreuzlinger Hafen spielt die Alphornbläsergruppe „Alphorn Egnach“ zum Auftakt.

Um 19 Uhr starten die olympischen Boote beim „Kreuzlinger Prolog“ aus dem Kursschiffhafen heraus zu einem 300 Meter-Sprint. Für die Siegermannschaft hat die Stadt Kreuzlingen ein Preisgeld von CHF 500 ausgelobt.

Das Langestreckenrennen „3 Miles of Constance“ beginnt um 20 Uhr mit einem Massenstart vor dem Sealife Konstanz. Die 5,4 km lange Rennstrecke führt zunächst dem Schweizer Ufer bis zum Ruderclub Kreuzlingen (Fischerhus) entlang. Nach einer 90 Grad-Wende wird der See gequert in Richtung deutsches Seeufer (Schmieder Kliniken). Nach einer weiteren 90 Grad-Wende fahren die Achter unter Land am Yachtclub Konstanz vorbei. Sie passieren in einer weiten Kurve den Frauenpfahl und überfahren in einem Schlussspurt die Ziellinie im Konstanzer Hafen. Nach der Siegerehrung steht ab etwa 22.30 Uhr in der IBW-Lounge auf der Mittelmole im Konstanzer Hafen DJ Toto am Plattenteller. Sportler und Besucher sind zu der Feier herzlich eingeladen.

Das Teilnehmerfeld
Viele der Rudermannschaften kommen vom Bodensee, andere nehmen eine lange Anreise von Bern (CH) oder Limburg (D) für die Wettkämpfe auf sich. Unter den knapp 200 Amateuren sind international erfahrene Ruderer (Nationalteam, Welt-Cup-Ruderer sowie Olympia) dabei. Die Teams trainieren durchschnittlich vier bis fünf Mal in der Woche, um das hohe Leistungsniveau zu erreichen. Bei allen Rennen gehen die Mannschaften an ihre Leistungsgrenze. Für die Langstrecke bedeutet das während rund 20 Minuten volle Belastung und maximaler Puls.

Achter, die Königsklasse der Ruderer
Die Rennboote mit einer Länge von rund 17 Metern, einem Gewicht von 96 kg sind seit 1900 (Männer) bzw. 1976 (Frauen) olympische Klasse. Die Boote beschleunigen von 0 auf 25km/h in 2-3 Sekunden, die Renngeschwindigkeit beträgt rund 20 km/h, was eine Schlagfrequenz von 30 bis 38 Ruderschläge pro Minute bedeutet.
Die Boote werden in Handarbeit gefertigt. Früher aus Holz, heute aus Kevlar, Carbon, Glasfaser, Sandwichplatten und Epoxid-getränkten Papierwaben.

Seit der ersten Bodenseewoche 1909 nehmen Rudermannschaften an der Veranstaltung teil. Dieses Jahr, bei der achten Ausgabe seit der Wiederbelebung der Bodenseewoche, geht das bislang größte Feld der schnellen Achter an den Start.

Über die Bodenseewoche
Die traditionsreiche Internationale Bodenseewoche findet vom 19. bis zum 22. Mai 2016 in Konstanz und Kreuzlingen statt. Auf Wassersportler und Liebhaber von klassischen und modernen Yachten warten vier Tage mit buntem Hafentreiben, spannenden Segelregatten und Ruderwettkämpfen, Wasserski-Shows und einer Wassersport- und Bootsausstellung an der Hafenpromenade. Bei Riesenrad, Karussell und buntem Programm kommen auch kleine Besucher auf ihre Kosten.
Zieleinlauf der Ruderer im Konstanzer Hafen (Foto Stephan Siroky, Quelle Internationale Bodenseewoche)
Mehr Informationen unter:
Homepage: https://www.internationale-bodenseewoche.com
Facebook: https://www.facebook.com/internationale.bodenseewoche.de
Twitter: https://twitter.com/@Int_BoWo

    Montag, 16. Mai 2016

    "Diesen Titel haben wir als Team gewonnen"

    Segel-Weltmeister Jablonski gewinnt 19. Match Race Germany.

    Karol Jablonski und sein junges Bodensee-Team haben das 19. Match Race Germany gewonnen. Im Finale der Segel-Duellserie besiegten Steuermann Jablonski, Michael Seifahrt, Adrian Bleninger, Yannick Hafner und Conrad Rebholz das Team des französischen Skippers Maxime Mesnil in frischen Winden von vier bis fünf Beaufort souverän mit 3:0. Damit haben erstmals seit 15 Jahren vier deutsche Segler und ein polnischer Steuermann mit deutschem Pass den Matchrace-Klassiker vor Langenargen auf dem Bodensee gewonnen. 2001 hatten zuletzt der Starnberger Profisegler Markus Wieser und seine Crew für einen deutschen Sieg im Großen Preis vom Bodensee gesorgt.
    „Segeln macht mehr Spaß, wenn man gewinnt. Ich danke meiner Mannschaft – ohne sie wäre ich als Steuermann nichts“, sagte der glückliche Sieger, „die Veranstalter hier sind Weltklasse und ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr gemeinsam die 20. Jubiläumsauflage des Match Race Germany zusammen feiern können.“

    Im Finale besiegte das Team Jablonski Racing Maxime Mesnils Co Pilotes By Normandie Elite Team aus Frankreich souverän mit 3:0. Eine Kostprobe ihres Könnens lieferte Jablonskis Crew, als auf ihrem Boot auf dem ersten Vorwind-Abschnitt im zweiten Rennen das Spinnakerfall brach und das große Tuch ins Wasser rauschte. Das Malheur behob die Mannschaft mit schnellen und gekonnten Griffen in weniger als einer Minute – und verteidigte die Führung bis ins Ziel. Jablonski scherzte: „Wir wollten ein paar Bodensee-Fellchen fangen, habe aber keine gefunden. Da gibt es wohl heute kein Abendbrot.“

    Zuvor hatte Jablonskis Quintett auch im Viertelfinale mit 3:0 gegen Pierre Rhimbaults französisches Team „Matchtogether“ keinen Punkt abgeben müssen. Von insgesamt 20 Duellen verlor Jablonskis polnisch-deutsche Crew nur drei in der Vorrunde. Der zehnmalige Eissegel-Weltmeister und America’s-Cup-Halbfinalist Jablonski zeigte beim Comeback auf dem Bodensee, dass er von seiner großen Kunst nichts verlernt hat, dominierte das Feld der insgesamt zwölf Teams aus acht Ländern. Dem furiosen Angreifer und erfahrenen Lehrmeister ist es im Match Race Germany gemeinsam mit seinen vier neuen Crew-Mitgliedern schnell gelungen, eine schlagkräftige Einheit zu bilden. Der 54-Jährige sagte „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Wir haben es geschafft, ein Momentum zu entwickeln, das uns durch diese Serie getragen hat. Wir haben uns von Tag zu Tag steigern können. Die Jungs haben einen Riesenjob gemacht.“

    Michael Seifahrt und Adrian Bleninger waren für den ausrichtenden Yacht-Club Langenargen im Einsatz. Yannick Hafner und Conrad Rebholz segeln für den Württembergischen Yacht-Club in Friedrichshafen. „Das Segeln mit Karol war extrem lehrreich. Seine Matchrace-Erfahrungen und seine Qualitäten im Windlesen sind unschlagbar“, sagte der 23-jährige Michael Seifarth, der 2013 zusammen mit Laser-As Philipp Buhl, 49er-Steuermann Erik Heil und dem Team „All in Racing“ am Youth America’s Cup teilgenommen hatte. Für den Triumph im Match Race Germany gab es neben dem Siegerpokal von Orrefour und dem Siegerscheck eine Traumuhr von Edox (Delfin Original – The Water Champion) und ein Flyer E-Bike für die „fliegende“ Mannschaft unter der Flagge deutsch-polnischer Freundschaftsflagge. Die zweitplatzierten Franzosen dürfen sich künftig mit ihrem gewonnenen Thermofit Board in Form bringen und erhielten ebenfalls eine der begehrten Edox Uhren.

    Das kleine Finale um Platz drei entschieden die von Jablonskis Crew im Halbfinale geschlagenen Franzosen um Skipper Pierre Rhimbault im Duell mit dem irischen Steuermann Philip Bendon und dessen Bendon Race Team mit 2:0 klar für sich. „Wir waren schnell, aber hatten das Boot in mehr Wind nicht optimal im Griff. Trotzdem haben wir unsere Zeit in Langenargen sehr genossen und würden gerne im nächsten Jahr wieder dabei sein“, sagte der unterlegene Skipper Bendon.

    Mit dem Sieg in der „Sail-Off“-Serie aller Viertelfinal-Verlierer sicherte sich Przemek Tarnackis Team Energa Volvo Yacht Racing den neuen Titel „King of the Castle“ und die Traumuhr von Edox (Delfin Original – The Water Champion). Dennoch haderte Tarnacki mit dem erneut verpassten Halbfinal-Einzug: „Es ist einfach so schade! Wir waren schnell unterwegs, gut drauf und haben uns dann unnötig in eine Infight-Situation begeben, in deren Folge wir das Viertelfinale verloren haben.“

    Neuer Segelrekord beim Match Race Germany
    Das 19. Match Race Germany verabschiedet sich nach insgesamt 95 Duellen über fünf Tage mit segelsportlicher Idealbilanz und einem neuen Rekord. Sportdirektor Eberhard Magg sagte: „Wir haben in fast zwei Jahrzehnten niemals so viele Duelle segeln können. Wir sind über die volle Distanz gegangen, haben alle Begegnungen wie geplant und ungekürzt austragen können. Die Segler haben uns kriminal spannende Matches beschert. Wir haben einen herausragend aufgelegten Karol Jablonski mit einer jungen Crew aus der Region erlebt, die dem Publikum Matchrace-Segeln wie aus dem Bilderbuch serviert und die Konkurrenz dominiert haben. Sportlich hat diese Auflage alles gehalten, was sie versprochen hat.“ Gleichzeitig gab der Gründer der bekanntesten deutschen Matchrace-Regatta einen Ausblick auf die 20. Jubiläumsauflage: „Ich kann für das kommende Jahr jetzt schon eine Reihe von Überraschungen und sportliche Leckerbissen versprechen. Wir arbeiten gemeinsam mit dem Weltseglerverband World Sailing und internationalen Veranstaltern an ganz neuen Ideen für den internationalen Duellsegelsport und blicken auch deshalb unserem 20. Jubiläum mit enormer Vorfreude entgegen.“

    Auch Veranstalter und Marketing-Chef Harald Thierer vom Match Center Germany zog positiv Bilanz: „Dass uns der Regen in diesem Jahr das Leben an Land ein wenig schwer gemacht hat, konnten wir nicht beeinflussen. Doch es gab den Super-Sonntag, an dem Tausende Fans begeistert in den Langenargener Gondelhafen geströmt sind. Und auch am Finaltag kamen noch einmal viele Fans. Dass uns die Partner und Sponsoren dennoch die Treue halten und jetzt schon ihr Engagement für die Jubiläumsauflage im kommenden Jahr signalisiert haben, nehmen wir als tolle Botschaft einer großartig gewachsenen Matchrace-Familie mit in die Planungen für das 20. Match Race Germany 2017. Die Arbeit für das große Jubiläum hat schon begonnen.“
    Schauspieler Simon Licht, bekannt aus Fernsehserien wie „Dr. Klein“, „Stromberg“ oder „Ein Starkes Team“ und Filmen wie „Der Seewolf“ oder „Der Baader Meinhof Komplex“, ist Botschafter des Match Race Germany. Der begeisterter Segler, Wassersportler und Vater seit wenigen Wochen lachte bei der öffentlichen Pressekonferenz im Langenargener Gondelhafen über die ungewöhnlichen Regenfälle: „Im Theater sagen wir, dass eine Generalprobe ins Wasser fallen muss, wenn die Premiere gut werden soll. Nehmen wir die 19. Auflage des Match race Germany als Generalprobe für das Jubiläumsfest im kommenden Jahr. Dann kann nichts mehr schiefgehen! Ich bin seit vier Jahren als Botschafter für das Match Race Germany in Deutschland und auch international im Einsatz. Dieser Sport hat alle Qualitäten, Menschen für den Segelsport zu begeistern!“

    FINAL-ERGEBNISSE (restliche Klassierungen >):

    Karol Jablonski (POL/GER, Jablonski Racing) 3
    vs.
    Maxime Mesnil (FRA, Co Pilotes By Normandie Elite Team) 0

    Pierre Rhimbault (FRA, Matchtogether) 2
    vs.
    Philip Bendon (IRL, Bendon Race Team) 1
    BN / Wir danken, dass wir für Match Race Germany diesen Klasse-Event im Netz begleiten durften. Im besonderen danken Eberhard Magg mit seinem Team für das Vertrauen.

    Regattaclub Bodensee (RCB) gewinnt in Genf

    Am 3. Tag des ACT 3 der Swiss Sailing Super League vor Genf herrschten perfekte Segelbedingungen. Bei schönem Wetter und schöner Bise konnten 14 Wettfahrten gesegelt werden. Der Sieg ging in einem spannenden Show-down an den Regattaclub Bodensee (RCB), der in der letzten direkten Begegnung die Société Nautique de Genéve (SNG) knapp auf Platz 2 verwies. Der Yachtclub Kreuzlingen (YCK) auf Platz 9.
    Regattaclub Bodensee (RCB)
    Der am Samstagabend führende RCB machte im 17ten Race einen Frühstart, den er nicht korrigierten und deshalb 6 Punkte in die Wertung nehmen musste. Damit konnte das Heimteam der Société Nautique de Genève die Führung übernehmen. In der 23. Wettfahrt segelten die beiden Spitzenteams direkt gegeneinander. Das Team vom Regattaclub Bodensee konnte sich kurz nach dem Start an der Spitze des Feldes positionieren. Die Genfer waren beim Startsignal über der Startlinie. Die SNG korrigierte ihren Frühstart und rollte das Feld anschliessend von hinten auf und beendeten die Wettfahrt noch auf dem 3. Platz. Daraus ergab sich in der Zwischenrangliste einen Punktgleichstand zwischen Genf und dem RC Bodensee von jeweils 24 Punkten. In der Wettfahrt 25 traten die Spitzenteam dann zum Show-down gegeneinander an.
    ACT 3 in Genf
    Beide Teams wussten, dass dieses Rennen über den Sieg im 3. Act der Swiss Sailing Superleague entscheiden wird. Nach einem guten Start lagen die Genfer vorne. Auf der 2. Kreuz jedoch geschah die Überraschung und das Team vom Bodensee überholte die Genfer auf der rechten Seite des Regattafeldes. Mit einem 2. Rang in dieser Wettfahrt konnte das Team vom Bodensee sich vor den Lokalmatadoren aus Genf behaupten und entschieden somit die Gesamtwertung des Act 3 für sich. Den dritten Podestplatz sicherte sich das Team vom Yachtclub Bielersee.
    Bericht Felix Somm, Bilder Patrik Zaugg.
    Das Podest: SNG, RCB, YCB (von links)

    Favorit Jablonski ist gefordert

    Französische Doppel-Spitze im Match Race Germany: Zwei Teams unter „Triccolore“ und ein irisches Quintett fordern Favorit Jablonski.

    Nach packenden Viertelfinal-Duellen standen die vier Halbfinalisten im 19. Match Race Germany fest: Top-Favorit Karol Jablonski und sein junges deutsches Bodensee-Team mit Michael Seifarth und Adrian Bleninger vom ausrichtenden Yacht-Club Langenargen sowie Yannick Hafner und Conrad Rebholz vom Württembergischen Yacht-Club sind ebenso in die bereits gestartete Vorschlussrunde eingezogen wie die beiden französischen Teams mit den Steuermännern Pierre Rhimbault (Matchtogether) und Maxime Mesnil (Co Pilotes By Normandy Elite Team). Den vierten Halbfinalplatz sicherte sich das irische Bendon Race Team mit Philip Bendon.

    Zu den großen Verlierern der Viertelfinalrunde zählte die co-favorisierte polnische Crew von Przemek Tarnacki. Das Team Energa Volvo Yacht Racing gab den Sieg im Duell mit Maxime Mesnils Mannschaft in der fünften und entscheidenden Begegnung selbst aus der Hand. Nachdem die Polen schon in Führung gelegen hatten, riskierten sie ohne Not einen Infight, statt auf ihre gute Geschwindigkeit zu setzen und den Gegnern davonzusegeln. Den taktisch geschickter agierenden Franzosen gelang es in der Situation, ihre Gegner zu einem Fehler zu provozieren, für den Tarnackis Team einen vorentscheidenden Penalty kassierte. Die Franzosen brachten anschließend ihren dritten Siegpunkt im „First to win three“-Duell sicher ins Ziel. Der von sich selbst enttäuschte Tarnacki, der sich und seine Crew nach gewonnenem Sail-Off als Gesamt-Fünfter und „King of the Castle“ mit einer edlen Uhr von Edox (Delfin Original, The Water Champion Watch) trösten durfte, sagte: „Wir haben im Viertelfinale im letzten Rennen einen taktischen Fehler gemacht. Das war schon ärgerlich. Über die schöne Uhr freuen wir uns trotzdem sehr!“

    Zuvor war Jablonskis Team mit den vier jungen Lokalmatadoren an Bord im Viertelfinale ein ungefährdeter 3:0 Sieg gegen das Eureka Sailing Team von Bojan Rajar aus Slowenien gelungen. „Das Segeln mit Karol ist extrem lehrreich. Seine Matchrace-Erfahrungen und seine Qualitäten im Windlesen sind unschlagbar“, sagte der 23-jährige Michael Seifarth, der 2013 zusammen mit Laser-As Philipp Buhl, 49er-Steuermann Erik Heil und dem Team „All in Racing“ am Youth America’s Cup teilgenommen hatte. Vom 54-jährigen Jablonski gab es Lob für seine talentierte und im Durchschnitt erst 23.5 Jahre alte Crew: „Ich bin stolz auf meine Jungs. Wir gewinnen weiter an Momentum.“

    Den Worten ließ Jablonski Taten folgen. Dem zehnmaligen Eissegel-Weltmeister gelang im Halbfinale ein Blitzstart gegen seine französischen Herausforderer. Am Ende des vierten Tages im Match Race Germany führte die Mannschaft Jablonski Racing mit 2:0 gegen Maxime Mesnils Co Pilotes By Normandy Elite Team, bevor die Begegnung am Abend abgebrochen und auf den Finaltag vertagt wurde. Im zweiten Halbfinalduell zwischen Bendon und Mesnil stand es am Pfingstsonntagabend 2:1 für die Franzosen, die in der dritten Begegnung eine verpatzte Halse der Iren nutzten und sie auf dem Weg ins Ziel passierten. Philip Bendon blieb trotzdem optimistisch: „Wir haben bis auf den Fehler gut gesegelt. Wir werden sie dann eben morgen kriegen.“ Auch diese Begegnung wird am Pfingstmontagvormittag fortgesetzt.

    Fanauflauf im internationalen Regattadorf
    Die Veranstalter erwarten am Pfingstmontag einen weiteren Besucheransturm. Nachdem die ersten Tage im Match Race Germany zwar segelsportlich fast ideal verlaufen, die Zuschauer aber vom Dauerregen geplagt worden waren, strömte das Publikum am Pfingstsonntag in bester Pflingstlaune in das internationale Regattadorf im Langenargener Gondelhafen. Die Menschen genossen die Live-Kommentare von ZDF-Reporter Nils Kaben und das Infotainment-Programm an Land mit den vielen Schnupperangeboten für Wassersport-Einsteiger und Outdoor-Interessierte. Der Finaltag beginnt am Pfingstmontag mit dem Skipper’s Briefing von Wettfahrtleiter Rudi Magg mit den besten vier Teams. Anschließend werden die Halbfinal-Begegnungen beendet. Das Finale ist für den frühen Montagnachmittag angesetzt, bevor die große öffentliche Abschlusspressekonferenz und Siegerfeier den Großen Preis von Deutschland 2016 beenden.

    Halbfinal-Zwischenstände (werden am Pfingstmontag beendet)
    Karol Jablonski (POL/GER, Jablonski Racing) 2
    vs. Pierre Rhimbault (FRA, Matchtogether) 0

    Philip Bendon (IRL, Bendon Race Team) 1
    vs. Maxime Mesnil (FRA, Co Pilotes By Normandie Elite Team) 2

    Viertelfinal-Ergebnisse
    Karol Jablonski (POL/GER, Jablonski Racing) 3
    vs. Bojan Rajar (SLO, Eureka Sailing Team) 0

    Maxime Mesnil (FRA, Co Pilotes By Normandie Elite Team) 3
    vs. Przemek Tarnacki (POL, Energa Yacht Racing Team) 2

    Philip Bendon (IRL, Bendon Race Team) 3
    vs. Nelson Mettraux (SUI, Geneva Match Race Team) 2

    Pierre Rhimbault (FRA, Matchtogether) 3
    vs. Dejan Presen (SLO, Lumba Match Race Team) 1

    Ausgeschieden im Viertelfinale / Ergebnisse nach „SAIL-OFF“
      5. Przemek Tarnacki (POL, Energa Yacht Racing Team)
      6. Dejan Presen (SLO, Lumba Match Race Team)
      7. Nelson Mettraux (SUI, Geneva Match Race Team)
      8. Bojan Rajar (SLO, Eureka Sailing Team)

    Ausgeschieden nach der Vorrunde
      9. Lukasz Wosinski (POL, Delphia Sailing Team)
    10. Vladimir Lipavsky (RUS, Ost Legal Sailing)
    11. Adrian Maier-Ring (GER, Innotio Match Race Team)
    12. Kohei Ichikawa (JPN, Team Gekko)

    Sonntag, 15. Mai 2016

    2. Tag des ACT 3 der Swiss Sailing League in Genf

    Schwierige Bedingungen prägten den 2. Tag des 3 Act der Swiss Sailing League.

    Stark drehende Winde machten es der Wettfahrtleitung und den Seglern nicht einfach. Es konnten trotzdem 8 Läufe gesegelt werden. Der Regattaclub Bodensee hat die Führung übernommen und liegt knapp vor dem Heimteam der Société Nautique de Genève. Morgen sollen die Windverhältnisse stabiler sein. Lassen wir uns überraschen.


    Können die Polen den Großen Preis von Deutschland holen?

    Jablonski und Tarnacki ziehen als Spitzenreiter ins Viertelfinale ein.

    Die Spannung steigt im 19. Match Race Germany so schnell wie die Zuschauerzahlen. Nach verregnetem Auftakt strömten die Fans am Samstag bei besserem Wetter glücklich in den Langenargener Gondelhafen, um die spannenden Duelle im bekanntesten deutschen Matchrace-Klassiker live mitzuerleben.

    Vier Teams sind nach der Vorrunde ausgeschieden, in der jede der zwölf Mannschaften aus acht Ländern einmal gegen jede andere segelte. Acht Crews hatten sich am Samstagmittag für das Viertelfinale qualifiziert. Allen voran die Teams der beiden co-favorisierten polnischen Skipper Karol Jablonski (Jablonski Racing) und Przemyslaw Tarnacki (Energa Volvo Yacht Racing), die mit jeweils acht Siegen in die nächste Runde einzogen. Weil Jablonski und sein junges Team vom Bodensee Tarnackis Mannschaft im direkten Vorrunden-Duell der beiden polnischen Matchrace-Spezialisten besiegt hatte, konnte der 54-jährige America’s-Cup-Halbfinalist und Weltmeister die Vorrunde bei Punktgleichheit zu seinen Gunsten entscheiden und damit seinen Gegner für das Viertelfinale als erster wählen.

    „Ich starte hier mit einer neuen jungen regionalen Mannschaft und habe Spaß mit denen“, sagte Jablonski bei einer launigen öffentlichen Pressekonferenz im willkommenen Sonnenschein. Bei seiner Wahl des Viertelfinalgegners sagte Jablonski: „Wir wählen unsere Freunde aus Slowenien.“ Die Reaktion des ausgewählten Gegners Bojan Rajar kam so prompt wie ehrfürchtig: „Für uns ist es schon eine Ehre, dass wir überhaupt das Viertelfinale erreicht haben. Jetzt dürfen wir auch noch gegen eine Größe wie Karol segeln. Es ist fantastisch, gegen einen früheren Weltmeister antreten zu können.“ In den weiteren Begegnungen trifft Tarnackis Team auf Maxime Mesnils Co Pilotes by Normandy Elite Team. Das irische Bendon Race Team aus Dublin muss sich mit dem Geneva Match Race Team von Nelson Mettraux aus der Schweiz auseinander setzen. Und Dejan Presens slowenisches Lumba Match Race Team bekommt es mit Pierre Rhimbaults französisches Team „Matchtogether“ zu tun.

    Am Samstagnachmittag konnten Jablonski und Tarnacki ihre jeweils ersten Duelle in den „Best of Five“-Viertelfinal-Begegnungen souverän gewinnen, bevor eine Sturmfront Wettfahrtleiter Rudi Magg und sein Team vom ausrichtenden Yacht-Club Langenargen dazu zwangen, die Segler zur Sicherheit in den Hafen zu schicken. Ob am Abend noch weitere Duelle ausgetragen werden konnten, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

    In jedem Fall werden die Viertelfinalbegegnungen am Pfingstsonntag fortgesetzt. Ebenso wie das vielfältige Infotainment- und Partyprogramm im Langenargener Gondehafen mit kostenlosem Eintritt zu den Live-Auftritten bekannter Bands in der Erdinger Urwiesse Hütt’n, Wassersport-Schnupperangebote für kleine und große Leute und attraktive Aktionen der vielen Partner im Match Race Germany.

    Das Skipper’s Briefing beginnt am Pfingstsonntag um 8 Uhr, die Segel-Duelle um 9 Uhr

    Endergebnis der Vorrunde:
    8 Teams aus 5 Nationen ziehen ins Viertelfinale ein
    1. Karol Jablonski (POL/GER, Jablonski Racing), 8 Punkte
    2. Przemek Tarnacki (POL, Energa Yacht Racing Team), 8 Punkte
    3. Nelson Mettraux (SUI, Geneva Match Race Team), 7 Punkte
    4. Dejan Presen (SLO, Lumba Match Race Team), 7 Punkte
    5. Philip Bendon (IRL, Bendon Race Team), 7 Punkte
    6. Pierre Rhimbault (FRA, Matchtogether), 6.5 Punkte
    7. Maxime Mesnil (FRA, Co Pilotes By Normandie Elite Team), 6 Punkte
    8. Bojan Rajar (SLO, Eureka Sailing Team), 5 Punkte

    Ausgeschieden nach der Vorrunde:
    9. Lukasz Wosinski (POL, Delphia Sailing Team), 3.5 Punkte
    10. Vladimir Lipavsky (RUS, Ost Legal Sailing), 3 Punkte
    11. Adrian Maier-Ring (GER, Innotio Match Race Team), 2 Punkte
    12. Kohei Ichikawa (JPN, Team Gekko), 1 Punkte

    Die Viertelfinal-Paarungen: (Ergebnisse nach Bericht)
    Karol Jablonski (POL/GER, Jablonski Racing) – 1-1
    vs. Bojan Rajar (SLO, Eureka Sailing Team) – 0-0

    Przemek Tarnacki (POL, Energa Yacht Racing Team) – 1-0-0
    vs. Maxime Mesnil (FRA, Co Pilotes By Normandie Elite Team) – 0-1-1

    Nelson Mettraux (SUI, Geneva Match Race Team)
    vs. Philip Bendon (IRL, Bendon Race Team)

    Dejan Presen (SLO, Lumba Match Race Team)
    vs. Pierre Rhimbault (FRA, Matchtogether)